mobilwandel2035

Wettbewerbsbüro

Sie haben Fragen zum Wettbewerb? Dann wenden Sie sich gern an das Wettbewerbsbüro von ifok. Außerdem stellen wir Ihnen im Laufe des Wettbewerbs, häufige Fragen (FAQs) sowie Wettbewerbsdokumente und -medien zum Download zur Verfügung.

Kontakt Wettbewerbsbüro

Unser Wettbewerbsbüro hilft Ihnen bei allgemeinen Fragen gerne von Montag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr weiter.

  • Ein freundlicher Mitarbeiter von der Agentur ifok
  • E-Mail: mobilwandel2035@ifok.de
    Telefon: 06251 8263 294

    Anschrift:

    Wettbewerbsbüro #mobilwandel2035
    ifok GmbH
    Reinhardtstraße 58
    10117 Berlin

Für die Betreuung der Projekte in den Förderphasen I und II hat das BMU als Projektträger die "Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH" beauftragt. 

Häufig gestellte Fragen und Antworten

FAQ #mobilwandel2035: Allgemeine Hinweise

Was genau ist mit dem Begriff "Zielbild" gemeint?

Das Zielbild soll über eine reine Vision hinausgehen und möglichst konkrete Aussagen darüber enthalten, wie der (städtische) Personen- und Güterverkehr umwelt- und sozialverträglich organisiert werden sollte, wie das Verhältnis der verschiedenen Verkehrsträger aussehen könnte, welche Auswirkungen die Veränderungen im Verkehr auf Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen et cetera im Jahr 2035 haben werden.

Gibt es Hilfestellungen und Vorgaben zum Ausarbeiten der Projektskizze?

Die Projektskizze darf einen Umfang von maximal zehn Seiten in einer Schriftgröße von 12 Punkt Times New Roman besitzen. Die zu berücksichtigenden Vorgaben inklusive ihrer Gewichtung sind auf der Homepage in den Teilnahmeunterlagen zu finden.

Was passiert nach einer erfolgreichen Auswahl der Projektskizze?

Circa zwei Monate nach Ende der Einreichungsfrist wird das Auswahlergebnis schriftlich mitgeteilt. Bei erfolgreicher Auswahl ist anschließend ein förmlicher Förderantrag zur Prüfung einzureichen. Anschließend entscheidet das BMU unter anderem auf Grundlage der verfügbaren Haushaltsmittel und nach inhaltlichen Kriterien (Gegenstand der Förderung) durch Bescheid über die Bewilligung der vorgelegten Anträge.

Ist mit dem Jahr 2035 der Förderzeitraum gemeint?

Nein. Die Förderung umfasst den Zeitraum bis maximal 2024 (Förderphase II).

FAQ #mobilwandel2035: Bewertungskriterien

Muss das Projekt nach dem Ende des Förderprogramms finanziell tragfähig sein?

Die Verwertungsaussichten nach Projektende sind für Förderprojekte ein wichtiger Prüfbestandteil: "Für die Finanzierung der Umsetzung von Maßnahmen sollen darüber hinaus überwiegend bestehende Finanzierungsquellen (unter anderem auch Landes- und Bundesprogramme) genutzt werden." (Nummer 3 der Wettbewerbsinformation). Nur so kann der langfristige Erfolg des geförderten Projektes sicher gestellt werden.

Welche Schwerpunkte müssen abgedeckt werden?

Die eingereichten Skizzen sollen sich in jedem Fall mit der Digitalisierung des Verkehrs befassen. Darüber hinaus sollte mindestens einer der folgenden Schwerpunkte abgedeckt werden: Wirtschaftsverkehr, Pendlerverkehr, Verkehr im ländlichen Raum. Innerhalb dieser Kategorien kann die Schwerpunktsetzung individuell erfolgen (beispielsweise Fokus auf Wirtschaftsgüterverkehr oder touristischen Schiffsverkehr). Eigene Schwerpunkte darüber hinaus sind zusätzlich ebenfalls möglich.

Wer entscheidet, welche Projektskizzen ausgewählt werden?

Die Auswahl der Gewinner-Skizzen erfolgt durch eine interdisziplinäre Jury. Die Mitglieder werden im Laufe des Wettbewerbs vorgestellt.

Ist es für die Projektbewertung von Vorteil, wenn eine GmbH oder Universität den Lead im Konsortium übernimmt?

Nein. Die Bewertung und damit Gewinnchance bezieht sich ausschließlich auf die inhaltlichen Komponenten der Einreichung. Für eine offizielle Teilnahme benötigt eine juristische Person des privaten Rechts aber eine verbindliche Zusage der betroffenen Gebietskörperschaft zur Mitwirkung und Umsetzung.

Wie wichtig ist der partizipative Aspekt?

