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Dialog-Forum Ländlicher Raum - Was macht den ländlichen Raum lebenswert?

Beiträge: 164


So wie die Stadt sog. "Push and Pull-Faktoren" hat, hat sie der ländliche Raum auch.
Auf dem Land sind das u.a.: niedriger Versiegelungsgrad sowie landschaftlicher Reiz, frische Luft, Stille und Abwesenheit von unnatürlichem Lärm, bessere klimatische Verhältnisse (mehr Sonne und weniger Regen außerhalb des Stadtklimas), niedrigere Anonymität als in den Städten, Traditionsbewusstsein, übersichtliche Strukturen und geringe Bürokratie.
All diese Faktoren machen einen ländlichen Raum also lebenswert. Sie müssen erhalten und ausgebaut werden, um das Land zu stärken. Ich erachte insbesondere die Punkte Lärm, Versiegelungsgrad und Traditionsbewusstsein zunehmend kritisch. Hier vertritt die Politik keinen klaren Standpunkt. Im Zweifel werden die Punkte beiseitegelegt anstatt sie vorsorglich zu verbessern. Das Landschaftsbild muss höchste Priorität haben. Dazu gehören auch (Bio-)Bauernhöfe, die den Landschaftscharakter prägen, ohne Tierhaltung nur im Stall zu betreiben.

Zu den "klassischen" Beweggründen für die Wohnortwahl auf dem Land kommen wichtige weitere Attraktivitätsfaktoren: Die Versorgung muss für die Bürger in komfortabler Reichweite sein (Lebensmittel, Schulen, Kitas, Ärzte sowie Ämter). Der ÖPNV muss in hohen Frequenzen verkehren. Oftmals bestehen auf dem Land unattraktive 2- oder gar 4-Stundentakte, manchmal fährt nur ein Bus am Tag. Hier muss gelten: Der ÖPNV muss mindestens im Stundentakt (besser ist der 30-Minuten-Takt) fahren und gut an überregionale Verkehrsmittel angeschlossen sein. Es muss, wenn nötig, der politische Wille bestehen, die Finanzierungsdefizite zu schließen. Um dennoch eine akzeptable wirtschaftliche Bilanz zu ziehen, sollten statt der unattraktiven Taktausdünnung folgende Mobilitätslösungen bevorzugt werden: Einsatz kleinerer Busse oder von Bürgerbussen, ÖPNV-Verkehr nicht an allen Tagen, dafür aber an diesen Tagen im vollen Stundentakt (Vorbild Alpen); Kombination von Mitnahmemöglichkeit und Bus über selben Vertriebsweg (derzeit Modellprojekt in Baden-Württemberg); ausleihbare E-Roller/E-Bikes, um zur nächsten größeren ÖPNV-Haltestelle zu gelangen. Außerdem muss, um die Attraktivität des ländlichen Raumes zu erhalten, unbedingt darauf geachtet werden, die Nutzung des PKW (MIV) auf ein Minimum zu reduzieren und ggf. Infrastrukturbauten abzuschirmen (z.B. Lärmschutz). Wer sich bewusst für das Land entscheidet, muss sicher sein können, tatsächlich nicht von Abgasen, Lärm und Stress belastet zu werden.

Herr Karl-Georg Schumacher | 06.04.2017


dem Höfesterben entgegenwirken und Höfe mit glücklichen,artegerecht gehaltenen Tieren fördern,PESTUZIDFREIE REGIONEN! um die Anwohner nicht zu vergiften mit Chemikalien,Erhaltung biologischer Vielfalt,Ausbau der öffentlichen Verkehrmittel günstig gehalten bezahlbar für alle,Förderung eigener Projekte Initiativen vor Ort wie Repaircafes und C.O,.. Einkaufsmöglichkeiten am besten Regional,eigene Stromversorgung fördern

Frau Paulina Kowalska | 08.03.2017


Vor gut 10 Jahren haben wir hier im Nordwesten ein altes Bauernhaus in einem sehr kleinen Dorf (100EW) gekauft. Weil wir "auf dem Lande" leben wollten.
Rundherum grüne Wiesen mit Kühen drauf. Schön.
Mittlerweile kommen wir uns hier vor wie in einem Industriegebiet. Wintershall hat eine riesige Ölbohrstation (Bio-Fracking?) 1km neben uns errichtet. Rundherum entstanden Windparks in Sicht- und Hörweite. Und die grünen Wiesen wurden an die Agrarindustrie (Gemüse-Mählmann) verpachtet. Die säen, güllen und ernten mehrmals im Jahr. 24 Stunden am Tag knallen die riesigen Traktoren und unglaublich großen Erntemaschinen hier durchs Dorf. Ohne Rücksicht auf Verluste. Wir haben Angst um unsere 3 kleinen Kinder, weil die auswärtigen Erntehelfer immer mit Höchstgeschwindigkeit und Handy am Ohr unterwegs sind. Wahnsinn. Unsere Bauern hier im Ort haben noch die normalen Landmaschinen und fahren auch rücksichtsvoll, weil sie sich ja hier auskennen. Für die Agrarindustrie gilt nur: Gewinnmaximierung!!

Herr Jörg K. | 08.03.2017


Alles was hier genannt wurde, wie schnelles Internet, Ausbau der Infrastruktur, Ausbau öffentlicher Verkehsmittel, Sicherstellung von Einkaufsmöglichkeiten und medizinischer Versorgung sind mit Sicherheit sehr wichtige Punkte.
Aber um diese Umzusetzen sollte nicht der Agrarhaushalt belastet werden. Diese dient dazu, dass alle Menschen mit guten, sicheren Lebenmitteln ohne natürlichen Gifte versorgt werden können.

Frau Birgit Sauter | 08.03.2017

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

ja, ländliche Regionen bieten Menschen attraktive Orte zum Wohnen, Leben, Arbeiten und Erholen. Das Bundesbau - und -umweltministerium fördert den ländlichen Raum im Rahmen der Stadtentwicklung und begegnet damit Bevölkerungsrückgang und Abwanderung. Mit dem Städtebauförderprogramm "Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke" wird die aktive Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg unterstützt. Aktuell werden bundesweit mehr als 530 Maßnahmen bzw. Kooperationen gefördert. So können die Städte und Gemeinden wichtige Investitionen tätigen, damit sie als lebenswerte Orte für Wohnen, Kultur und Arbeit erhalten und erneuert werden. In Kleinstädten in peripheren Lagen wirken sich Bevölkerungs- und Beschäftigungsrückgang, rückläufige Kaufkraft oder der Verlust zentralörtlicher Funktionen besonders stark aus. Mit dem neuen Forschungsfeld im Experimentellen Wohnungs- und Städtebau "Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen" werden gemeinsam mit ausgesuchten Modellstädten seit Mitte 2015 innovative Handlungsmöglichkeiten erarbeitet und übertragbare Entwicklungsstrategien erprobt. Um andere zum Handeln zu ermutigen und das Engagement der Menschen vor Ort zu würdigen, wird seit 2011 jährlich der Wettbewerb "Menschen und Erfolge" ausgelobt: Prämiert werden Projekte, die die ländliche Infrastruktur stärken. Zentrales Anliegen des Wettbewerbs ist es, vorbildliche Projekte zu sammeln, innovative Lösungsansätze einer breiten Öffentlichkeit bekannt und Mut zur Eigeninitiative zu machen. Zum Thema Nahversorgung wurde zudem eine systematische Analyse der aktuellen Handlungsansätze durchgeführt. Die Broschüre „Sicherung der Nahversorgung in ländlichen Räumen – Impulse für die Praxis“ richtet sich an Kommunen, Anbieter und Bürgerschaft sowie Fachleute und Entscheidungsträger, die sich für die Nahversorgung vor Ort engagieren.

Viele Grüße aus dem BMUB | 08.03.2017


Eine gepflegte Landschaft, mit Landwirten, die nicht nur als Landschaftspfleger tätig sind, sondern gesunde Lebensmittel produzieren. Das weitere Höfesterben führt zu einer Abwanderung der Bürger in die Städte, da viele Arbeitsplätze verloren gehen.

J. Hagmann | 07.03.2017


Wer auf dem Land lebt, weiß die Naturnähe, die Ruhe und die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung zu schätzen. Eine völlige Gleichbehandlung von Stadt und Land wird sicher eine Illusion bleiben und ist sicher auch nicht nötig. Gewisse Infrastrukturvoraussetzungen gehören jedoch heute überall dazu: Internet, ärztliche Versorgung, angemessene Möglichkeiten der Pflege. Hier muss noch mehr getan werden.
Wer ländliche Räume lebenswert erhalten will, muss sich auch für die moderne Landwirtschaft starkmachen. Landwirtschaft sichert Wertschöpfung und Arbeitsplätze weit über die Primärproduktion hinaus! Es ist gerade die Tierhaltung, die auch dem Baugerwerbe und dem Handwerk Aufträge bringt. In solch vieharmen Gegenden wie den Neuen Bundesländern sollten deshalb Anstrengungen unternommen werden, die Tierhaltung auszubauen und sie nicht zu verteufeln. Wer mehr Tierwohl fordert, muss auch den Bau von neuen Ställen zulassen!

Dr. Müller | 07.03.2017


Infrastruktur, Bildungsmöglichkeiten und Arbeitsplätze werden auf dem Land gebraucht, sonst werden noch mehr junge Menschen und Familien in die Städte abwandern. Den Zugezogenen fehlt oft das Verständnis für die Landbevölkerung: Städter finden es toll, wenn Kühe auf der Weide gehalten werden, aber wenn die Tiere an der eigenen Haustüre vorbei müssen, um auf ihre Weide zu gelangen, und dort auch mal etwas fallen lassen, hat die Begeisterung schnell ein Ende. Nicht alle Dörfer haben eine Zukunft. Es wäre einfach mal ehrlich, das den Menschen mitzuteilen und mit ihnen zu überlegen, wie es in größeren Einheiten weiter gehen kann.

Frau Susanne Günther | 07.03.2017


Eine Politik, die auf dem Land gemacht wird, und nicht in der Stadt. Ich bin die Bevormundung aus der Stadt leid, ich sage auch keinem Städter wie er zu leben hat.

Herr Johannes Krane | 07.03.2017


Den ländlichen Raum macht Vielfalt in vielerlei Hinsicht lebenswert. Eine Vielfalt und Vielzahl von Menschen ist notwendig, damit ländliche Gesellschaften nicht zu einem aussterbenden Modell werden. Diese Menschen brauchen eine Vielzahl an Möglichkeiten, ein Einkommen zu erwirtschaften, kreativ zu sein, sich zu treffen und sich mit allem Wichtigen zu versorgen. Und außerdem wollen die meisten Menschen nicht in einer „Agrarsteppe“ leben, sondern in einer vielfältigen Landschaft, wo Hecken, Äcker und Weiden sich abwechseln, wo noch Kühe auf der Weide stehen und wo auch Wildblumen und Käfer ihren Platz haben.

Frau Antje Kölling | 07.03.2017


Fruchtfolgen mit Blühstreifen und Blumen in den Feldern . weg mit den Monokulturen . Agroforstsysteme , die nachweislich Mehrertrag bringen hinsichtlich Ackerkultur , Insekten ,Blumen und Co....

Herr Martin Krauch | 07.03.2017


Der Ländliche Raum wird immer mehr zum Etikettenschwindel. Denn er wird urbanisiert, weil das s ländliche Leben mit Bodenhaftung zu lange und oft noch als rückständig gilt. Weil die Supermärkte aber den Hunger der entfremdeten Gesellschaft nach Erholung, Ausgleich und Abenteuer in heiler Welt nicht bieten können, sucht die wachsende Bevölkerung aus den Städten diesen Hunger auf dem Land zu stillen. Mit dem durch den urbanen Lebensstil verursachten Schwinden der Bauern finden die erholungsuchenden Städter aber die heile Ländliche Welt immer weniger. Sie fordern deshalb den Schutz von Landschaft, Natur und Tieren, wodurch der Ländliche Raum sich in einem Spannungsfeld zwischen Freizeit und Schutz der Natur befindet, in dem die klassische bäuerliche Landwirtschaft, die eigentlich den Ländliche Raum geprägt hat, an den Rand gedrängt wird. Lebenswert sind aber nur ländliche Räume nur, wo Freizeit, Arbeit und Ernährung nebeneinander und miteinander funktionieren. Statt dem Trend zur Paral

Herr Schwarzwaldbauer Siegfried Jäckle | 07.03.2017


- frische Luft und viel Raum für kindlichen Entdeckungsdrang
- daher Raum für Familien und Sozialkontrolle Statement gegen Anonymität der Städte und Verantwortungslosigkeit
- Wertevermittlung durch Ortsstrukturen/Vereine etc.
- Kenntnisvermittlung durch Landwirtschaft: Was ist was und wie wird aus Getreide Brot?
- Arbeitsplatzvielfalt in der Landwirtschaft
- ein abwechslungsreicher anforderungsreicher Beruf -Das Erhalten von dezentralen Strukturen, insbesondere durch Internet und Infrastruktur ist daher dringend erforderlich! Hier muss die Politik ran!

Frau Sakwerda | 07.03.2017


Ich bin selber im Dorf aufgewachsen und weiß daher um die Defizite im ländlichen Raum. Diese betreffen die Infrastruktur, Kulturangebote, ärztliche Versorgung als auch die Versorgung mit den Dingen des täglichen Bedarfs. Die Frage danach wie Landwirtschaft betrieben wird, trägt stark zum Erscheinungsbild und damit zum Befinden der Bewohner bei.
Zur Infrastruktur/Mobilität: Der ÖPNV sollte weiter ausgebaut werden. Bei uns auf dem Dorf ist jeder mit dem Auto irgendwohin unterwegs. digitale Infrastruktur: Breitband-Internet sollte Grundrecht für jeden sein, Es kann nicht sein, dass zb Selbständige im Ländlichen Raum, die auf Internet angewiesen sind, nur eine bestimmte Datenmenge senden oder empfangen können. Das hängt den ländlichen Raum weiter ab.
Versorgungsinfrastruktur: Einkaufszentren sollten wieder dezentralisiert gedacht werden. All das würde auch Zugang zum Markt für Junglandwirte schaffen, die für sich nach Abschluss keine Perspektive weitab von Ballungszentren sehen.

Frau Lisa Haarhoff | 07.03.2017


Die gut gepflegte Kulturlandschaft durch Land-u.Forstwirtschaft machen es lebenswert, aber wichtig ist auch eine gute Internetversorgung und Infrastruktur.Der Erholungswert ist wichtig,aber gute intakte Lws. Betriebe sind der Garant dafür, der Dialog mit der Gesellschaft immens wichtig für den Fortbestand der ländlichen Räume.

Herr Ulrich Schreiber | 07.03.2017


Wenn man nicht durch Baubeschränkungen die Entwicklung der Dörfer so einschränkt, dass Folgegenerationen lieber in die Stadt ziehen, um Ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Frau Kroner | 07.03.2017


Lebendige Natur und Kulturlandschaft (Artenvielfalt, keine Monokulturen), Landwirtschaft ohne Gift, Gentechnik und klimaschädlichem Dünger, mehr. Fair entlohnte Arbeitsplätze in der Landwirtschaft, starker Anteil an regional erzeugten Lebensmitteln, solidarisches Miteinander von Verbrauchern und Landwirten. Gut funktionierender öffentlicher Nahverkehr, der jedem Bürger seiner Region kostenfrei zur Verfügung stehen sollte.
Und liebe Frau Hendricks, DANKE für Ihre Initiative, nicht nur in dieser Umfrage, ich bin nicht der Meinung, dass das BMUB nichts mit dem Thema Landwirtschaft zu tun hätte. Im Gegenteil! Das BMUB muss in der neuen Regierung eine übergeordnete Rolle haben, damit wir unser Klimaziel erreichen. (CO/2 Bilanz, Nachhaltigkeitsberichte etc.)

