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Straßen neu definiert

Vorher-Nachher-Bilder

Unsere Innenstädte sind so häufig und schon so lange von Straßen geprägt, die hauptsächlich für Autos gebaut wurden, dass uns oftmals die Vorstellungskraft fehlt, wie diese Stadträume aussehen könnten: mit mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger, Platz zum Spielen für Kinder, grünen Oasen oder Orten zum Verweilen. Das Ziel: mehr Lebensqualität – ohne die Mobilität einzuschränken.

Dabei ist es nicht nur für den Klimaschutz wichtig, alternativen Mobilitätsangeboten wieder mehr Raum zu bieten. Die Menschen fühlen sich an Orten, die nicht nur für Autos geplant wurden, einfach wohler. Lärm, dicke Luft und verstopfte Straßen weichen offenen, barrierefreien Orten, die zum Beispiel mit Begrünung, Spielmöglichkeiten oder autofreien Zonen für die Bewohner deutlich attraktiver sind.

Wir haben für Sie ein paar Beispiele aus deutschen sowie internationalen Städten zusammengestellt, die mit nachahmenswerten Umbauten zeigen, dass Platz auch anders genutzt werden kann.

Bewegen Sie den Schieberegler im Bild und schauen Sie selbst.

Offenburg

Von 2005 bis 2012 wurde im Rahmen des BMU-Förderprogramms Soziale Stadt unter anderem ein Platz und die dazu laufenden Straßen in der Offenburger Nordweststadt umgebaut. Entstanden sind, unter anderem, begrünte Straßen mit Fahrradwegen.

2005

2016

Osnabrück

Die Bohmterstraße in Osnabrück wurde vor einigen Jahren umgebaut. Die Straße ist nun zweispurig sowie begrünt und desweiteren haben Radfahrer auf beiden Seiten einen 2 Meter breiten Weg.

2009

2016

Freiburg

In Freiburg wurden mehrere Straßen umgewandelt, um eine Verkehrsberuhigung und generelle Wohnumfeldverbesserung zu erzielen. Neben deutlich mehr Begrünung laden Sitzbänke die Bewohner zum Verweilen ein.

Der Platz für Autos wurde deutlich verkleinert. Hierdurch konnte eine Verkehrsberuhigung erreicht werden. Geringere Geschwindigkeiten des Autoverkehrs und weniger Lärm für die Anwohner haben zu einer Erhöhung der Lebensqualität geführt.

Freiburg 1984

Freiburg 1994

London

Der neue Ost-West-Radweg führt auf mehreren Kilometern durch die Londoner Innenstadt. Das Besondere: Der Radweg ist zusammenhängend ohne Lücken gebaut, sehr breit und vor allem separiert vom Autoverkehr.

Öffentlicher Verkehrsraum wurde hier sehr großzügig zu Gunsten von Radfahrern umverteilt.

Der Radweg wird seit der Eröffnung mit großer Begeisterung von den Londoner Bürgerinnen und Bürger genutzt.

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