mobilwandel2035

Mitgemacht

Das Bewerbungsverfahren für den Wettbewerb #mobilwandel2035 ist abgeschlossen. Hier finden Sie weiterhin die Informationen zur Zielgruppe, den förderbaren Projektinhalten und den Bewertungskriterien.

Wer teilnehmen konnte

  • Teilnehmen konnten alle juristischen Personen des öffentlichen oder privaten Rechts, wie zum Beispiel Gebietskörperschaften, Hochschulen oder (gemeinnützige) Unternehmen. Den Gewinnerinnen und Gewinnern winkt eine Förderung und eine öffentlichkeitswirksame Auszeichnung. Die Jury orientierte sich bei der Auswahl der Gewinner-Projekte an spezifischen Bewertungskriterien.

    Für weitere Informationen beachten Sie bitte auch das Dokument Teilnahmeunterlagen (PDF barrierefrei, 165 KB)

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Mitmachen hat sich gelohnt

Der zweiphasige Wettbewerb zeichnet Akteurinnen und Akteure aus, die hervorragende zukunftsfähige Beiträge für nachhaltige Mobilität für das Jahr 2035 entwickeln.

Die einzelnen Förderphasen laufen wie folgt ab:

  • In der Förderphase I

    • Finanzielle und fachliche Unterstützung bei der Umsetzung eines partizipativen Prozesses zur Erarbeitung eines Zielbildes 2035.
    • Die Vernetzung mit anderen Projekten und Akteuren nachhaltiger, zukunftsfähiger Mobilität.
    • Vollfinanzierung (bis maximal 150.000 Euro pro Beitrag) für bis zu 10 Monate.

    Was gefördert wurde

    Für die Durchführung der Projekte konnten Zuwendungen auf Ausgaben- bzw. Kostenbasis auf dem Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Die Förderungen erfolgten jeweils für Personal-, Reise- und Sachkosten.

    Weitere Informationen zu zuwendungsfähigen Ausgaben und den beihilferechtlichen Grundlagen finden Sie in den Teilnahmeunterlagen (PDF barrierefrei, 165 KB).

  • In der Förderphase II

    • Finanzielle und bei Bedarf fachliche Unterstützung bei der Umsetzung Ihres Zielbildes und erster konkreter Maßnahmen.
    • Die Vernetzung mit anderen Projekten und Akteuren nachhaltiger, zukunftsfähiger Mobilität.
    • Anteilfinanzierte Förderung für bis zu 24 Monate (als Gesamtbudget für die Förderphase II stehen derzeit insgesamt rund 4 Millionen Euro zur Verfügung)
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Bewertungsrelevante Inhalte

  • Sehen Sie hier zusammengefasst, aufgrund von welchen inhaltlichen Anforderungen die Projektskizzen bewertet wurden.

    Prämierungswürdige Zielbilder zeichnen sich durch die Merkmale Innovation, Kreativität, Denken "outside the box" sowie Machbarkeit aus.

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  • Projektskizze

    In der Projektskizze (erste Wettbewerbsstufe) werden die Ausgangsbedingungen beziehungsweise Herausforderungen (unter anderem auch die räumliche Abgrenzung), erste Ansätze und Ideen für das geplantes Zielbild (Ziele, mögliche inhaltliche Schwerpunkte, der Lösungsansatz und die Motivation) sowie der partizipative Prozess, mit dem das Zielbild erarbeitet werden soll, beschrieben. Die Projektskizze gibt Auskunft darüber, mit welchen Partnerinnen und Partnern, in welchem Raum und auf welche Weise Änderungen erreicht werden sollen (zum Beispiel Akteure, räumlicher Bezug, Innovation, Digitalisierung). Die Erstellung der Projektskizze war Voraussetzung zur Teilnahme am Wettbewerb und erfolgte durch die einreichende Stelle ohne Förderung.

  • Zielbild 2035

    Das Zielbild 2035 (zweite Wettbewerbsstufe) konkretisiert die in der Projektskizze formulierten Ideen und Lösungsansätze und zeichnet ganz konkret ein Bild der angestrebten Mobilität im Jahr 2035. Es übersetzt dies in eine Strategie zur Umsetzung sowie in einen Aktionsplan aus kurz- und mittelfristigen Maßnahmen und Methoden. Der Plan folgt dabei einem "Backcasting-Ansatz", das heißt die notwendigen Schritte zur Zielerreichung werden ausgehend vom Zielbild rückwärts bis in die Gegenwart geplant. Das Zielbild stellt ein deutlich umfangreicheres Ergebnis dar als die Projektskizze und wird entsprechend detaillierter bewertet. Die Erarbeitung des Zielbildes soll als partizipativer Prozess unter Einbeziehung lokaler Akteure erfolgen.

Schwerpunkte der Zielbilder

Die folgenden Aspekte waren im Wettbewerbskontext besonders wichtig für eine nachhaltige und zukunftsfähige Mobilität.

  • Digitalisierung des Verkehrs

    Dies trifft insbesondere auf die Digitalisierung des Verkehrs zu. Sie soll daher in allen Zielbildern (und somit auch in den Projektskizzen) eine besondere Rolle spielenWir freuen uns über vielfältige Ideen zur Nutzung der Chancen und Bewältigung der Herausforderungen, die dieses Thema mit sich bringt.


    Pendelverkehr

    Pendelverkehr ist der von Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer zurückgelegte Weg zwischen Wohnort und Arbeitsplatz. Dabei kann es sich gleichermaßen um das Pendeln innerhalb einer Kommune und dem Pendeln zwischen zwei Kommunen handeln. Ebenfalls unter Pendelverkehr fällt der regelmäßige Verkehr zur Betreuung oder Begleitung von Kindern und älteren Menschen.


    Wirtschaftsverkehr

    Wirtschaftsverkehr verfolgt einen geschäftlichen oder dienstlichen Zweck. Dabei kann es sich gleichermaßen um den Transport von Gütern (Güterwirtschaftsverkehr), den Transport von Personen (Personenwirtschaftsverkehr und Personenbeförderungsverkehr) oder dem Transport von Gütern und Personen (Dienstleistungswirtschaftsverkehr) handeln. Bei Auswahl dieses Themas als Schwerpunkt können, aber müssen nicht alle genannten Aspekte bearbeitet werden.


    Verkehr im ländlichen Raum

    Verkehr im ländlichen Raum umfasst Personen- und Güterverkehre außerhalb von Ballungsräumen, die sich aus Individualverkehr und öffentlichem Verkehr zusammensetzen. Die Verkehre zeichnen sich dabei bislang durch einen hohen Grad an motorisiertem Individualverkehr sowie Schülerinnenverkehre/Schülerverkehre im ÖPNV aus.