Frau Brig Wohnig | 07.03.2017


Gute Verkehrsanbindung (ÖPNV!), gute Versorgung (Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten, schnelles Internt, Kulturförderung usw.) (wenn mehr Menschen in den Ländlichen Raum ziehen / "gelockt werden", wird dies auch wieder "lohnend"), reich strukturierte, lebendige, typische Landschaften, gute Luft, weniger Lärm / anthropogenes Grundrauschen, Schutz der Nacht (weniger Lichtverschmutzung!).... Zu den optimierten staatlichen Rahmenbedingungen kommt die Verantwortung jedes Einzelnen, z.B. weniger Wohnzimmercouch und Fernsehen / mehr Gemeinschaft, Vereine, Ehrenamt, Nachbarschaft

Frau Claudia Börsting | 07.03.2017


die steuerliche Belastung von 13a-Betieben (kleiner 20 ha sind freizustellen)
Es sind gerade die kleinen Bauern, die die Raine, Wegränder, Gefälle, Bäume liebevoll pflegen, die Natur/.. sicher respektvoller pflegen als ein Großbetrieb, bei dem alles schnell, profitabel,.... gemacht wird. Dennoch soll der KLEINe plattgemacht werden, damit dieser die Töpfe nicht mehr "anzapft" und noch mehr bei dennen ankommt, die es eh nicht nötig haben

Herr Dipl. mult Michael Foerst | 07.03.2017


Wir leben in einem hochentwickelten Land. Da sollte es doch möglich sein auch auf dem flachen Lnd den Mensche Perspektiven zu bieten um die Landflucht, wie sie typischerweise in weniger entwickelten Länder vorkommt, zu vermeiden. Es ist ein guter Weg die Landwirtschaft da zu stärken, wo keine Ballungsräume sind. Aber hierzu haben wir ein Landwirtschaftsministerium. Unter dessen Federführung sollten diese Entwicklungen laufen und nicht in erster Linie durch dumpfe Stammtischparolen.

Herr Dipl. Ing. agr. (FH) Markus Flury | 07.03.2017


Extensivierung der Landwirtschaft (möglich bei Verzicht auf tierische Produkte und Verminderung der Lebensmittelverschwendung), konsequente Umverteilung der Agrarsubventionen auf eine ökologische Landwirtschaft. Die derzeitige Subventionierung der Agrarindustrie ist Spiegel einer Politik, deren Denk- und Handlungsweise sich auf die kommende Legislaturperiode beschränkt.

Frau Roth | 07.03.2017


Erhalt und Entwicklung des Ländlichen Raums als Erholungsraum für den Menschen und Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt. Erhalt der letzten (mäßig) naturnahen Lebensräume in Deutschland, der Wälder als Lebensräume für Tiere (u.a. Fledermäuse und Vögel) und Erholungsräume für den Menschen – keine weiteren Windenergieanlagen in Wäldern. Standortfindung für erneuerbare Energien am Arten-, Natur- und Landschaftsschutz ausrichten und nicht am maximalen Profit für den Betreiber. Vorbelastete Standorte mit geringem Konfliktpotenzial (insbesondere Autobahntrassen) nutzen.
Keine weitere Zerschneidung der Landschaft durch Neubau von Straßen, Ausbau und deutlich stärkere Subventionierung des Schienenverkehrs als umweltfreundliche Mobilitätsalternative.
Umsetzung des Biotopverbunds, Wiedervernetzung von Lebensräumen durch Grünbrücken.
Extensivierung der Landwirtschaft (möglich bei Verzicht auf tierische Produkte und Verminderung der Lebensmittelverschwendung).

Frau Roth | 07.03.2017


Die von den Bauern und Winzern, den Gartenbauern und Forstleuten in vielen Jahren geschaffene und - trotz aller wirtschaftlichen Schwierigkeiten, vielfachen medialen Anfeindungen, Auflagen, Kontrollen und Sanktionen sowie politischen Gängeleien und Beschimpfungen immer wieder erhaltene Kulturlandschaft.
Die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raumes ist abhängig von ihrer gleichgewichtigen wirtschaftlichen Entwicklung. Hierfür ist die Breitbandanbindung ebenso wichtig wie die Möglichkeit zur Nutzung der Digitalisierung. Nur so hat auch die Landwirtschaft eine Zukunft.

Herr Josef Derstappen | 06.03.2017


Gerade die klein strukturierte Bewirtschaftung zeichnet den ländlichen Raum aus. Durch ständig höhere Auflagen wird es für Kleinbetriebe immer schwieriger, bestehen zu können. Um dem entgegen zu wirken, erwarte ich von der Politik eine Lockerung der Auflagen für Kleinbetriebe. Hier nutzen auch keine Förderanreitze für eine Investition, wenn strukturelle Voraussetzungen in der Region nicht gegeben sind. Die dt. Politik soll nicht auf europäische Vorgaben noch was drauf packen. Klar ist Verbraucherschutz gegen die nationale Landwirtschaft populärer als eine landwirtschaftsfreundliche Politik

Herr Helmut Windmeißer | 06.03.2017


Eine gute Infrastruktur für Auto, Bus, Bahn und Fahrrad. Internet. Kultur,- Sport und Kinder,- und Freizeiteinrichtungen. Sehenswürdigkeiten, Attraktionen, Feste, Führungen, die auch Touristen anziehen.

Frau Andrea Gallotti | 06.03.2017


einige andere Aspekte:
Forschung und Einsatz von effektiven Mikroorganismen in der LW
mehr Zulassungen von homöopathischen Mitteln in der Tierhaltung
mehr gezielte Bezuschussung von Häuserabbrüchen oder Sanierung von Gebäuden in Ortskernen und massive Einschränkung
der Genehmigung von Bebauungsplänen des Wohnungsbaus am Ortsrand Verpflichtung von Wohnungsbauwilligen zur Anlage einer best. m² Anzahl von Blühfläche in ihren Gärten, statt jetzt Kies, Gräser, Farne....
gezielte, sinnvolle Ansiedlung von Behörden in kleineren Städten, - Wohnortnaher Arbeitsplatz wie jetzt in Bayern!
Kampagne zum Aufruf der bereits entstandenen "Schlafstädten Bevölkerung" zum Einsatz für die Pflege von öffentlichen Grünflächen, Bienenpflege, ... statt immer gigantischere Förderung von Theatern, Opernhäusern und Konzertsälen durch andere Ministerien

Schoeffler | 06.03.2017


- wunderschöne, gepflegte,abwechslungsreiche Kulturlandschaft
- frische Luft
- Ruhe - Arbeitsplatz
- sehr guter Platz, um Kinder aufzuziehen und zum Leben
- Gemeinschaft der Menschen, die hier leben
- Urlaubsregionen
- Lebensraum für Tiere, Pflanzen und Menschen
- hier wird unser aller Trinkwasser gewonnen
Dies alles setzt in unseren Zeiten aber voraus, dass der ländliche Raum nicht den Anschluss an die restlichen Gebiete, sei es in der digitalen, wie in der verkehrstechnischen Infrastruktur verliert. Die Zukunftsfähigkeit der ländlichen Wirtschaft, Landwirtschaft und der Gemeinden muss gesichert werden.

Frau Rotraud Weber | 06.03.2017


Landwirte arbeiten nach strengen Vorgaben, die gerade aktuell in der Düngegesetzgebung erneut verschärft werden. Dies wird auch heute schon stark kontrolliert. Wichtig für den Erhalt der Biodiversität und von Ökosystemen sind praxistaugliche Lösungen, die die Landwirte auch umsetzen können. Wirtschaftsdünger könnte in Fällen einer hohen Veredlungsdichte in Ackerbauregionen verlagert werden. Bodenschonende Verfahren werden ständig verbessert. Forschung und Innovation müssen hier Hand in Hand mit der Landwirtschaft arbeiten. Dies sollte auch gerade im investiven und Ausbildungsbereich gefördert und aufgegriffen werden.

Frau Rotraud Weber | 06.03.2017


Das sind in erster Linie die Bewohner dieses Raumes und die Naturnähe dort. Leider sind die Dörfer tagsüber inzwischen oftmals wie "ausgestorben". Wären da nicht die Landwirte mit Familien, die nach wie vor die "Stellung halten" und manches Dorf/Gemeinde mit Leben füllen. In Bayern spielen diese Familienbetriebe eine Hauptrolle dabei, dass der ländliche Raum so lebenswert ist... Leider wird dies oft vergessen und Fördergelder verschwinden in fraglichen Projekten. Dafür gibts für die Landwirtschaft: Bewirtschaftungsauflagen, Trinkwasserschutzgebiete, Poldervorrangflächen etc. auf´s Auge gedrückt - mehr oder weniger zum Nulltarif! Uns so passiert! Ist das gerecht? Vor allem funktioniert das ja nur in den Gebieten, in denen sich die Landwirte eh "naturnah" verhalten haben. D. h. keine riesigen Bauten usw. im Außenbereich. Die werden dafür jetzt auch noch mit diversen Auflagen bestraft?! Das wäre alles kein Problem, wenn hier der entsprechende finanzielle Ausgleich stattfinden würde...

Frau Beate Stadler-Weikl | 06.03.2017


Der ländliche Raum bietet eine enorme Lebensqualität: bessere Luftbedingungen (weniger Feinstaub), geringere Lärmbelästigung, geringere Kriminalitätsrate. Auch Familien mit geringerem Einkommen haben die Möglichkeit sich Eigentum (Einfamilienhaus) anzuschaffen. Seitens der Politik wird alles getan um den ländlichen Raum unattraktiver zu machen. Straßen werden in einem desolaten Zustand belassen, Kindergärten und Schulen sollen geschlossen werden. Seit Jahren gilt die gleiche Kilometerpauschale von 0,30 Euro. Am Ende zahlt der Staat doppelt, zum einen in sozialen Wohnraum in den Ballungsgebieten und später die Sozialhilfe incl. Mietzuschuss, da kein Eigentum angeschafft werden konnte. Sollen später im ländlichen Raum nur noch Landwirte und Greise wohnen?

Herr Christian Karl Müller| 06.03.2017


Die vielen kleinen Landwirtsschaft die vielfalt der Plfanzenarten , die kleinen Ackern und Wiesen ,die auf Lebensraum achten und großen Bauern und Gesellschaft oder Imnobilien Händler will nur Geld auf schöpfen von Staat ,da denkt doch keiner an den Lebensraum von die Tier und Mensch ,befragt doch mal wieso viele in den ländlichen Raum kommen um Urlaub zu machen

Herr Adalbert Heigl | 06.03.2017


Die vielfältige Landwirtschaft mit aktuell rund 110.000 Familienbetrieben in Bayern spielt eine entscheidende Rolle den ländlichen Raum zu einem attraktiven Wirtschafts-, Kultur-, Natur-, und Lebensraum, kurz gesagt zu einer lbenswerte Heimat zu machen

Herr Thomas Sedlmayr | 05.03.2017


Wir haben in Bayern kleinbäuerliche Strukturen, die nicht zu vergleichen sind mit denen im Norden oder im Osten. Es sollte deshalb differenziert werden. Wenn immer mehr Bauern aufhören, werden die Dörfer zu Schlafstätten. Traditionen und Kultur gehen verloren. Es sind unsere bäuerlichen Familien, die dies aufrecht erhalten.

Frau Annette Götz | 05.03.2017

Liebe Frau Götz,

Sie haben recht, dass man die Rahmenbedingungen landwirtschaftlicher Betriebe differenziert betrachten muss.

Die EU-Agrarsubventionen machen noch immer 40% des EU-Haushaltes aus, in der laufenden Förderperiode von 2014-2020 sind das EU-weit ca. 400 Milliarden Euro. Der überwiegende Großteil dieser Gelder wird nach der bewirtschafteten Fläche verteilt, dadurch erhalten 1% der Betriebe in Deutschland 20% der Zahlungen, obwohl größere Betriebe vielfach ohne Subventionen rentabel arbeiten könnten. Kleinere Betriebe dagegen könnten mit mehr Mitteln dabei unterstützt werden, ihre Produktion an die Anforderungen von Umwelt und Gesellschaft anzupassen.

Auch bei den gesetzlichen Auflagen sollten große Betriebe nicht bevorteilt werden. Dies berücksichtigen wir in unseren derzeitigen Vorschlägen. So zielen die aktuellen Vorschläge des Bundesumweltministeriums, für Stallbauten einen Bebauungsplan zu verlangen, die Vorschläge zur immissionsschutzrechtlichen Genehmigung für Schweine- und Geflügelställe oder zur Stoffstrombilanz im Düngerecht auf große Betriebe. Unsere Landwirtschaft hat nur dann eine Zukunft, wenn sie unsere Umwelt, das Klima und unsere Natur schont, das Wohl der Nutztiere berücksichtigt, gesunde Lebensmittel produziert und für auskömmliche Lebens- und Arbeitsverhältnisse der Bäuerinnen und Bauern sorgt.

Viele Grüße aus dem BMUB | 06.03.2017


Hohe Belastungen für Straßenausbaumaßnahmen welche meist von den Anliegern in den Dörfern zu tragen sind (über Straßenausbeitragsatzungen) sollten von der Allgemeinheit bezahlt werden. Solange dies nicht der Fall ist, werden junge Familien für den Wohnungsbau neue Wohnbaugebiete bzw. Stadtwohnungen bevorzugen.

Herr Josef Först | 05.03.2017


Die multifunktionale Landwirtschaft mit aktuell rund 109.000 Familienbetriebe in Bayern spielt eine entscheidende Rolle, den ländlichen Raum zu einem attraktiven Lebens-, Wirtschaft-, Natur- und Kulturraum, kurzum zu eine lebenswerten Heimat zu machen. Ohne Bauern stirbt der ländliche Raum.

Frau Hoßmann | 05.03.2017


Bayern ist geprägt von seiner Kulturlandschaft. Seit jeher haben viele kleine Betriebe diese Landschaft geprägt und erhalten. Maßnahmen wie das Kulturlandschaftsprogramm sind hier sehr wichtig. Die Politik muss alles dafür tun um auch kleineren Betrieben eine Möglichkeit der Existenzsicherung zu geben.

Herr Alois Mühlhuber | 05.03.2017


Das schöne im ländlichen Raum sind die verschiedenen Regionen, die gepflegte Landschaft und der Zusammenhalt der Einheimischen. Aber wenn weiterhin auf dem Rücken der Landwirte sämmtliche Verfehlungen des Landschafts- und Tierwohls ausgtragen werden bleibt das nicht so. Es werden immer mehr Landwirte aufhöhren und somit können nur noch sehr große Intensivbetriebe bestehen die die Flächen nicht mehr so nachhaltig bewirtschaften sondern nur noch auf Ertrag aus sind. Je mehr um so besser und ohnen Rücksicht auf Schäden an Mensch und Tier. Der ländliche Raum kann in seiner Art nur erhalten bleiben wenn die kleinen Familienbetriebe nicht mehr in ihrer Existens bedroht werden.