Der partizipative Aspekt ist sehr relevant. Das Zielbild ist gemeinsam mit anderen Stakeholdern zu erarbeiten. Das BMU setzt sich seit Jahren für Partizipation ein und fördert dies nicht zuletzt mit diesem Wettbewerb.

Als Bewertungskriterium wird Innovation genannt. Ist es eine zwingende Voraussetzung, dass die Maßnahmen neu sind, also noch nie in der angestrebten Weise umgesetzt wurden?

Innovation ist ein notwendigerweise zu erfüllendes Kriterium.Entscheidend ist die Innovationshöhe. Die Übertragung eines bestehenden Konzeptes beispielsweise eine Kombination von zum Beispiel digitalen Tools mit bereits erprobten Maßnahmen ist voraussichtlich nur als mittlere Innovationshöhe einzustufen. Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung von neuen Konzepten.

FAQ #mobilwandel2035: Förderung

Muss bei Hochschulen/Universitäten der Eigenanteil von 25 Prozent in der Förderphase II über Barleistungen erfolgen oder kann er auch über zum Beispiel Stammpersonal oder Räume et cetera eingebracht werden?

Das Einbringen unbarer Eigenleistungen als Eigenanteil ist aktuell nicht vorgesehen.

Die Zuwendungsvergabe ist laut der Wettbewerbsbedingungen in der ersten Förderphase nur an eine Institution möglich. Was wenn ich nun andere Institutionen finanziell einbinden möchte?

Wenn ich nun andere Institutionen finanziell einbinden möchte, muss ich mich dann an die Vergaberichtlinien der Länder orientieren und gegebenenfalls einen Auftrag ausschreiben?

In Förderphase I sind Einzelvorhaben vorgesehen (ein Skizzeneinreicher, ein Antragsteller). Zuwendungen sind staatliche Geldleistungen und dürfen ausschließlich für den bewilligten Zweck verwendet werden. Zu den zuwendungsfähigen Ausgaben zählt die Vergabe von Aufträgen (zum Beispiel für Studien und Konzepte, Maßnahmen zur Beteiligung der Öffentlichkeit, Öffentlichkeitsarbeit). Bei der Vergabe von Aufträgen sind die vergaberechtlichen Bestimmungen zu beachten. Weiterhin darf ein Vergabeverfahren erst nach Erhalt des Zuwendungsbescheides beginnen. Ein Beginn des Vergabeverfahrens vor Erteilung des Zuwendungsbescheides oder der Zuschlag für eine Auftragsvergabe auf Grundlage eines früher eingeholten Angebots, kann einen Widerruf der Zuwendung nach sich ziehen.

Was kann in der ersten Förderphase (I) gefördert werden?

In der ersten Förderphase werden Personal- und Sachausgaben, die Vergabe von Aufträgen und Dienstreisen mit 100 Prozent der förderfähigen Ausgaben (maximal 150.000 Euro) gefördert. Eine Eigenbeteiligung ist erwünscht, aber keine Voraussetzung (siehe Nummer 8 der Teilnahme-Unterlagen). 

Was kann in der zweiten Förderphase (II) gefördert werden?

In der zweiten Förderphase werden Personal- und Sachausgaben, die Vergabe von Aufträgen und Dienstreisen sowie Gegenstände bis 800 Euro anteilfinanziert gefördert.

Gilt die Gesamtfördersumme der zweiten Phase über 150.000 Euro für das gesamte Projekt oder für jeden Projektpartner?

Die maximale Fördersumme in Förderphase I beträgt 150.000 Euro pro Projekt (10 Projekte geplant). Für Förderphase II (5 Projekte geplant) stehen derzeit insgesamt rund 4 Millionen Euro zur Verfügung.

Fallen unter die Regel "Personalausgaben sind nur zuwendungsfähig, soweit sie nicht bereits durch Dritte aus öffentlichen Haushalten gedeckt sind" auch Verkehrsverbünde und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Universitäten?

Wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits durch öffentliche Mittel (Kommunen und Land) finanziert werden, so sind diese nicht zuwendungsfähig. Andernfalls käme es zu einer unzulässigen Doppelförderung. 

Laut der Teilnehmerunterlage stellt die Förderung eine Beihilfe im Sinne des Artikels 107 Absatz 1 AEUV dar, wenn die Vorgaben der De-minimis-Verordnung gelten. In welchen Fällen handelt es sich nun um Beihilfe nach Artikel 107?

Gemäß Artikel 107 AUEV müssen folgende Kriterien kumulativ erfüllt sein, damit es sich um eine Beihilfe handelt: Gewährung aus staatlichen Mitteln (liegt mit Zuwendung vor), Begünstigung eines Unternehmens, Selektivität, Wettbewerbsverfälschung und Handelsbeeinträchtigung (wird im Einzelfall nach der Antragstellung geprüft).

