Nachhaltiger Konsum Teilhabe

Bote auf einem Lastenfahrrad

Die Bundesregierung hat im Februar 2016 das Nationale Programm für Nachhaltigen Konsum beschlossen. Sie beschreibt darin Ziele, Leitlinien sowie relevante Handlungsfelder zur Förderung eines nachhaltigen Konsums. Übergreifende Ziele des Programms sind die Stärkung der gesellschaftlichen Diskussion über nachhaltige Lebensstile, die Ökologisierung des Konsumverhaltens in zentralen Lebensbereichen sowie die Stärkung der Teilhabe aller Bevölkerungskreise. Um diese Ziele erreichen zu können, müssen Bürgerinnen und Bürger einbezogen werden. Daher haben das Bundesumweltministerium (BMU) und das Umweltbundesamt (UBA) ein Forschungsprojekt "Bürgerbeteiligung und soziale Teilhabe im Rahmen der Umsetzung des Nationalen Programms für Nachhaltigen Konsum" initiiert.

In diesem Forschungsprojekt soll herausgefunden und praktisch erprobt werden, mit welchen neuen Methoden die Beteiligung aller Bevölkerungskreise an nachhaltigem Konsum gefördert werden kann. Zugleich wird gefragt, wie nachhaltiger Konsum helfen kann, gesellschaftliche Teilhabe für benachteiligte Gruppen zu ermöglichen und welche gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen hierfür geschaffen werden müssen.

Aktuelle Aktivitäten

  • Menschen sitzen an einem runden Tisch

    Fach- und Praxisdialog "Nachhaltiger Konsum für alle und mit allen"

    • Status: Abgeschlossen
    • Ort: digital als Webkonferenz
    • Datum: 23. November 2020
    • Teilnehmende: Bürgerbotschafterinnen und -botschafter; Fach- und Praxispartner
    • Im Fach- und Praxisdialog werden die Ideen aus den "Ideenschmieden" näher unter die Lupe genommen. Ziel war, die vielversprechendsten Ideen zu identifizieren und in Richtung Umsetzung weiterzuentwickeln. Kompetente Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft, Unternehmen und Politik begegneten ausgewählten Bürgerbotschaftern und Bürgerbotschafterinnen aus den Ideenschmieden. Gemeinsam reflektierten sie die Vorschläge für die Handlungsfelder Wohnen, Mobilität, Ernährung und Kleidung. In interaktiven Formaten wurden Umsetzbarkeit und Anschlussfähigkeit an bestehende Aktivitäten diskutiert.
  • Mikrofon am Pult vor Publikum

    Unverzichtbar: Nachhaltiger Konsum. Dialogforum zur Weiterentwicklung des Nationalen Programms für Nachhaltigen Konsum

    • Status: Abgeschlossen
    • Ort: Berlin sowie digital als Webkonferenz
    • Datum: 24. November 2020
    • Teilnehmende: Bundesministerien; Nationales Netzwerk Nachhaltiger Konsum; Stakeholder; Expertinnen und Experten
    • Im Dialogforum wurden Vorschläge zur Weiterentwicklung des Nationalen Programms für nachhaltigen Konsum präsentiert und mit Expertinnen, Experten und Mitgliedern des "Nationalen Netzwerks Nachhaltiger Konsum" sowie Stakeholdern diskutiert. In vier Themenforen wurden die Handlungsfelder Wohnen, Mobilität, Ernährung und Kleidung beleuchtet. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Forschungsprojekt "Nachhaltiger Konsum im Dialog" gaben Impulse in die Themenforen, wie die Aspekte der Bürgerbeteiligung und sozialen Teilhabe besser berücksichtigt werden könnten. Ein eigenes Themenforum "Beteiligung und soziale Teilhabe" widmete sich den Methoden und Formaten, die zu diesem Zweck genutzt werden könnten – wie Ideenschmieden, Kurzzeitexperimente oder Online-Dialoge.

Weitere Schwerpunkte des Forschungsprojektes

  • Illustration von Menschen, die diskutieren

    Gruppendiskussionen und Online-Dialog

    Um herauszufinden, welche Maßnahmen für nachhaltigen Konsum funktionieren, diskutieren rund 75 Personen in Gruppen und online verschiedene Maßnahmen auf ihre Alltagstauglichkeit.

    Menschen in kreativer Diskussion schreiben auf eine Tafel

    Ideenschmieden

    In vier Ideenschmieden erarbeiten Bürgerinnen und Bürger zusammen mit Personen aus Unternehmen, Kommunen und Institutionen Lösungen, wie nachhaltiger Konsum gelingen kann und welche Rahmenbedingungen dafür notwendig sind.

  • Pfeil im Sand zeigt nach rechts

    Praxisleitfaden – Projektwoche nachhaltiger Konsum

    Dieser Praxisleitfaden basiert auf den Erfahrungen aus einem Kurzzeitexperiment in Kooperation mit der Mittelschule Schleißheimer Straße, München. Dieses Kurzzeitexperiment ist als praktisches Erprobungsformat Teil des UBA-Projekts

Downloads