Frau Katharina Rest | 05.03.2017


Die Landwirtschaft und der Weinbau pflegen die Landschaft, halten die Flächen frei und sind wichtig für die ländlichen Strukturen. Sie sind der Motor des ländlichen Raums. Ohne die Landwirtschaft würden sich die genutzten Flächen in kurzer Zeit zu Waldflächen entwickeln. In vielen Regionen Deutschlands gibt es genügend Wald, sodass folgerichtig ohne Landwirtschaft und Weinbau die Artenvielfalt deutlich abnehmen würde. Ohne Winzer wäre die wunderschöne Landschaft und der Tourismus an Ahr, Mosel, Rhein und Nahe undenkbar. Was wären die Eifel und der Westerwald ohne unsere Landwirtschaft? Ganz klar: Die Landwirtschaft und der Weinbau machen den ländlichen Raum lebens- und liebenswert!

Herr Herbert Netter | 05.03.2017


Darüber hinaus schaffen die bäuerlichen Familienbetriebe mit dem Erhalt und der Pflege der Kulturlandschaft die Grundlage für den ländlichen Tourismus. Die Bäuerinnen und Bauern mit ihren Familienbetrieben sowie der vor- und nachgelagerte Bereich der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft verstehen sich als Herzstück des ländlichen Raums. Bauernfamilien sind standorttreue Unternehmerfamilien. Sie sorgen für Stabilität und Wirtschaftskraft im ländlichen Raum. Sie unterhalten ein dichtes Netz an Geschäftsbeziehungen mit Zulieferern, Abnehmern und Dienstleistern. Von einer vitalen Land- und Forstwirtschaft profitiert auch das Umfeld. Ein Euro, den ein Landwirt beispielsweise für eine bauliche Investition ausgibt, zieht bis zu sieben Euro Wertschöpfung im ländlichen Raum nach sich. Mit einer Vielzahl von gesellschaftlichen Beiträgen, z. B. ehrenamtlichen Tätigkeiten bei der Feuerwehr, in Vereinen, Kirchen, Parteien oder anderen Gruppierungen, übernehmen die Bauernfamilien Verantwortung und

Herr Herr Landwirtschaftsmeister Josef Englbrecht | 05.03.2017


Die multifunktionale Land- und Forstwirtschaft mit aktuell rund 109.000 Familienbetrieben in Bayern spielt eine entscheidende Rolle, den ländlichen Raum zu einem attraktiven Lebens-, Wirtschafts-, Natur- und Kulturraum, kurzum zu einer lebenswerten Heimat zu machen.

Herr Landwirtschaftsmeister Josef Englbrecht | 05.03.2017


Die Ruhe, das Miteinander, gute Luft. Kleinstrukturierte Flur, somit Reich an Pflanz-und Tierwelt. Dies mit erheblichen Kosten für Landwirte erreicht wird und somit eine weiterhin gute Agrarförderung bestehen muss. /p>

Herr Schunk| 05.03.2017


Den ländlichen Raum macht die Kulturlandschaft, welche in dem jetzigen Zustand erhalten werden muss, aus.Der ländliche Raum wird geprägt und erhalten von landwirtschaftlichen Familienbetriebe. Neu Zugezogene zu einer Ortschaft müssen sich vorher im klaren sein, dass es am Land Landwirtschaft gibt und hier immer Gerüche usw entstehen. Hier muss der Landwirtschaft der Rücken gestärkt werden, damit sie weiterhin bestehen kann. Fußgängern und Hundebesitzer gehört die Flur nicht alleine.

Herr Popp| 05.03.2017


Die Ruhe,die Pflanzen,die saubere Luft, die Vögel,die Tiere. Aber leider nur wenn kein Bauer in der Nähe Wohnt!

Herr johann klaus| 05.03.2017


Ruhe

-Natur und Artenvielfalt

-Erlebbarkeit der Tier-und Pflanzenwelt und wir Menschen nur als ein kleiner Teil davon

-wir benötigen die Kenntnisse über Tier- und Pflanzenzucht in Zukunft wahrscheinlich dringend!(Klimawandel, Migrationsströme, Postöl-und Postwachstumsepoche, Phosphorkrise stehen uns bevor)

-Dorfgemeinschaften, in denen man sich helfen und beistehen kann

-die Nähe zur Natur ist ein ganz tiefes Grundbedürfnis und wenn wir den Zugang zu unserem Ursprung verlieren richten wir die Welt zugrunde. Man schützt nur, was man kennen und lieben gelernt hat und das geht nicht am Computer oder TV.

-Wir benötigen die vielen Bakterien auf Bauernhöfen um unser Immunsystem aufzubauen. "Steril" aufgezogene Kinder werden zunehmend krank.

-Abwesenheit von Autoverkehr, Lärm und Abgasen

-Raum zur Entfaltung (gibt es in Mietwohnungen nicht und auch nicht in engbebauten Innenstädten)

-Kinder brauchen Natur und Raum zur Entfaltung, sonst drehen sie alle ab (Autoraser, Drogen, Handysucht)

Frau birgit haushahn | 05.03.2017


Eine bäuerlich strukturierte Landwirtschaft mit überlebensfähigen Familienbetrieben. Eine gepflegte Kulturlandschaft. "Lebendige" Dörfer mit einer ausreichenden Nahversorgung. Ausreichende Infrastruktur und Verkehrsanbindung und genügend Bildungsangebote. Zugang zur Breitbandversorgung auch auf dem Land. Stärkung regionaler Wirtschaftskriesläufe.

Herr Steinbacher | 05.03.2017


zu Frage 5: Die erholsame Natur, die von den Landwirten gut gepflegt wird. Dies ist aber auch zum Teil nur über eine Agrarförderung möglich.

Herr Georg Zenk | 05.03.2017


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin aus der Oberlausitz in Sachsen und möchte mich äussern zu den ländlichen Raum ausserhalb der Speckgürtel der Städte.Dieser Raum war geprägt von den Vierseiten-Bauernhöfen der Bauern mit Ihren Rest-und Splitterflächen zwischen den Häusern und den landwirtschaftlichen Nutzflächen meist anschließend an die Höfe nach außerhalb.Nun werden die Höfe nicht mehr gebraucht.Großbetriebe haben sich gebildet,meist abseits der Dörfer.Landwirtschaftliche Flächen werden zum Spekulationsobjekt der ganzen Welt in Deutschland.Unsere Vierseitenhöfe ,was die Grundlage der Ernährung unserer Vorgänger war ,verfallen,trotz Fördermittel.Diese Vierseitenhöfe mit Ihren Rest-und Splitterflächen verfallen ,die Obstbäume werden gerodet,es gibt nur noch den Rasenmäher oder Rasentraktor.Man bekommt das erzeugte Obst(Bio) ,sowie Erzeugnisse der Kleintierhaltung(Bio) nicht mehr los.In den großen Lebensmittelmärkten sind die Preise viel günstiger.

Herr Günter Herrmann| 05.03.2017


Lebendige Natur und Kulturlandschaft (Artenvielfalt, keine Monokulturen). Landwirtschaft ohne Gift, Gentechnik und klimaschädlichem Dünger. Mehr und fair entlohnte Arbeitsplätze in der Landwirtschaft. Starker Anteil an regional erzeugten Lebensmitteln. Solidarisches Miteinander von Verbrauchern und Landwirten.

Herr Matthias Wohnig| 05.03.2017


Die Artenvielfalt. Nur durch aktive artenreiche Landwirtschaft, so wie sie jetzt betrieben wird, ist es gut. Stilllegungen über viele Jahre hinweg nehmen die Artenvielfalt, viele Pflanzen nimmt man dadurch die Grundlage und sie können nicht mehr gedeihen. Wird die Tierhaltung(Schweinehaltung) aus dem eigenen Land vertrieben, wird auch die Artenvielfalt wegbleiben. Denn dort wo kein aktiver Landwirt mehr seine Arbeit verrichtet, dort wird auch die Artenvielfalt wegbleiben.

Frau Link| 04.03.2017


Infrastruktur ist nötig: Internet, Ärzte, Schulen Entwicklung innerhalb von Siedlungen statt Neubaugebiete Förderung Ehrenamt Erhaltung vieler bäuerlicher Familen ergibt stabile ländliche Gesellschaften Abwechslungsreiche Umwelt

Frau Angela Müller| 04.03.2017


Dorfgemeinschaft, Zusammenhalt, die Kulturlandschaft. Was wir brauchen sind Kindergärten, Schulen, weiterhin Landärzte und Hebammen auf dem Land. Auch Förderung für die Ortskerne das diese nicht ausbluten und die Flächen für landw. Bewirtschaftung weiterhin zur Verfügung stehen. Bäuerliche Familienbetriebe erhalten das Vereinsleben (Feuerwehr, Dorffeste und soweit).

Frau Silvia Herold| 04.03.2017


Investitionen in den ländlichen Raum auf Bundesebene wären hilfreich. Gebunden an bereits bestehende Infastruktur im Sinne einer Weiterentwicklung/Modernisierung. Z.B. ist gerade ein großes Unternehmen in die nächste Stadt umgezogen, weil die Gemeinde und das Land nicht die notwendige Infrastruktur bereitstellen wollten/konnten und der Betreiber ebenfalls keie eigene Möglichkeit dazu sah. Folge ist Leerstand im unmittelbaren Umfeld der Stadt, während glz. im unmittelbaren Umfeld neue Vorranggebiete Gewerbe ausgewiesen werden sollen (konkret SBH von Wilhelmsthal nach Eisneach, währen Industreigebiet Kindel auf Kosten der dorteigen prioritären Arten ausgeweitet werden soll).

Herr Renner| 04.03.2017


Ruhe, Platz, keine Staus, soziales Gefüge, Landschaft und Landwirtschaft vor der Haustür, insbesondere über Direktvermarkter eine gläserne Produktion der Nahrungsmittel, mit ein wenig Glück in besten Qualitäten, Hund und Katze zu hause, ..., gesünderes Leben, nach einer Kindheit im Dreck oder Stall (heute kaum noch möglich) i.d.R keine Allergien

Herr Jens Winter| 03.03.2017


Der ländliche Raum umfasst etwa 85 Prozent der Fläche in Bayern. Mehr als 60 Prozent der bayerischen Bevölkerung, insgesamt 8 Millionen Menschen, leben dort. Die multifunktionale Land- und Forstwirtschaft mit aktuell rund 109.000 Familienbetrieben in Bayern spielt eine entscheidende Rolle, den ländlichen Raum zu einem attraktiven Lebens-, Wirtschafts-, Natur- und Kulturraum, kurzum zu einer lebens¬werten Heimat zu machen. Die Land- und Forstwirtschaft sichert und schafft standortnahe Arbeitsplätze, fördert regionale Wirtschaftskreisläufe und bietet damit Bleibeperspektiven für alle Men¬schen im ländlichen Raum. Über 830.000 Erwerbstätige sind in Bayern im Agribusi-ness beschäftigt. Dies entspricht zwölf Prozent aller Arbeitsplätze Bayerns. Darüber hinaus schaffen die bäuerlichen Familienbetriebe mit dem Erhalt und der Pflege der Kulturlandschaft die Grundlage für den ländlichen Tourismus.

Herr Matthias Borst | 03.03.2017


@ selbst | 20.02.2017

Bauernregel "Der Bürger kann, wenn Pflanzen sprießen, die Landschaft kostenlos genießen"

besser

"Auch weil auf dem Acker Kulturpflanzen sprießen, Bürger die Landschaft ohne Kosten genießen"

Herr Dipl. Ing. agr. Tilman Kluge | 03.03.2017


Die Vielfalt im ländlichen Raum ist wertvoll und muss erhalten werden. Dies betrifft nicht nur die Kulturlandschaft, die durch die Bewirtschaftung entstanden ist, sondern auch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen im ländlichen Raum. gerade Landwirte stehen dabei für Stabilität, weil sie oft wichtige Funktionen in der dörflichen Gemeinschaft erfüllen und somit auch vielfältige soziale Aufgaben erfüllen.

Herr Hehn | 03.03.2017


Ländlicher Raum ist dann lebenswert, wenn das Leben dort den "Anschluss" hat - von attraktiven Arbeitsplätzen bis ÖPNV und von Bildungseinrichtungen und Einkaufsmöglichkeiten bis Kunst und Kultur und schnellem W-LAN. Das alles ist trotz Frischluft und Grün vor dem Haus notwendig für ein gleichwertiges Leben im Vergleich zur Stadt.

Frau Dipl.-Ing (FH) Anneliese Buchsbaum | 03.03.2017


Die seit Jahrhunderten von der Landbevölkerung geschaffene Kulturlandschaft bildet das Grundgerüst für einen lebenswerten Raum. Dazu gehören funktionierende Dorfgemeinschaften und eine gute soziale Infrastruktur. Der Verstädterung des ländlichen Raumes ist entgegenzuwirken. dazu muss die flächendeckende Bewirtschaftung durch unsere Bauern erhalten bleiben. Landwirtschaftlich nutzbarer Boden muss einen hohen Schutzfaktor erhalten, eine Entnahme aus der Produktion muss erschwert werden, egal für welche Bestimmung.

Herr Köninger | 03.03.2017


Der ländliche Raum bietet den Menschen dort aber auch den Erholungssuchenden aus den städtischen Ballungsgebieten die Erholung. Durch die Arbeit der Landwirte wird dieser Raum gepflegt und erhalten! Dennoch benötigt der ländliche Raum moderne Infrastruktur um die dort vorhandenen Arbeitsplätze zu sichern und einer Landflucht vorzubeugen.

Frau Dr. Petra Paul | 03.03.2017


lebenswert, heißt den Lebensunterhalt verdienen können. Zur Zeit verdienen die auf dem land leben immer weniger, und bekommen immer mehr Auflagen. Die Tierhaltung wandert ins Ausland, so wie es bei der Hühnerhaltung schon passiert ist, siehe den aktuellen Selbstversorgungsgrad mit Eier in der BRD.

Vetter | 02.03.2017


Ländlicher Raum, für welche Themen erklärt sich Frau Hendricks noch zuständig?
Unseren ländlichen Raum macht lebenswert, so wie wir ihn vorfinden. Eine Kulturlandschaft, über Jahrhunderte von den Bauern so geschaffen und geprägt.
Jeder Landstrich hat seine Eigenart, die es zu erhalten gilt. Dazu muß aber, je nach Erschwernis der Flächenbewirtschaftung, des Erhalts der landschaftsprägenden Elemente,etc. ein finanzieller Ausgleich gezahlt werden neben der unabdingbaren Basisabsicherung.
Das wird sicher akzeptiert von allen Bevölkeerungsschichten, die den ländlichen Raum zur Erholung nutzen.

Herr Johann Weininger | 02.03.2017


Den ländlichen Räume muss mehr Beachtung geschenkt werden. Der Ausbau der Infrastuktur, der schnellere Internetzugang auf dem Land müsste intensiver und schneller gestaltet werden. Die Landwirtschaft bietet einer Vielzahl von Arbeitnehmern Beschäftigung, dies muss erhalten bleiben. Der ländliche Raum muss atraktiver gestaltet werden, so dass die Abwanderung der Bevölkerung in die Städte verlangsamt wird.