FAQ #mobilwandel2035: Teilnahmebedingungen

Welche Form und welchen Inhalt sollte die "Verbindliche Zusage zur Mitwirkung (und Umsetzung) einer Gebietskörperschaft/Kommune" haben?

Die Zusage der betroffenen Gebietskörperschaft(en) muss schriftlich vorgelegt und als PDF-Dokument hochgeladen sowie verbindlich unterschrieben werden. Die Zusage bezieht sich in der ersten Wettbewerbsstufe auf die Mitwirkung und aktive Begleitung an der geplanten Entwicklung des Zielbilds 2035 für eine nachhaltige Mobilität gemäß der Projektskizze. Eine finanzielle Verpflichtung oder personelle Beteiligung ist damit nicht zwingend verbunden.

Ist es möglich auch europäische Gebietskörperschaft oder Forschungsinstitutionen außerhalb Deutschlands zu beteiligen / mit einzubeziehen?

Laut der Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Ausgaben-Kostenbasis (AZA/AZK) muss der Sitz des Zuwendungsempfängers in Deutschland sein, aufgrund der EU-Richtlinien werden aber auch EU-Unternehmen/-einrichtungen zugelassen. Dies ist im Zweifel für jeden Einzelfall zu prüfen. Die Durchführung des Projektes muss im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland erfolgen. Wenn darüber hinaus europäische Gebietskörperschaften als assoziierte Partner am Vorhaben beteiligt werden sollen, ist dies zulässig.

Kann ein Antragssteller mehrere Projektskizzen und Bewerbungen einreichen (beispielsweise mit unterschiedlichen Gebietskörperschaften und Ideen)? Kann eine Gebietskörperschaft in unterschiedlichen Projektanträgen auftauchen?

Grundsätzlich ist es nicht ausgeschlossen mehrere Projektskizzen einzureichen. Die Zusage der betroffenen Gebietskörperschaft(en) muss schriftlich vorgelegt und als PDF-Dokument hochgeladen sowie verbindlich unterschrieben werden. Die Zusage bezieht sich in der ersten Wettbewerbsstufe auf die Mitwirkung und aktive Begleitung an der geplanten Entwicklung des Zielbilds 2035 für eine nachhaltige Mobilität gemäß der Projektskizze. Insofern kann eine Gebietskörperschaft in unterschiedlichen Projekten auftauchen, wenn sie ihre Mitwirkung zusagt.

Können in der ersten Förderphase Verbundvorhaben eingereicht werden?

In der ersten Förderphase (Erarbeitung Zielbild) ist nur ein Fördernehmer vorgesehen. Begrüßenswert ist es, wenn Kooperationspartner für das Projekt bereits in dieser Phase gewonnen werden können. In der zweiten Förderphase (Umsetzung der Maßnahmen) sind auch Verbundprojekte zulässig, siehe Nummer 7 der Teilnahme-Unterlagen. Dazu müssen die Verbundpartner die Zusammenarbeit unter Abschluss einer Kooperationsvereinbarung festschreiben.

Das Projekt existiert bereits "auf dem Papier" (Genehmigungen, Finanzierungen et cetera), wurde aber noch nicht begonnen. Kann an dem Wettbewerb teilgenommen werden?

Im Rahmen des Wettbewerbs wird eine Vision für das Jahr 2035 gesucht. In Förderphase I wird die Erstellung eines Zielbildes nachhaltiger Mobilität für das Jahr 2035 gefördert. Die konkreten Einzelmaßnahmen für Förderphase II müssen aus dem erstellten Zielbild entwickelt werden. Voraussetzungen aus zuwendungsrechtlichen Gründen sind, dass mit dem Vorhaben noch nicht begonnen wurde (siehe Nummer 7 der Teilnahme-Unterlagen) und dass das Vorhaben ohne eine Zuwendung des Bundes nicht oder nicht im erforderlichen Umfang durchgeführt werden kann. Eine reine Fortführung eines bestehenden Projektes bzw. Umsetzung ist daher nicht möglich; eine Weiterentwicklung (inhaltlich, räumlich) oder ein volllkommen neuer Inhalt in einem existierenden Projekt gegebenenfalls dagegen schon.

Ist es möglich, erst in der zweiten Förderphase in den Wettbewerb einzusteigen?

Dies ist nicht möglich, da die beiden Wettbewerbsstufen aufeinander aufbauen: Für die Zielbilder aus der ersten Förderphase sollen in der zweiten Förderphase entsprechende Umsetzungskonzepte angefertigt werden.

Ist es möglich, parallel mit einem zweiten Wettbewerbsbeitrag teilzunehmen?

Ja, das ist möglich. Eine Doppelförderung ist später jedoch auszuschließen.