Brenk | 02.03.2017


Auch der Themenbereich des ländlichen Raum liegt in der Zuständigkeit des Bundeslandwirtschaftministeriums und nicht in der des Bundesumweltministeriums!
Unsere land- und forstwirtschlaftlichen Familienbetriebe spielen eine Entscheidende Rolle, warum unsere Heimat so lebenswert ist und zu einem attraktivem Lebens- Kultur-, Natur- und Wirtschaftsraum wird.
Unsere Betriebe pflegen die Kulturlandschaft und machen sie so interessant für Tourismus und die Erholung aller. Außerdem ist das wirtschaften unserer Betriebe auf Generationen ausgelegt, die Betriebe sind an ihren Standort gebunden (Grund und Boden) und bewirtschaften diesen nachhaltig. So werden Arbeitsplätze im ländlichen Raum sowohl in der Land- und Forstwirtschaft selbst, als auch im vor- und nachgelagerten Bereich der Landwirtschaft gehalten und sind so ein Faktor für die Stabilität und Wirtschaftkraft der ländlichen Räume. Auch das ehrenamtliche Engagement in Vereinen, Kirchen etc. macht die Heimat lebenswert.

Herr Daniel Spaderna | 01.03.2017


externe kosten - weg damit!

DAS ist zentral!!

Herr t z | 02.03.2017


Eine kleinteilige abwechslungsreiche Landschaft. Ungespritzte wiesen und Felder. Kühe mit Hörnern auf der Weide. Massentierhaltung sollte verboten werden. Hühner, Schweine etc. an der frischen Luft.

Frau S. Kudicke | 02.03.2017


@ Matthias Schütz | 28.02.2017

[Zitat Anf.] wenn der Bund Naturschutz 36.000,-€ pro Windrad kassiert, keine Ausgleichsflächen für Windenergie benötigt;da geht es dem ländlichen Raum richtig gut.Eigentum soll nichts mehr wert sein, damit leichter über Grund und Boden verfügt erden kann.[Zitat Ende]

Zweifellos ist die Berechnung von Ersatzzahlungen für WKA, z.B. aufgrund sog. Biotopwertverfahren, ein Pferdefuß des Metiers (§15 Abs.6 BNatSchG). Gleiches gilt für die konsequent realitätsnahe Festlegung der Rückbaukosten (§ 35 Abs.5 BauGB).

Bei solchen Aussagen wie die von Herrn Schütz wäre es gut, wenn sie an wenigstens einem konkreten Fall mit Angaben über die Verwendung der Gelder durch den Empfänger belegt, also Roß und Reiter genannt würden.

Mir ist v.a. ein dubioser Fall im Offshore Breich (Windpark Nordergründe) bekannt, der aber hier, weil offshore, nicht unter das Thema "Landwirtschaft" fällt.

Herr Dipl. Ing. agr. Tilman Kluge | 02.03.2017


Was den ländlichen Raum lebenswert macht:
Kulturlandschaft, Zusammenhalt. Wovon der ländliche Raum mehr braucht - Arbeitsplätze, Wertschöpfung, Kindergärten Schulen, Krankenhäuser, Einkaufsmöglichkeiten…. Was der ländliche Raum nicht braucht: ungezügelte Wildnisgebiete, Betretungsverbote durch Naturschutz, Angst vor dem Wolf… Der ländliche Raum lebt von und durch die Landwirtschaft.

Böhm | 02.03.2017


Die schöne Landschaft die von den leider immer weniger werdenden Landwirtsfamilien gepflegt wird, das zusammen leben im Dorf wo sich viele im Ehrenamt noch angaschieren und einbringen. Der direkt bezug zu umwelt Natur und man sieht noch wie unsere Mittel zum Leben erzeugt werden hat kontakt zu den Bäuerlichen Familien bekommt deren Lage mit und weiß woher das essen kommt . man ist irgenwie unbefangener was das leben angeht in bezug auf gewalt und terror.

Frau Eva Bail | 02.03.2017


Landwirtschaft und Weinbau sind ein Arbeitsplatzgarant im ländlichen Raum; hier gibt es viele Entwicklungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten; die Infrastruktur muss dringend gefördert werden, damit der ländliche Raum nicht abgehangen wird!

Frau Winzermeisterin Hildegard Moritz | 02.03.2017


Gerechtigkeit ? Mütterrente für Landwirtschaftliche-Berufsgenossenschaft! „Ohne Gerechtigkeit ist die Stabilität der Gesellschaft bedroht“ (Bianca Biwer, am 13.01.2017, Titelseite RP) Was war? Ungerecht! Bis 2012 war in NRW der Waldeigentümer bis 1,5 ha Fläche von der Beitragszahlung zur LBG freigestellt und doch versichert. Das war schon ungerecht. Die Umlage wurde nur auf die großen Flächen verteilt. Viele sogenannte Unternehmen, so wie wir 3 weiblich Ü 67, 0,6 ha Wald, haben nicht von der 1,5 ha Befreiung profitiert. Wir übergeben die erforderlichen gefährlichen Waldarbeiten einem richtigen Unternehmen. Dadurch kein Risiko, keine Versicherung erforderlich.

Was ist geändert worden? Nun „Gerecht“? Noch nicht! Ab 2012 sind die großen Flächen mit einer Beitragsreduzierung entlastet und die vorher befreiten 1,5 ha Flächen belastet worden. Wieder ungerecht wurden 0,25 ha Flächen von der Beitragszahlung befreit und trotzdem kann das Unternehmen Versicherungsleistungen beanspruchen. Lei

Herr Gerd Ulrich Fuhrmann | 02.03.2017


- Vitale, lebenswerte Dörfer sind die Grundlage für die wirtschaftliche und gesell-schaftliche Entwicklung des ländlichen Raums. Um zu verhindern, dass immer mehr Dorfkerne als Herzkammern ausbluten, muss die Innenentwicklung Vorrang vor einer weiteren Inanspruchnahme des Außenbereichs haben. Nur so ist gewährleistet, dass neue Gewerbegebiete o. ä. an bestehende Siedlungen angegliedert werden und die Landschaft nicht weiter zersiedelt wird.

- der ländliche Raum muss in seiner Stellung den Städten gleich gesetzt werden. Die Menschen die hier leben müssen die gleichen Rechte haben wie die Menschen in den Städten - der ländliche Raum darf nicht länger vernachlässigt werden in allen Belangen
- Das Bundesumweltministerium ist nicht zuständig für die Agrarpolitik, Ernährungsfra-gen und die Politik für den ländlichen Raum.

Herr Stefan Kramer | 01.03.2017


Die bäuerlich geprägte Agrarstruktur mit einer breiten Eigentumsstreuung prägt das Bild und Bayern! Eine Schonung der land- und forstwirtschaftlichen Nutzflächen ist zum Erhalt dieses Landschaftsbildes erforderlich!

Herr Markus Bauer | 01.03.2017


In den Dörfern sollen weiterhin Bäuerliche Familienbetriebe existieren können. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für ein intaktes Dorfleben. Die Landwirtschaft übernimmt vielfältige Aufgaben vom Vereinsleben über Landschaftspflege bis hin zum Erhalt der Kulturlandschaft.
Werden die Landwirte weiter durch die Geiz ist geil Mentalität wegsaniert wird auch die Gemeindschaft in den Dörfern zerstört. Hier gilt es ein weiteres sterben der Betriebe zu verhindern.

Herr Helmut Rhode | 01.03.2017


o Entwicklungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten
o Landwirtschaft als Arbeitsplatzgarant im ländlichen Raum
o Ländliche Räume nicht abhängen: Internet, Infrastruktur, …

Herr Andreas Müller | 01.03.2017


Landwirtschaft in der vielfältigen Form. Landwirte und Landfrauen vor Ort. Ehrenamtlicher Einsatz der Menschen in den Dörfern. Breitbandausbau, gute Infrastruktur.

Herr Kraus | 01.03.2017


Der ländliche Raum lebt von Abwechslungsreichtum und von seinen Bewohnern. Wir müssen eine weitere Entsiedelung des ländlichen Raumes unbedingt vermeiden. Ländlicher Raum bedeutet für mich Lebensraum, Erholungsraum und Wirtschaftsraum. Dazu gehört im Bereich der Landwirtschaft, dass eine Vielfalt von land- und forstwirtschaft-lichen Betriebsarten und -größen bei ordnungsgemäßer und den natürlichen Gegeben-heiten angepasster Wirtschaftsweise neben- und miteinander angemessen existieren kann. Dafür ist die spezielle Förderung der kleinen und mittlerern Familienbetriebe notwendig. Wichtig ist zudem die deutliche Verringerung des Flächenentzuges für Gewerbegebiete, neue Verkehrswege und Ausgleichsflächen auf das absolut nötige Maß.
Gut wäre eine Förderung der Ansiedelung von mittelständischen Unternehmen ind Orts- oder Ortsrandlage.

Herr Walther Pittroff | 01.03.2017


Das Land macht den ländlichen Lebensraum lebenswert. Wer auf's Land zieht, der tut dieses, weil er in der Natur leben möchte, weil er Ruhe sucht, weil er Pflanzen und Tiere liebt oder zumindest mag. Der ländliche Lebensraum wird durch seine Vielfalt und seinen Artenreichtum lebenswert, durch den Gesang der Feldlerchen, das Summen der Bienen und die Überraschung, wenn in der Abenddämmerung eine Fledermaus, schneller als man gucken kann herumflattert. Fördern Sie die ökologische Landwirtschaft massiv, so dass die konventionelle Landwirtschaft gar keinen Sinn mehr für Landwirte macht, verhindern Sie die Ansiedlung von Grossindustrie aus dem Ausland, fördern Sie die regionalen Strukturen- vom Handwerker über den Landwirt bis zum Dienstleister!

Frau Mandy Matheja | 28.02.2017


wenn der Bund Naturschutz 36.000,-€ pro Windrad kassiert, keine Ausgleichsflächen für Windenergie benötigt;da geht es dem ländlichen Raum richtig gut.Eigentum soll nichts mehr wert sein, damit leichter über Grund und Boden verfügt erden kann.

Herr Landwirt und Kaufmann Matthias Schütz | 28.02.2017


Würde er nicht mehr nur als Ressource für die Städte missbraucht, dann würde er wieder lebenswerter. 80 % der Förderung für den ländlichen Raum sollte Arbeitsplätzen zu Gute kommen, insbesondere durch Infrastrukturmaßnahmen wie schnelles Internet und Daseinsvorsorge mit Ärzten, Schulen usw. Gleiche Lebensbedingungen in Stadt und Land, so verlangt es das Grundgesetz.

Herr Eberhard von Ilten-Ausmeyer | 28.02.2017


Grund und Boden sind der wichtigste Existenzfaktor für die Landwirtschaft.In Bayern sind in den letzten 10 Jahren durchschnittlich 8500ha pro Jahr für den Straßenbau, Gewerbe und Wohnsiedlungen verlorengegangen dies gilt es zu verringern.

Herr Albin Englert | 28.02.2017


Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

in dieser Rubrik des Forums lesen wir immer wieder zu der Zuständigkeit des Bundesumweltministeriums und der Ressorts innerhalb der Bundesregierung. Wir haben niemals bestritten, dass das Bundeslandwirtschaftsministerium für die Agrarpolitik in Deutschland zuständig ist, noch haben wir die Absicht, diese Zuständigkeit in Frage zu stellen. Das BMUB ist in der Bundesregierung zuständig für den Schutz von Grundwasser, Boden, Luft und der Artenvielfalt. Daraus ergeben sich direkte Berührungspunkte mit der Landwirtschaft. Denn wir können diese Güter nur schützen, wenn sich die Landwirtschaft ändert und die Belastungsgrenzen von Boden, Wasser und Artenvielfalt respektiert. Wir unterstützen und beteiligen uns mit der Kampagne an einer breiten gesellschaftlichen Debatte über eine zukunftsfähige Landwirtschaft, die umweltverträglich ist, gesunde Lebensmittel produziert und den Landwirten ein gutes Einkommen sichert. Uns ist die Bedeutung und der Verdienst der Landwirtschaft für den ländlichen Raum bewusst und darum geht es uns: Die Schaffung von Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft, die die Landwirte vor Ort stärkt und ihre Arbeitsgrundlage sichert.

Viele Grüße aus dem BMUB


Das Bundesumweltministerium ist nicht zuständig für die Agrarpolitik, Ernährungsfragen und die Politik für den ländlichen Raum. Der ländliche Raum umfasst etwa 85 Prozent der Fläche in Bayern. Mehr als 60 Prozent der bayerischen Bevölkerung, insgesamt 8 Millionen Menschen, leben dort.
Die multifunktionale Land- und Forstwirtschaft mit aktuell rund 109.000 Familienbetrieben in Bayern spielt eine entscheidende Rolle, den ländlichen Raum zu einem attraktiven Lebens-, Wirtschafts-, Natur- und Kulturraum, kurzum zu einer lebenswerten Heimat zu machen. Die Land- und Forstwirtschaft sichert und schafft standortnahe Arbeitsplätze, fördert regionale Wirtschaftskreisläufe und bietet damit Bleibeperspektiven für alle Menschen im ländlichen Raum. Über 830.000 Erwerbstätige sind in Bayern im Agribusiness beschäftigt. Dies entspricht zwölf Prozent aller Arbeitsplätze Bayerns. Vitale, lebenswerte Dörfer sind die Grundlage für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung des ländlichen Raums.

Herr Michael Bienlein | 28.02.2017


Die Land- und Forstwirtschaft sichert und schafft standortnahe Arbeitsplätze, fördert regionale Wirtschaftskreisläufe und bietet damit Bleibeperspektiven für alle Menschen im ländlichen Raum. Über 830.000 Erwerbstätige sind in Bayern im Agribusiness beschäftigt. Dies entspricht zwölf Prozent aller Arbeitsplätze Bayerns.
Darüber hinaus schaffen die bäuerlichen Familienbetriebe mit dem Erhalt und der Pflege der Kulturlandschaft die Grundlage für den ländlichen Tourismus. Die Bäuerinnen und Bauern mit ihren Familienbetrieben sowie der vor- und nachgelagerte Bereich der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft verstehen sich als Herz¬stück des ländlichen Raums. Bauernfamilien sind standorttreue Unternehmerfamilien. Sie sorgen für Stabilität und Wirtschaftskraft im ländlichen Raum. Sie unterhalten ein dichtes Netz an Geschäftsbeziehungen mit Zulieferern, Abnehmern und Dienstleistern. Von einer vitalen Land- und Forstwirtschaft profitiert auch das Umfeld.

Herr Frank Menzner | 28.02.2017


Die multifunktionale Landwirtschaft prägt und erhält diesen ländlichen Raum. Je weniger Landwirte es gibt, desto schwererer wird es diesen ländliche Raum zu erhalten und die Dörfer sterben. Hier muss den Landwirten eine Zukunft geboten werden, die ein gutes Einkommen, eine intakte und zukunftsfähige Infrastruktur, und ein intaktes kulturelles Allgemeinwesen (Sportvereine, Feuerwehr, usw.). Dies hilft dann auch dem Dorfleben und die Landflucht würde eingedämmt werden. Wichtig ist die Ortskerne möglichst mit viel Leben zu füllen und nicht ein Neubaugebiet nach dem anderen zu errichten. Anreize zum Kauf und Modernisierung vorhandener Häuser würden die Ortskerne wieder mit Leben füllen und die Dorfgemeinschaft stärken.

Herr Marc Timm | 27.02.2017


Eine intakte Infrastruktur. Die bisherigen Dörfer werden durch Ausweisung immer neuer Baugebiete immer anonymer. Diese Neubürger interessieren sich in keiner Weise für das Allgemeinwesen (Feuerwehr, örtliche Vereine). In den Dörfern stehen viele Häuser leer. Durch Prämienanreize für Kauf oder Renovierung könnte Bauland eingespart werden. In den Ortschaften ist die nötige Infrastruktur (Straßen, Strom-, Wasser-, Abwasserentsorgung ja bereits vorhanden. Es entfielen die teuren Erschließungsmaßnahmen für die Gemeinden und durch die unmittelbare Nachbarschaft würde auch die Dorfgemeinschaft gestärkt.

Herr Herbert Pfeufer | 27.02.2017


Eine schöne, von Bauern gepflegte Kulturlandschaft ohne viel Brache und Verunkrautung.

Herr Frank Menzner | 27.02.2017


Die Artenvielfalt könnte verbessert werden indem man die allgemeinen Standerts für die Landwirte in Richtung naturschutz und ökologischer Landwirtschaft erhöht. Zur erfüllung dieser Standarts sollten die Landwirte mit den Fördermitteln der EU in erster Linie Schulungen bekommen und danach Gelder zur Verwirklichung der Standarts, außerdem sollten die Landwirte kontrolliert werden,und man könnte leichte Preiserhöhugen in Betracht ziehe um die Landwirte für ihre Bemühungen zu belohen.

Frau Sievi | 27.02.2017


Zum ländlichen Raum gehören meiner Meinung nach Tiere, Rinder/Schafe auf der Weide. Um dies zu erhalten wäre die Einführung Muttertierprämie sinnvoll, sowie praktikable vorgaben seitens des Naturschutzes für Weideflächen in Schutzgebieten (NSG, FFH, etc.)ohne den Tierschutz zu beeinträchtigen.

Herr Tobias Mauch | 27.02.2017


Für den Bereich ländlicher Raum ist das Bundeslandwirtschaftsministerium zuständig!! Die multifunktionale Landwirtschaft prägt und erhält diesen ländlichen Raum.Sie erhält die Kulturlandschaft und hält das Dorfleben aufrecht, z.b. die Vereine . Je weniger Landwirte es gibt, um so mehr wird dieser ländliche Raum und die Dörfer sterben. Die Landwirte werden weniger, weil die Politik ein auskömmliches Wirtschaften mit ihren vielen immer mehr werdenden Vorschriften , z.B. Düngeverordnung, unmöglich macht.

Herr Helmut Mader | 27.02.2017


• Die multifunktionale Land- und Forstwirtschaft mit aktuell rund 109.000 Familienbetrie¬ben in Bayern spielt eine entscheidende Rolle, den ländlichen Raum zu einem attraktiven Lebens-, Wirtschafts-, Natur- und Kulturraum, kurzum zu einer lebenswerten Heimat zu machen. Das Bundesumweltministerium ist nicht zuständig für die große Agrarpolitik und die Ausgestaltung Der Förderprogramme. • Breitbandzugang ist ein enorm wichtiger wirtschaftlicher Standortfaktor für Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft, Handwerk und Unternehmen. Schnelles Internet ist die Grundvoraussetzung für Existenzgründungen und Standortsicherung.

Herr Dieter Heberlein | 27.02.2017


Die kleine aber verschwindend vielfältige Struktur der Felder und Betriebe. HA Förderung vernichtet kleine und Fördert gezielt Großbetriebe

Herr Bernhard Jocher | 27.02.2017


Die Förderung der Bauernfamilien mit ihren vielfältigen Erzeugungs-, Betriebs- und Organisationsformen, im Haupt- oder im Nebenerwerb und mit Einkommenskombinationen muss daher im Mittelpunkt einer Politik für den ländlichen Raum stehen. Dazu gehört die Förderung von Investitionen, von regionalen Wertschöpfungsketten sowie Regional- und Direktvermarktungsinitiativen. Die Bauernfamilien müssen in der Weiterentwicklung ihrer Betriebe unterstützt werden. Wir brauchen ein Klima der Wertschätzung für die Land- und Forstwirtschaft. Für die kommunale Ebene gilt dies z. B. bei der Genehmigung von Stallbauten.

Metalagring | 27.02.2017


Eine gute Erreichbarkeit der notwendigen Zentren und eine gute Internetverbindung, damit wir dort nicht abgehängt sind.

Wiedemann | 27.02.2017


Um überhaupt weiter die Umweltstandarts erfüllen zu können, wird es erforderlich sein diese Zuwendungen zu zahlen. Jedes gewerbliche Unternehmen erhält dafür auch entsprechende Mittel.
21)Ich glaube nur die Naturnutzer sind in der Lage die Artenvielfalt zu erhalten. Was nützen die städtischen Besserwisser, die keine Ahnung von den tatsächlichen Begebenheiten haben und nur die heile Milka Welt sehen.
3) Ich glaube, die Untersuchungen der Nitratgehalte sind seitens des BMUD falsch ausgewertet. Eine ordentliche mit Nährstoffen versorgte Landwirtschaft kann diese Nährstoffkonzentration nicht erzeugen. Geben Sie bitte die richtigen Zahlen bekannt.
4) die Verbraucher sollten regionale Produkte kaufen, und nicht die aus Übersee erzeugten Bioprodukte.
5)Die Landwirtschaft ist der Garant im ländlichen Raum für Arbeitsplätze, Wertschöpfung in den erneuerbaren Energien und trägt durch die Bewirtschaftung(Nutzung) der Ländereien dazu bei unsere Kulturlandschaft zu erhalten.

Herr Steuerberater Peter Stodian | 26.02.2017


Zu einen lebenswerten ländlichen Raum gehören vielfältige Kulturen, gepflegte Landschaften, belebte Dörfer und nicht zuletzt Überlebensfähige Bauernhöfe die am gesellschaftlichem Wohlstand teilhaben.

Schmitt | 26.02.2017


Sehr geehrte Damen und Herren, den ländlichen Raum macht es auf alle Fälle nicht lebenswerter, wenn Mitbürger, die keine Ahnung von grundlegenden Zusammenhängen in der Natur haben, wie man sie als Landwirt von Kindesbeinen an (und in der Berufsausbildung und im Studium) gelernt hat, meinen, die Art und Weise der Bewirtschaftung zu kritisieren. Ein Dialog setzt zunächst mal Wissen auf beiden Seiten voraus. Daher sollte dieses Wissen bereits wertneutral in der Schule vermittelt werden (was derzeit nur begrenzt der Fall ist) um eine Basis zu schaffen. So sollten alle Seiten ihre Argumente kritisch hinterfragen und diese auf fundierte, statistisch abgesicherte Ergebnisse oder fundiertes Praktikerwissen aufbauen. Zugespitze, oft einseitige und wenig wissensbasierte Schuldzuweisungen bringen den Dialog nicht voran.

Herr Stefan Thurner | 26.02.2017


Der ländliche Raum wird geprägt durch die kleinen Grundstücke , und die bäuerliche Landwirtschaft. Gerade im Raum Gemünde ist die Landwirtschaft noch nicht durch die großen Argrarhöfe geprägt, doch langsam werden die vorhanden vollerwerbslandwirte in die krise getrieben immer weiter zu vergrößern. Ich plädiere für eine förderung der Landschaftspflege und der kleineren Bauern, damit unsere heimat erhalten bleibt.Unser Gebiet mit steilen Hängen benötigt noch mehr Weidehaltung die erst Landschaftspflege bzw herstellung von Ursprünglichen zusand benötigt.

Herr Ortsobmann Winfried Herch | 26.02.2017


• Unsere alte Kulturlandschaft fördern nicht nur über die kleinen Ausgleichzahlungen für die Landwirte
• Regionale Strukturen für Arbeit und Familie schaffen und ausbauen
• Demografischen Wandel aufhalten bzw. die Abwanderung an junger Generation aufhalten
• Vereine mehr fördern, Kulturdenkmäler mit Förderprogrammen erhalten, Es gibt genügend Menschen, die im ländlichen Raum sich entwickeln wollen. Es muss einfach mit mehr Stabilität gearbeitet werden. Alle 5 Jahre sitzt jeder hier wieder auf ein schwankendes Schiff.

Frau Katrin Lutze | 26.02.2017


Ein Umschichten der EU-Ausgleichszahlungen an die Landwirte von der ersten in die zweite Säule entzieht der bäuerlichen Landwirtschaft wichtige Geldmittel, die dann von Gemeinden und Initiativen in Bürgerhäuser etc. zweckentfremdet werden. Breitgestreutes Eigentum ist für den gesellschaftlichen Grundkonsens von immenser Bedeutung. Das globale Land Grabbing durch Hedgefonds greift auch immer mehr in Deutschland um sich und zerstört die ländliche Struktur. Bauern Land in Bauern Hand.

Herr Falter | 26.02.2017


Sehr geehrte Damen und Herren,
seit vielen Jahren zeigt sich in den Entscheidungen der Landwirtschaftsminister eine erschreckende Nähe zur Agrarlobby, Massentierhaltungen und Pharmaindustrie. Immer noch werden, besonders in strukturschwachen Gebieten, Hühner-, Puten-, Enten- und Schweinemassentierhaltungen genehmigt. Unter dem Deckmäntelchen der Generierung von neuen Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen werden Bürgerbedenken bzgl. der entstehenden Emissionen wie Mist, Gülle, MRSA-Keime, Virenaustrag uvm. weggewischt. Unabhängig von dem bewusst in Kauf genommenen Tierleid in diesen Betrieben, werden zum Betrieb solcher Anlagen Unmengen an Wasser, Strom und Desinfektionsmitteln verbraucht. Die Flächen müssen zur Dekontamination der gesamten Anlage versiegelt werden. Dass diese Betriebe den "Lebenswert" des ländlichen Raumes massiv beeinträchtigen steht fest. Gerade in Zeiten der Geflügelpest oder Schweinegrippe fallen diese Massentierhaltungen regelmäßig durch Seuchenausbrüche auf.

Frau Schweden | 25.02.2017


Gerade weil in Deutschland Landwirtschaft betrieben wird, schaut die Landschaft eben so aus wie sie ist, eine Kulturlandschaft und keine Naturlandschaft.Natürlich gibt es unterschiede in Deutschland hinsichtlich der Bewirtschaftung. Ich für meinen Teil kann eben für Bayern sprechen und da kümmert sich das Landwirtschaftsministerium z.B. mit KULAP um die Bauern, und nicht das Umweltministerium - das hat andere Aufgaben!!!!

Herr Ruth | 25.02.2017


Der ländliche Raum ist dann lebenswert, wenn er vielfältig und kleinräumig strukturiert ist und auch Raum für ungenutzte Brachflächen läßt. Felder und Wiesen müssen wieder blumenreich und die Landschaft mit zahlreichen Tierarten bevölkert sein. Industrielle Agrarwüsten mit Riesenschlägen, die überdies regelmäßig nach Gülle oder Chemiwerden dem sicherlich nicht gerecht.

Herr Dr. Heinz Klöser | 25.02.2017


Die ländlichen Räume leisten den ökologischen Ausgleich für die Umweltbelastungen der Ballungsgebiete. Das sollte bei der finanziellen Ausstattung von ländlichen Kommunen berücksichtigt werden.

Herr Claus-Dieter Tobaben | 24.02.2017


Den ländlichen Raum lebenswert macht ein gesundes Miteinander, dies ist jedoch nicht mehr gewährleistet, da der Freizeit suchende sich auf den Feldwegen von den Landwirten belästigt fühlt, sei es durch vorbeifahrende Traktoren, Arbeiten auf den Feldern evt. mit Verschmutzungen die von Landwirten mit der guten fachlichen Praxis meistens nach der Arbeit gereinigt werden. Bei Erntearbeiten bei Nacht ( muss nicht sein), aber durch Klimawandel d.h. in immer kürzerer Zeit muss geerntet werden, da die Sommer keine 10 - 14 Tage gutes Erntewetter am Stück garantieren. Gülle riecht leider, beim Menschen? Hunde dürfen fast alles auch die Tiere jagen und von den Hinterlassenschaften ganz zu schweigen! Will man die Hundebesitzer darauf ansprechen wir einem mitgeteilt, dass man doch Hundesteuer zahlt.Es muss ein umdenken stattfinden bzw. wieder ein Miteinander das bereits in den Kindergärten und Schulen beginnt, damit die Kinder begreifen, was draussen passiert .

Frau Hauswirtschafterin Silvia Bühler | 24.02.2017


Die bäuerliche Landwirtschaft und nicht Massentierhaltung und Größenwahn einzelner. Diese machen durch das Überangebot die Preise kaputt und zerstören somit die Existenz der Klein- und Mittelbetriebe.

Herr Landwirt Martin Loidl  | 24.02.2017


Klein strukturierte Felder und Wiesen, ein gepflegter Mischwald und Feld- und Waldwege, welche nicht überbreit und gut befahrbar- und begehbar sind. Wenig Sonn- und Feiertagsarbeit - auch durch die Landwirte! - ,so dass der Sonn- und Feiertag wieder ein Tag für Familienausflüge in die Natur wird und nicht ständig übergroße landw. Fahrzeuge auf den völlig kaputtgefahrenen Feld- und Waldwegen den Bürger die Erholung in unserer schönen Landschaft verwehren.

Frau Landwirtin Maria Kainzmaier | 24.02.2017


Den landwirtschaftlichen Betrieben ein Einkommen sicher stellen,damit sie ihre Betriebe erhalten. Landwirte bereichern den ländlichen Raum und erhalten unsere Landschaft in ihrer Vielfältigkeit.

Herr Thomas Wolf | 24.02.2017


-Einkommenswirkung der Agrarzahlungen
-Ausgleich für Umweltstandards über Weltniveau
-Investitionsförderung für besonders umweltschonende Technik/Verfahren

-Wirkung des Greenings evaluieren
-Produktionsintegrierter Naturschutz anstatt Produktionsaufgabe

-Ausbau und Förderung von Wasserkooperationen
-Verteilung von Wirtschaftsdüngern fördern

-Regionale und saisonale Produkte kaufen, um lokale Wirtschaft zu stärken
-Mehrzahlungsbereitschaft für übergesetzliche Standards einlösen

-Entwicklungs und Beschäftigungsmöglichkeiten
-Landwirtschaft als Arbeitsplatzgarant im ländlichen Raum
-Ländliche Räume nicht abhängen: Internet, Infrastruktur

Herr Hans-Jörg Brix | 23.02.2017


Sehr geehrte Damen und Herren,
ich finde, dass der ländliche Raum alleine schon durch seine Natürlichkeit und Unverbautheit das Leben hier lebenswert macht. Dies gilt nur für die Gebiete die nicht durch Autobahn, ICE, Stromleitungen und andere Flächenversiegelung betroffen sind. Daher wäre meiner Meinung nach ein Anfang damit getan, das die Flächenversiegelung gestoppt wird indem bereits versiegelte Flächen die nicht mehr genutzt werden mit neuen Nutzungen belebt werden.
Die Flächenversiegelung muss aufhören.

Herr Peter Brehm | 23.02.2017


Wenn ich auf einem Dorf wohne und kann Feldwege nutzen, um eine Runde zu laufen, dann macht das den ländlichen Raum lebenswert. Bei uns im Dorf (Sachsen-Anhalt) sind die Wege zum Teil abgesperrt und zum Teil weggepflügt worden. So kann man nur zwischen Häusern laufen oder sehr lange Wege in Kauf nehmen, oder irgendwann umkehren. Zu einem lebenswerten Dorfgefühl gehören für mich auch Gehölze am Wegrand. Diese werden hier teilweise stümperhaft von nicht gut geschulten Straßenmeistereien oder ABM-Firmen geschnitten. Viele alte Obstbäume und Linden sind dadurch in den letzten Jahren eingegangen und werden nicht ersetzt. Die neu gepflanzten Bäume im Dorf haben wir selber bezahlt und gepflanzt.

Frau Jantje Justine Fischer | 23.02.2017


Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

ländliche Regionen bieten Menschen attraktive Orte zum Wohnen, Leben, Arbeiten und Erholen. Das Bundesbau - und -umweltministerium fördert den ländlichen Raum im Rahmen der Stadtentwicklung und begegnet damit Bevölkerungsrückgang und Abwanderung. Mit dem Städtebauförderprogramm "Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke" wird die aktive Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg unterstützt. Handlungsschwerpunkte sind die Unterstützung aktiver Kooperationen zwischen verschiedenen Kommunen sowie Investitionen zur Erhaltung und Entwicklung der kommunalen Infrastruktur. Aktuell werden bundesweit mehr als 530 Maßnahmen bzw. Kooperationen gefördert. So können die Städte und Gemeinden wichtige Investitionen tätigen, damit sie als lebenswerte Orte für Wohnen, Kultur und Arbeit erhalten und erneuert werden. Die Innenstädte und Ortskerne können so gestärkt und die Daseinsvorsorge gesichert werden. In Kleinstädten in peripheren Lagen wirken sich Bevölkerungs- und Beschäftigungsrückgang, rückläufige Kaufkraft oder der Verlust zentralörtlicher Funktionen besonders stark aus. Mit dem neuen Forschungsfeld im Experimentellen Wohnungs- und Städtebau "Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen" werden gemeinsam mit ausgesuchten Modellstädten seit Mitte 2015 innovative Handlungsmöglichkeiten erarbeitet und übertragbare Entwicklungsstrategien erprobt. Um andere zum Handeln zu ermutigen und das Engagement der Menschen vor Ort zu würdigen, wird seit 2011 jährlich der Wettbewerb "Menschen und Erfolge" ausgelobt: Prämiert werden Projekte, die die ländliche Infrastruktur stärken. Zentrales Anliegen des Wettbewerbs ist es, vorbildliche Projekte zu sammeln, innovative Lösungsansätze einer breiten Öffentlichkeit bekannt und Mut zur Eigeninitiative zu machen. Zum Thema Nahversorgung wurde zudem eine systematische Analyse der aktuellen Handlungsansätze durchgeführt. Die Broschüre „Sicherung der Nahversorgung in ländlichen Räumen – Impulse für die Praxis“ richtet sich an Kommunen, Anbieter und Bürgerschaft sowie Fachleute und Entscheidungsträger, die sich für die Nahversorgung vor Ort engagieren. Die Broschüre ist verfügbar unter: www.bmub.bund.de/N51458/.

Viele Grüße aus dem BMUB


Lebenswert werden ländlichen Räume nicht nur durch Umwelt- und Lebensqualität, sondern auch durch die allgemeine Bewertung ländlicher Räume. Setzen Sie der unsäglichen, an den Reichsnährstand erinnerenden Kampagne "Wir machen Euch satt" des BMEL ein Gegengewicht, das herausarbeitet, was ländliche Räume für Deutschland bedeuten. In Deutschland ist die Reaktion auf "Ich lebe auf dem Land/im Dorf" immer noch negativ ("hinterm Mond/jwd"); in England bedeutet "I live in the countryside" oder in Frankreich "J´habite en campagne" ein Bekenntnis!

Herr Prof. Dr. Karl Martin Born | 22.02.2017


Der ländliche Raum lebt mit und von der Landwirtschaft; gleich welcher Ausrichtung.Die landwirtschaftlichen Betriebe werden nachhaltig seit Generationen bewirtschaftet und vertrauensvoll an die Nachkommen weitergegeben.Wandel hat es schon immer in der Landwirtschaft gegeben. Durch die rasante Technisierung ist auch der Wandel in der Landwirtschaft "gefühlt" schneller geworden. Viele Menschen verstehen dieses nicht mehr, weil ihnen der Bezug zur praktischen Landwirtschaft fehlt. Hier ist die Politik zusammen mit der Landwirtschaft gefordert, Bildung und Wissen über die Erzeugung von Lebensmitteln, Pflege der Kulturlandschaft und Erzeugung von alternativen Energien allen Bürgern, aber besonders denen in städtischen Ballungsräumen, zu vermitteln.

Frau Kreisbäuerin Martina Wild | 22.02.2017


Indem wir die Landwirte weiterhin so gut wie seit Generationen ihre Arbeit machen lassen! Die deutsche Landwirtschaft ist gerade aktuell wieder als die nachhaltigste der Welt erkannt worden. Es gibt absolut ausreichende Verordnungen und Bestimmungen und wir benötigen mit Sicherheit keine weiteren. Wenn eine derart gut funktionierende und nachhaltige Wirtschaftsweise ausgebremst wird, werden die Nahrungsmittel eben importiert. Denn der Verbrauch wird sich nicht ändern und wird dann eben aus schlechter wirtschaftenden Gegenden dieser Welt befriedigt. Nur die Umweltbelastungen, die dann weltweit gesehen ansteigen machen an den Grenzen auch nicht halt.

Herr Dipl.Ing.agr. (FH) Claus-Philipp Graf | 21.02.2017

Lieber Herr Graf,

Auch wenn wir nicht bestreiten, dass Landwirte und Landwirtinnen nach bestem Wissen und Gewissen wirtschaften und einschlägige Verordnungen befolgen, kommen wir nicht umhin, Fehlentwicklungen und Missstände festzustellen. Es ist eine Tatsache, dass Deutschland die gesetzten Umweltqualitätsziele für Gewässer, Boden und Luft nicht einhält. Die Nachhaltigkeitsindikatoren aus der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie und der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt mit Bezug auf die Landwirtschaft bestätigen dieses Bild. Bei sehr starken Abweichungen von gesetzlichen und politischen Vorgaben müssen auch Leitplanken durch das Ordnungsrecht geprüft werden. Innerhalb dieser Leitplanken kann die Landwirtschaft dann durch eine gezielte Förderung bei der Erreichung der Ziele unterstützt werden. Dabei müssen natürlich Agrar-, Umwelt- und Ernährungspolitik ineinander greifen.

Eine umfassende Bewertung der Nachhaltigkeit in Deutschland ist in der 2016 neu aufgelegten Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung zu finden, die als Grundlage zur nationalen Umsetzung der Agenda 2030 dienen soll. Die Strategie finden Sie unter:
https://www.bundesregierung.de/Content/DE/_Anlagen/2017/01/2017-01-11-nachhaltigkeitsstrategie.pdf?__blob=publicationFile&v=9

Viele Grüße aus dem BMUB | 23.02.2017


Es gibt nicht den ländlichen Raum - es gibt nur ländliche Räume, die in ihrer Vielfalt so unterschiedlich sind, dass es kein Patentrezept gibt.
Ländliche Räume leben von ihren Menschen, von den Netzwerken, den Unternehmen und der Landschaft drumherum. Manchmal scheint das aus der Balance gekommen zu sein: Menschen ohne Netzwerke (in vielen suburbanen Räumen), Dörfer ohne Unternehmen (in der Peripherie), Netzwerke, die nur durch hart arbeitenden und am Rande der Leistungsfähigkeit stehende Menschen aufrechtgehalten werden.
In den ländlichen Räumen gibt es so viel Mut, Durchhaltewillen und Kreativität, die manchmal nicht von der Politik gewürdigt werden; manchmal bremst die Bürokratie die guten Ideen! Also brauchen die ländlichen Räume Mut, Freiheit, Gelassenheit, In-Ruhe-Gelassen-Werden und Ermunterung.

Herr Prof. Dr. Karl Martin Born | 21.02.2017


Entbürokratisierung!

Herr Dipl.Ing.agr.(FH) Claus-Philipp Graf | 21.02.2017


Die Gelassenheit und Bodenständigkeit der Menschen. Fast so wie bei Asterix und Obelix. Man hilft sich gegenseitig ohne Bezahlung,ist eingebunden in Vereine und Zweckgemeinschaften. Kann sich austoben und ist sein eigener Herr.Wir grüßen uns, wenn wir uns sehen und sind Heimatverbunden. Es gibt bei uns keinen Kampf zwischen Bio und Konventionell. Es ist für beide Seiten ein riesiger Aufwand .Auch die Biopreise sind viel zu niedrig. Wenn es so weiter geht, sind die Landwirte von Morgen Gemeindearbeiter. Auf dem Land gibt es noch gefühlte Weite. Die Städte sind überladen mit Menschen und Konsumstreben.

Herr Diplom Ingeneur Rudolf Roessle | 21.02.2017


Ländlicher Raum

Herr Dipl.-Agrar-Ing.-Oek. Steffen Richter | 21.02.2017


Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

viele von Ihnen schreiben zum Thema Massentierhaltung und ihren Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt. Unser Ziel ist es, die Tierhaltung in der Landwirtschaft umweltverträglich zu gestalten und eine geordnete Flächennutzung sicherzustellen. Als Bundesbauministerium sprechen wir uns daher dafür aus, die gesetzlichen Regelungen zur Genehmigung der Stallanlagen stärker als bisher auf diese Ziele hin auszurichten. Dazu haben wir bereits eine Verschärfung des Baurechts vorgeschlagen. Große Anlagen zur Intensivtierhaltung sollen künftig nur genehmigt werden, wenn die Gemeinde einen entsprechenden Bebauungsplan erlässt. Konkret bedeutet dies: Die Kommunen sollen selbst entscheiden, ob und wo auf ihrem Gebiet Anlagen zur Intensivtierhaltung errichtet werden dürfen. Auch die Bürgerinnen und Bürger sollen beim Bau großer Tierhaltungsanlagen mehr Mitsprache bekommen - durch die Möglichkeit zur Beteiligung am Bebauungsplanverfahren und an der Umweltverträglichkeitsprüfung, die für solche Anlagen durchzuführen ist. Schließlich sollen große Ställe ihre Staub-, Ammoniak- und Geruchsemissionen verringern.

In Zukunft sollen Landwirtinnen und Landwirte stärker für öffentliche Leistungen wie Naturschutz, Landschaftspflege und Tierwohl honoriert werden. Öffentliche Gelder soll es nur für öffentliche Leistungen geben. Ziel ist eine zukunftsfähige Landwirtschaft, die umweltverträglich ist, gesunde Lebensmittel produziert und den Landwirtinnen und Landwirten ein gutes Einkommen sichert.

Viele Grüße aus dem BMUB


der ländliche Raum, vor allem um die Städte herum, wird sehr stark geprägt von den Bauern. Wenn die Bauern Landschaftspflege betreiben, können sie den ländlichen Raum lebens- und liebenswerter machen. Dafür brauchen wir zwei Gesetze:
1. Das Landwirtschaftsgesetz sollte mindestens die ökologischen Landwirtschaft als Standard definieren, und das Ziel der Bioland- und Demeterhöfe, eingeführt in einem zweiten Schritt in einigen Jahren, formulieren.
2. Einführung eines Tierschutzgesetzes wie in der Schweiz.

Frau Dipl.-Ing. Sarah Brückner | 21.02.2017


Der ländliche Raum ist schon seit vielen Jahrzehnten nicht mehr durch die landwirtschaftliche Produktion als Lebensgrundlage geprägt. Es gibt kaum Regionen ind Deutschland in denen die Landwirtschaft (primäre Stufe) zu mehr als 10% zur regionalen Wertschöpfung beiträgt. Doch ist die Kulturlandschaftspflege und das mit der Landwirtschaft verbundene Handwerk und kulturelle Brauchtum wesentlicher Träger des Lebensgefühl. Daher fällt der Kulturlandschaftspflege heute die zentrale Rolle zu, da davon alle profitieren. Diese muss fair entlohnt werden.

Herr Prof. Dr. Thomas Bausch | 20.02.2017


Ohne Landwirtschaft keinen ländlichen Raum. Landwirtschaft versteht sich als " Erhalter" und nicht "Vernichter" des ländlichen Raumes. Werbekampagnen des Bundesumweltministeriums führen nicht zum Verstehen der Abläufe in der Landwirtschaft. Sie stellen die überwiegend familiengeführten Betriebe an den Pranger. Führt das zum gegenseitigen Verstehen? Nein... das führt zur Ausgrenzung. Die Pflege der Landschaft wird von Landwirtschaft geleistet. Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in den Dörfern geht immer weiter zurück . Somit schwindet auch das Verstehen, weil nicht mehr Erleben, von Landwirtschaft. Aber auch das Gemeinwesen leidet Thema Feuerwehr, Winterdienst und vieles mehr. Ländlicher Raum und Landwirtschaft gehört zusammen. Konventionelle Landwirtschaft steht für unsere Lebensqualität und sorgt für qualitativ hochwertige Produkte.

Frau Beate Burmester | 20.02.2017


Zum ländlichen Raum gehören auch Tiere, die erlebt werden, also nicht in abgeschotteten Massenanlagen sitzen.

Jeder Tierarzt kann bestätigen, dass sich auch multiresistente Erreger und höher pathogene Formen der Geflügelgrippe besonders in enger Aufstallung bilden, da dort Erreger schnell von einem Wirt zum anderen springen können und eine Mutation zu höherer Pathogenität dadurch gefördert wird.

Es ist daher nach wie vor sinnvoll, Tiere im Freiland zu halten, wenn auch der ZDG dies per Lobby vehement ablehnt und sogar Wissenschaftler unter Druck gesetzt werden (wie ich es selbst oft erlebte).

Ihnen, liebe Frau Hendrix, bin ich dankbar, dass Sie sich für eine umwelt- und artgerechte Tierhaltung einsetzen. Die Förderung muss dringend umgestellt werden, denn es ist auch dem Steuerzahler nicht mehr vermittelbar, dass Agrarförderung eine Form der Tierhaltung fördert, die von den meisten Menschen abgelehnt wird, multires. Bakterien fördert Umwelt schädigt!

Frau Elisabeth Petras | 20.02.2017


Bauernregeln für den ländlichen Raum (nur meckern kann jeder):

Bestellt der Bauer seine Felder,
braucht er dafür gerechte Gelder

Ökosystem und Landwirtschaft,
gemeinsam sind sie voller Kraft

Der Bürger kann, wenn Pflanzen sprießen
die Landschaft kostenlos genießen

Hat ohne Geld der Bauer Mühe,
im Eimer sind Milch und die Kühe

Es ist des guten Bauern Kunst,
Landtechnik ohne blauen Dunst

Faire Kritik mit Sachverstand
treibt keine Bauern von dem Land

Landwirtschaft, Verbraucherschutz,
Fleisch nur von der gesunden Wutz

Der Bauer vermag in den Hecken,
trefflich Windschutz zu entdecken

Dipl. Ing. agr Tilman Kluge | 20.02.2017


Seit wenigen Jahren wohnen wir auf dem Land, genauer im Biosphärenreservat Elbtalaue. Das ist ein wirkliches Erlebnis. In den ersten drei Wochen habe ich mehr Tiere gesehen, als in den 50 Jahren davor. Und das macht für mich das Leben auf dem Land aus: Tiere. Es ist ein intensives Glück, wenn ich den rauschenden Flügelschlag einer Gruppe tieffliegender Gänse über mir höre. Es ist Glück, wenn ich neugierige Fuchsjunge im Gras sehe. Es ist Glück, wenn die Kühe des Nachbarn auf der Weide ruhen, wenn die Seeadlerjungen auf der Wiese sitzen und auf unvorsichtige Mäuse lauern, wenn der Storch über's Haus gleitet und mir sein Schatten auf den Schreibtisch fällt, wenn die Ricke abends mit ihren Kindern unter den Apfelbäumen steht...

Das alles kombiniert mit schnellem Internet und einer guten Bahnverbindung – ideal!

Frau Diplom Designerin Inge Prestele | 19.02.2017


Der ländliche Raum sollte unbelastet sein von Gift, Gülle, Monokukturen und anderen industriellen Auswüchsen.

Herr Klaus Rundt | 19.02.2017


Die Möglichkeit, Natur in unmittelbarem Zugang zu erleben, Kinder draußen spielen lassen zu können, Platz zu haben, die Jahreszeiten wirklich mitzuerleben, einen nennenswerten Garten zu besitzen und zu gestalten, Bewegung draußen zu genießen, Selbstversorger zu sein, frische Luft zu atmen, Grün zu sehen, Ökologie zu fördern, direkt beim Bauern einzukaufen, Nutztiere halten zu können.

Meike Held | 19.02.2017


Weniger Monokultur Flächen würden den ländlichen Raum deutlich aufwerten. Monokultur Flächen erzeugen bei mir den Eindruck, dass wir natürlichen Ökosystemen zu viel Lebensraum wegnehmen. Außerdem sehe ich dort Erosion und Verschwendung von wertvollem Boden und die Vergiftung von zahlreichen Lebewesen. Ich wünsche mir eine Landwirtschaft, die sich verträglicher in die Natur integriert und mehr auf Biodiversität setzt.

Herr Malte Vetter| 19.02.2017


Blumenwiesen habe ich seit Jahren nicht mehr gesehen. Vögel, sowie Insekten immer weniger. Der ländliche Raum ist ein Trauerspiel. Selbstverständlich Kühe nur in Weidehaltung, und selbstverständlich dürfen diese ihre Hörner behalten.

Herr Martin Wienand | 17.02.2017


Die deutsche Forstwirtschaft ist Erfinder der nachhaltigen Bewirtschaftung unserer Wälder. Dabei stand ein Ausgleich der Interessen unterschiedlichster Nutzer bisher im Vordergrund. Unter Führung grüner Ideologen kommt es jetzt leider zu schädlichen Entwicklungen. Große Windenergieanlagen verschandeln die schönsten Höhen unserer Naturparks, ohne einen profitablen Beitrag zu unserer Stromerzeugung zu leisten. Gegen den Willen aller Nutzer werden Naturschutzgebiete ausgewiesen, aus denen die verschiedensten Nutzer ferngehalten werden. Bestenfalls dürfen alle Nutzer (Forstfahrzeuge, Radfahrer, Jogger, Wanderer usw.) auf wenigen breiten geschotterten Waldwegen in den Wald. Der Borkenkäfer wird toleriert, verdorrte Nadelbäume prägen weite Flächen der Naturschutzgebiete. Die Bewohner des ländlichen Raumes haben mehrheitlich für diese Entwicklung kein Verständnis. /p>

Herr Dr.-Ing. Jörg Naumann | 17.02.2017


In der Zukunft sollte man
- Nahverkehr so ausbauen dass auch das letzte Dorf angeschlossen ist
- Tante Emmaläden fördern
- Jeden Neubürger darauf hinweisen dass stinkende Kühe normal sind
- Kindergärten und Grundschulen nicht schließen wenn irgentein Schlüssel unterboten ist.
- Schöne Folme drehen über die Vorzüge des Landlebens.
- Großkonzerne vom Landkauf ausschließen

Frau Gudrun Heckel-Schröer | 17.02.2017


Landschaftspflege durch Landwirte - dadurch schönes Wohnen und Arbeitsplätze. Wichtig: Ländlichen Raum weiter entwickeln in Infrastruktur, Internetanbindung usw.

Frau Seeger | 17.02.2017


... offene Weidehaltung, kleine bäuerliche Strukturen, Hecken und Bäume, die nicht in einem Anfall von "Pflegewahn" verstümmelt werden, der Verzicht auf Massentierhaltung, Dunkelställe, Kunstdünger und Argarchemie. Das alles ist möglich. Aber der Mensch glaubt, es ginge nicht anders und macht lieber seine Umwelt und sich selbst kaputt.

Frau Gudrun Eisenhut | 17.02.2017


Landwirtschaft schafft Arbeitsplätze, vor- und nachgelagerter Bereich.
Ländliche Räume nicht abhängen, zahlen die gleichen Steuern.

Herr Rainer-Florian Sontheimer | 17.02.2017


Die deutsche Landwirtschaft prägt die Kulturlandschaft. Wenn diese immer mehr geschwächt wird, hören die Betriebe auf. Die Flächen werden nicht mehr gepflegt, werden größer und dadurch mit weniger verschiedenen Kulturen bestellt. Die Landwirtschaft mit den vor- und nachgelagerten Bereich ist der größte Arbeitgeber im ländlichen Raum Niedersachsens, daher muss es Ziel sein, hier möglichst viele Arbeitsplätze diese kleinen und mittleren Unternehmen zu erhalten

Frau Kirsten Brandsmeier | 17.02.2017


Gutes Internet und gute Mobilfunknetze.Diese brauchen die gut ausgebildeten und jungen Bürger

Frau Kirsten Brandsmeier | 17.02.2017


Den Vorschlag von Ministerin Hendricks, die Privilegierung im Außenbereich von Tiermastanlagen ab einer festzulegenden Größenordnung aufzuheben, halte ich für sehr sinnvoll. Stellt die Kommune einen B-Plan für eine Anlage auf, beinhaltet dies die Möglichkeit für die Öffentlichkeit, sich am Planungsprozess zu beteiligen.

Herr Müller | 17.02.2017


Ländlicher Raum, bedeutet für die einen hier stinks nach Kuh, da ist es drecktig. Für die andern ist es Lebensumfeld, Arbeitsplatz und der Ort an dem man aufgewachsen ist den man bewahren will. Auch der Tourismus hat die Attraktivität erkannt und nutzt diese zur vermarktung von Naherholung im eigenen Land. "Das ist Schön" schließlich provitiert davon auch der Landwirt der mittlerweile auf den Tourismus als Einnahmequelle angewiesen ist. Aber gerade in diesem Umfeld ist immer öfter zu beobachten das gute fachliche Praxis und die Anliegen und Bedürfnisse der Bauern und Winzer hinter die Bedürfnisse der Tourismusbranche gestellt werden, Rad- und Wanderwege die mitten durch die Gemarkungen gezogen werden locken Leute von Nah und Fern. Leider bleibt dabei oft auf der Strecke das es sich um einen Arbeitsplatz handelt und dort auch gefahren lauern. Der dumme ist im zweifelsfall der Landwirt der den Fussgänger nicht gesehen hat. Man muss solche Planungen besser mit dem Berufstand absprechen!

Herr Conrad | 17.02.2017

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

Sie haben Recht, weiten Teilen des ländlichen Raumes wird seine Bedeutung genommen mit den vielen Höfen, die über Jahrzehnte verloren gegangen sind und weiter verloren gehen. Bäuerliche Betriebe sind wichtig für das Leben auf dem Land. Wenn Höfe verloren gehen, dann auch immer die Arbeitsplätze, die mit ihnen verbunden sind. Diese Entwicklung geht auf Fehlentwicklungen in der Agrarpolitik zurück, dass trotz der hohen jährlichen Agrarförderung in Milliardenhöhe, die Menschen im ländlichen Raum nur wenige unternehmerische Perspektiven haben, Arbeitsplätze nicht gesichert und anständige landwirtschaftliche Einkommen immer schwerer zu erreichen sind – und dies noch im Einklang mit einer guten Umwelt. Viele unserer Landwirtinnen und Landwirte arbeiten sehr hart und können dabei immer weniger Einkommen erwirtschaften. Landwirtinnen und Landwirte sollten nicht auf der einen Seite zu Getriebenen einer ungerechten Agrarförderung werden und gleichzeitig von der Lebensmittelindustrie die Preise diktiert bekommen. Diese Entwicklungen führen dazu, dass immer mehr bäuerliche Betriebe in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Diesen Entwicklungen entgegenzusteuern, darum geht es uns.

Viele Grüße aus dem BMUB | 17.02.2017


Wir brauchen wieder ein einheitliches Handeln aller aktiven Kräfte in ländlichen Raum, um den Bauernstand vorm Aussterben zu schützen. Warum werden immer mehr Lebensmittel in immmer mehr neue Geschäfte "gekarrt" wenn bereits jetzt schon ca. 25% der Lebensmittel in unserer Gesellschaft weggeworfen werden. Weshalb werden die Bauern von vielen Bürgern an den Pranger gestellt, aber Keiner möchte wie ein Bauer 365 Tage im Jahr qualifiziert arbeiten. Ich glaube, dass jeder, der uns Bauern sagen möchte wie Landwirtschaft aussehen soll, müste auch erst mal mit den Bauer gemeinsam Landwirtschaft betreiben und leben. Denn nur dann weiß er auch wovon er spricht. Also liebe forderten Bürger redet mal mit uns und kommt mal zu uns, wenn wir unserer Arbeit nachgehen. Ich würde mich sehr über einen Besuch und das Miteinander freuen.

Herr Diplomlandwirt Wolfgang Hoffmeister | 16.02.2017


Mittelständige und kleine Landwirtschaftsbetriebe sowie Junglandwirte die regionle Lebensmittel erzeugen und in die Region eingebettet sind sollten vermehrt gefördert werden (Erhöung von Junglandwirte- und Umverteilungsprämie). Sie beleben Regionen, schaffen regionale Einkaufsmöglichkeiten (z.b. in Hofläden) und übernhemen soziale und ökologische Verantwortung.

Öffentliche Landvergabe wie z.B. durch die BVVG sollte nach sozial-ökologischen Kriterien erfolgen

Anteilskäufe von Agrarkonzernen sollten steuerlich erfasst werden und einer Zustimmung durch das Grundstücksverkehrsgesetz bedürfen.

Herr Paul Hofmann | 16.02.2017


Der ländliche Raum wäre lebenswerter, wenn die Landwirte ihre Warmställe durch Ställe mit Auslauf ersetzen dürften. Solange sie das nicht durch einfache Genehmigungsverfahren ohne Emissionsauflagen dürfen, wird dem Tierwohl ein Bärendienst erwiesen, weil die Produktion dann ins Ausland abwandert. Immer höhere Auflagen, und der LEH kann auf dem Weltmarkt einkaufen wird die deutschen Bauern ausbluten lassen. Der Verbraucher isst aber weiter.

Herr Haman | 16.02.2017


Den ländliche Raum ist für die Landwirte in erster Linie ein Arbeitsraum. Sie müssen in der Lage sein, mit dem Land, welches sie bewirtschaften ihre Familien zu ernähren. Jeder Eingriff in die Förderung muss unter dem Aspekt bewertet werden, wie werden die Lebensgrundlagen de Landwirte erhalten. Eine Änderung der Förderung zu Gunsten von umweltpolitischen Zielen, oder der Förderung der Erholung der urbanen Bevölkerung muss für die Landwirte ausgeglichen werden.

Herr Jaspar von Maltzahn | 16.02.2017


Das Vorhandensein von Schulen (Grundschulen, weiterführende Schulen und Berufsschulen) in annehmbarer Entfernung (max. 15 Busminuten) sind das mindeste was Familien auf dem Land brauchen. Die Schulen können gerne jahrgangsübergreifend und mit online-Kursen (z.B. in der gymnasialen Oberstufe) arbeiten, aber sie müssen vor Ort sein.
Verdienstmöglichkeiten durch Tourismus, Landwirtschaft, dezentrale Lebensmittelverarbeitung. Abschaffung von bürokratischen Hindernissen bei der Vermarktung selbstproduzierter Lebensmittel (Obst, Saft, Eier, Käse und vor allem Fleisch!).

Frau Müller | 16.02.2017


Den ländlichen Raum macht die Natur lebenswert. Darunter verstehe ich, dass es nicht nur PV-Anlagen, 200 m hohe WKA-Anlagen und Ställe mit 100.000 Schweinen gibt. Auch im ländlichen Raum sollte es ein Stück Wald, ein paar Wildtiere und einfach Land ohne Straße geben.

Frau Müller | 16.02.2017


Zusammenhalt.
Mit dem Vorstoß, UVP-pflichtige Vorhaben unter die Pflicht eines Bebauungsplans zu stellen vernichten Sie diese. Sie geben vor, dass bei der Mitsprache der Gemeinde im Rahmen des B-Plans die Belange des Umweltschutzes besser berücksichtigt werden. Die Umweltverträglichkeit wird im Rahmen des Genehmigungsverfahrens nach BImSchG und der UVP geprüft. Sollten diese Möglichkeiten nicht ausreichen, so wären die Genehmigungsbehörden nicht ausreichend qualifiziert diese Belange zu berücksichtigen. Andernfalls dient die Notwendigkeit des B-Plans lediglich dem Dagegensein aus diffusen, nicht messbaren Ängsten. Das ist Populistischer Stimmenfang und vernichtet Lebensqualität. Eine zerstrittene Landbevölkerung bekommt man nicht so schnell wieder zusammen, wie man sie getrennt hat. Hier kennen sich die Leute noch und können sich auch merken was wer wann gemacht hat. Diese Regelung hat keinen (!) Mehrwert. Aber die Mehrregulation kostet Steuergeld!

Barnd Gellhaar | 16.02.2017


Sehr geehrte Damen und Herren,
ich lebe im Dorf, bin seit 1985 in der Landwirtschaft tätig und bin so entsetzt, das ich mich hiermit erstmals in den sogenannten Foren oder "sozialen" Netzwerken äußere. Das mein Berufsstand, meine Ausbildung, mein Studium und mein Lebensinhalt mit, Entschuldigung, dümmlichsten Bauernregeln verunglimpft wird und mit Steuermitteln Plakate gestaltet werden - ich bin fassungslos. Wahrscheinlich bekommt Ministerin Hendricks Ihre Lebensmittel angeliefert. Nach diesen Darstellungen ist es mein Lebensinhalt Tiere zu quälen und Giftmüll auf mein Eigentum, als Grund und Boden zu schütten.
Die Verrohung in unserer Gesellschaft ist unbestritten, aber das gewählte, studierte "Volksvertreterinnen", welche mit meinen Steuergeldern bezahlt werden, da freudig mitmachen? Mein Vorschlag wäre, haltet selbst Tiere und baut Obst und Gemüse an, aber das ist ja mit täglicher, gewissenhafter, körperlicher , anstrengender und schmutziger Arbeit verbunden. MFG Susanne Koch

Frau Susanne Koch | 16.02.2017


Den ländlichen Raum macht die Jahrtausendendealte Tradition lebenswert, dass hier vor allem Landwirte in den Dörfern liegen. Um die kleinen Familienunternehmen wirklich zu schützen, muss die Politik endlich aufhören, andauernd mit neuen Gesetzen und Regeln die Landwirte zu verärgern.
Denn diese Auflagen sind der Hauptgrund, warum viele Landwirte aufhören. Meine Idee wäre Umwelt-, Tier- und Bestandsschutz für vorhandene Höfe gleich zu stellen, und so die Kulturlandschaft zu erhalten. Wenn ein Familienbetrieb einen neuen Abferkelbereich für Sauen bauen will oder muss, ist es in den meisten Fällen eine Überlegung mit der Schweinehaltung aufzuhören. Hier sollte es möglich sein, dass wenn bauliche Maßnahmen das Tierwohl deutlich erhöhen, es Erleichterterungen bei der Emissionsbetrachtung gibt.
Anders sind auch oft geforderte Offenklimareize nicht umsetzbar. Diese kleinen Betriebe so zu schützen, dass wäre die beste Sache, die sie als Bau und Umweltministerin tun können Frau Hendricks

Herr Brinkmann | 16.02.2017


Bei uns in Mecklenburg-Vorpommern macht den ländlichen Raum auch die Landwirtschaft lebenswert. Vor allem die Tierhaltung mit größeren Tierzahlen. Denn vor allem die Tierhaltung schafft Arbeitsplätze!!! Wenn diese Hetze gegen uns Bauern so weiter geht, und weiterhin jeder glaubt, er könne das komplizierte Berufsfeld Landwirtschaft einfach in 5 Minuten überblicken und sagen, was da so schief läuft, hat da bald niemand mehr Lust zu. Die dauernden Angriffe sind für mich psychologisch auch schlecht auszuhalten. Dann gehen die Tiere eben weg. Und damit bei uns 12 unserer Mitarbeiter in die Arbeitslosigkeit. Ich würde ohne Tiere auch deutlich entspannter leben. Freie Wochenenden. Niemand mehr, der nachts anruft, weil eine Kuh kalbt oder irgendwas nicht funktioniert. Das Handy nachts ausmachen können! Dann können auch noch Leute aus dem Ackerbau nach Hause, weil nur noch gemulcht wird. Dann sind hier auf dem Land bald gar keine Arbeitsplätze mehr, in unserem Dorf dann zumindest nicht mehr.

Frau Dr. Inka Müller-Scheeßel | 16.02.2017


Die Dörfer sterben nahezu aus, da der Strukturwandel, der aus meiner Sicht absolut einer Falschen Agrarpolitik schuldet, die ganzen kleineren Betriebe in die Ecke getrieben haben. Der bürokratische Aufwand wird dem Leistungsaufwand im Betrieb nicht mehr gerecht. Die hat natürlich zur Folge, dass ländlich geprägte Gebiete als günstiges Bauland entdeckt wurde. Die "Neubürger" jedoch nutzen ihre Wohnungen/Häuser nur noch als Übernachtungsstelle, der dörflichen Kultur schenkt man keine Aufmerksamkeit mehr. Die hat in manchen Gegenden, gerade in Süddeutschland zu einer totalen Zersiedelung geführt. Stoppen sie diese. Für Baugebiete in ländlicher Strukur müssen strengere Auflagen geschaffen werden.

Herr Alexander Spahr | 16.02.2017


Die Vorschrift, wonach bei der Inanspruchnahme von land- oder forstwirtschaftlich genutzten Flächen für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen auf agrarstrukturelle Belange Rücksicht zu nehmen ist (§15 Abs.3 BNatSchG), ist strikt dahingehend durchzusetzen. Wenn ein Ausgleich oder Ersatz auf einer solchen Fläche opportun erscheint, muß es sich um eine Maßnahme handeln, die zeigt, wie und daß Landwirtschft Produktion und Landschaftsgestaltung miteinander verbindet (also keine "Disney-Land-Landwirtschaft"). So kann vermieden werden, daß aufgrund der Eingriffsregelung (§13 ff. BNatSchG), an der keine Abstriche gemacht werden dürfen, Flächen aus der landw. Nutzung genommen werden.

Es ist darauf zu achten, daß in der nach §1 Abs.7 BauGB vorgeschriebenen Abwägung bei der Allokation von Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen auf landw. Flächen die landw. Belange klar erkennbar abwägungsgegenständlich sind. Das ist in aller Regel nicht der Fall, ohne daß dies aufsichtsbehördlich moniert würde.

Herr Dipl. Ing. agr. Tilman Kluge | 15.02.2017


Wichtig sind junge motivierte Landwirte die leben in und Freude in die Landschaft bringen

Langewand | 15.02.2017


ich bin landwirt
biogasanlagen und größere ställe mindern den wohnwert
auf den dörfern erheblich.
auch zu große maschinen sind störend.
handwerk und kleine geschäfte sind ideal.
auch ein wirt und ein kulturangebot stärken den raum.vielfalt ist anziehend , auch eine vielfältige landwirtschaft regionale wirtschaftskreisläufe geben den leuten viele möglichkeiten der beteiligung. schöne dörfer ohne großbauern.

Herr Linhuber | 15.02.2017


Ich wünsche mir, dass historische Kulturlandschaftselemente mehr erhalten werden.

Herr Grauvogel | 15.02.2017


Kampf gegen Bürgerinitiativen, die diffuse Ängste in der Bevölkerung schüren. Infra-Schall/MRSA/Lärm/Gestank/Artenschutz hört sich erstmal witzig an, um ein Projekt zu verhindern. Das Problem ist nur, dass die einfachen Geister einfach weiter Angst haben. Und die gehen mit allen (!) Mitteln gegen Bevölkerung auf dem Land vor. Das schränkt die Wertschöpfung und die Lebensqualität auf dem Land massiv ein.

Herr Barnd Gellhaar | 15.02.2017


Es ist so schön auf dem Land. Aber ein Leben dort ist nur möglich, wenn auch entsprechende Arbeitsplätze in der jeweiligen Region vorhanden sind. 

Herr Johannes Dötsch | 15.02.2017


Herr Mathes: die Äußerungen von Frau Hndricks waren nicht unverschämt, und die "Bauernregeln" haben offensichtlich den "Finger in die Wunde gelegt", sonst wäre die Empörung bei den Landwirten ja nicht so groß. Allen LAndwirten empfehle ich die Lektüre des Buches: "Der Große Weg hat kein Tor" von Masanobu Fukuoka. Es ist vor über 30 Jahren erstmals erschienen und enthält alle Anweisungen die für eine sinnvolle, ökologische Gestaltung des ländlichen Raumes und das klare Konzept für eine vernünftige, nachhaltige LAndwirtschaft. Meine Anregung an das Umwelt-Ministerium: versenden Sie dieses Buch zur Denk-Anregung kostenlos an alle Landwirte in Deutschland! Dies wäre ein konsstruktiver Versuch - und vielleicht besser geeignet als die Plakat-Aktion mit den "Bauernregeln". Viele Landwirte wissen leider nicht, dass sie auch ohne teure Maschinen, Pestizide und andere "Hilfsmitel" der großen Agrarunternehmen sehr produktiv und vor allem umweltverträglich arbeiten könnten.

Herr Ben Schulz | 15.02.2017


Ich stamme aus der Landwitschaft und bin vorallem deswegen sehr mit dem ländlichem Raum verbunden. In eine Großstadt ziehen? Für mich undenkbar. Die Enge, die vielen unbekannten Menschen, der ständige Lärm, die versperrte Sicht, die künstliche Welt insgesamt. Das alles kann die Vorteile einer Großstadt einfach nicht für mich aufwiegen. Im ländlichen Raum fühle ich mich frei. Ich kann Kilometerweit in alle richtungen sehen. Die Natur ist allgegenwertig und erfrischend. Zu sehen wie etwas gesäht wird, wie es wächst, wie es gerntet wird und das dabei tatsächlich etwas essbares herauskommt ist immer wieder ein Erlebnis. Für mich ist auf dem Land einfach mehr Platz für das Leben da. Und die Großstadt ist ja nicht weit weg, wenn man die Top-Events doch sehen möchte.

Herr Eike Bohlen | 15.02.2017


Der ländliche Raum wird lebenswert durch Tierhaltung! Viehhaltende Betriebe schaffen Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft. Neue Ställe schaffen bessere Bedingungen für Tiere, Umwelt und Arbeitskräfte! Demeter hält einen Viehbesatz von 2GVE/ha für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft für erstrebenswert. Verlagern Sie baurechtliche Entscheidungen nicht von Fachbehörden auf Kommunen und Bürgerinitiativen!

Herr Claus-Dieter Tobaben | 15.02.2017


Pflege der Kulturlandschaft Leben in einer intakten Dorfgemeinschaft Sicherung von Arbeteisplätzen im Umland Kurzum das Leben lebenswert gestalten....

Landwirt Klaus Weber | 15.02.2017


Das ist meines Erachtens kein Agrarthema, sondern eine Sache der Infrastruktur. Vor allem ältere Menschen bedürfen nahgelegener Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte etc. Ohne Mobilität kann man auf dem Land eigentlich gar nicht mehr leben. Zudem sollte die Zersiedelung durch Eigenheime gestoppt und die Sanierung der Ortskerne gefördert werden.Damit bleibt auch mehr Platz für die Natur und die Landwirtschaft. Wenn die Bauern gehen, ist der ländliche Raum auch am Ende.

Frau Krick | 15.02.2017


Meiner Ansicht nach sehr viel, unter anderem:

  • Kontakt zur Natur, zum Land, zu Tieren usw.
  • Die Möglichkeit Herstellungsprozesse von Lebensmitteln täglich mitzuerleben
  • Das Gefühl ein Teil einer Gemeinschaft zu sein und nicht nur einer unter Tausenden
  • Die typischen Aspekte wie frische Luft, mehr Platz, mehr Freiheit usw.
  • Eine gesündere Lebensweise, gerade auch für Kinder

Es gibt so vieles, was dafür spricht. Wenn man sich Themen widmen würde, um z.B. Dörfer besser an die Infrastruktur anzubinden. Ich finde es auch nicht sinnvoll, alles an einem Punkt zu zentralisieren. Dies hat vll. kurzfristig gesehen Vorteile, langfristig gesehen wird dies aber den ländlichen Raum immer weiter abschneiden. Auch finde ich, dass die Gesellschaft einen bessern / anderen Bezug zur Landwirtschaft erhalten sollte. Wenn der allgemeine Wissensstand über die Landwirtschaft höher wäre, wäre meines Erachtens der Respekt und das Interesse daran bedeuten höher.

Herr Benjamin Dombrowski | 15.02.2017


Die ländlichen Räume leben von den Menschen, die Ihre in ihnen und von ihnen leben. Diese Lebensgrundlage muss erhalten werden. Zur Umsetzung innovativer Ideen und somit auch zur Erhaltung der ländlichen Räumen müssen entsprechende Föderungen ermöglicht werden. Hierbei sind aber niedrige summen zu fördern. Das heißt es muss Existenzgründerinnen und -gründern auch ermöglicht werden kleine Summen fördern zulassen. Mikrokredite mit Fördersummen im niedrigen Bereich, sprich von 5.000€ bis 15.000€ für einzelne Personen müssen genauso ermöglicht werden wie Fördermaßnahmen für höhere Beträge und Mitarbeiterstärkere Unternehmen.

Frau Corinna Junge | 15.02.2017


Mittlerweile werden hier am Rande eines Ballungsgebietes mit vielen Neubaugebieten die Bauern als störend empfunden. Gülle stinkt, Mähdreschen am Abend und am Wochenende, Traktoren stören bei Spaziergang. Meinen Mitbürgern fehlt das Verständnis für Sachzwänge. Und dem BMUB in Teilen auch :-(

Bauer Willi | 14.02.2017


Ländliche Räume werden nur dann weiter attraktiv als Lebensraum für Menschen bleiben, wenn dort auch eine gewisse Wertschöpfung entsteht. Ohne Wertschöpfung verkommt der ländliche Raum noch maximal zu "Schlafsiedlungen", wenn eine großere Stadt in der Nähe ist.

Herr Bernhard Barkmann | 14.02.2017


Die Erhaltung der bäuerlichen Familienbetriebe.Höhere Auflagen und Gesetze zwingen kleinere Betriebe zur Aufgabe, da sie die Umsetzung meist finanziell nicht stemmen können. Immer mehr Büroarbeit, Aufzeichnungen, Dokumentationen, Meldungen an Datenbanken - Bürokaufmann - das ist nicht der Beruf, den die Landwirte gelernt haben. Der Landwirt muss bald mehr Zeit am Schreibtisch, als am Feld verbringen. Wenn dann kein Hofnachfolger da ist, fällt die Aufgabe des Betriebes nicht schwer. Dörfer ohne Bauern mag ich mir gar nicht vorstellen.

Frau Annette Götz | 14.02.2017


Weniger Stadtbewohner, die aufs Land ziehen. Weniger Mitsprache von Menschen, die nicht auf dem Land wohnen. Mehr Politiker, die sich wirklich für das Land einsetzen.

Herr Reinhard Seevers | 14.02.2017


Durch die unverschämten Äußerungen von Frau Hendricks in Sachen Bauernregeln, ist es im ländlichen Raum, nicht mehr so lebenswert wie zuvor. Jetzt ist keine sachliche Debatte mehr möglich.

Herr Mathes | 13.02.2017

Lieber Herr Mathes,
wir bedauern, dass die Motive der Kampagne bei Ihnen zu dieser Haltung geführt haben. Mit den neuen "Bauernregeln" ging es uns darum, einen unkonventionellen Zugang zu einem äußerst komplexen und schwierigen Thema zu öffnen: Wie können wir Umwelt und Landwirtschaft besser zusammenbringen? Die Bauernregeln waren niemals dazu angetan, jemanden zu beleidigen, zu diffamieren, zu verunglimpfen oder dergleichen. Nichts läge uns ferner. Wir nehmen aber zur Kenntnis, dass es nicht wenige Menschen so wie Sie gibt, die das ganz anders sehen. Diese Empfindungen respektieren wir und bedauern, dass sie entstanden sind. Dies hat Bundesumweltministerin Barbara Hendricks auch in einem Statement zum Ausdruck gebracht, das hier abgerufen werden kann. Wir haben daraus die Konsequenz gezogen, die "Bauernregeln" im Rahmen unserer Kampagne nicht zu plakatieren (noch waren diese Plakate bis auf eine Ausnahme ja noch nirgendwo aufgehängt worden). Stattdessen verwenden wir andere Motive, in denen wir stärker betonen, dass es uns um einen gesellschaftlichen Dialog über die Zukunft der Landwirtschaft geht. Wir sind sehr wohl der Meinung, dass eine sachliche Debatte möglich und dringend erforderlich ist. Insofern würden wir uns freuen, wenn Sie Ihre Vorschläge in unserem Forum einbringen – denn einen Kurswechsel in der Agrarpolitik, der in Ihrem und unserem Sinne ist, können wir nur gemeinsam erreichen.

Viele Grüße aus dem BMUB | 15.02.2017