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19.06.2019 | Öffentliche Ausschreibung | Vergabenummer: Z I 3 - VSt. 1148/2019

NanoDialog der Bundesregierung 2019-2022

Frist
17.07.2019, 10:00 Uhr

Vergabenummer
Z I 3 - VSt. 1148/2019

Ort der Ablieferung der Leistung
Berlin

Forschungskennzeichen
UM19 66 0010

Vergabestelle des Auftraggebers

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Referat Z I 3 - Zentrale Vergabestelle
Robert-Schumann-Platz 3
53175 Bonn

Auftragsgegenstand

Das Vorhaben betrifft die sechste Phase des NanoDialogs der Bundesregierung 2019-2022. Das Vorhaben umfasst zum einen die Planung, Durchführung sowie die fachliche Vor- und Nachbereitung von bis zu vier FachDialogen und zum anderen eine die Dialogphase abschließende internationale Konferenz in 2022. Diese hat das Ziel, Regulierungs- und Forschungsfragen zu erörtern sowie Handlungsperspektiven für die Politik insbesondere in Bezug auf weitergehende Rechtsetzungs- und Forschungsinitiativen aufzuzeigen. Die NanoKommission der deutschen Bundesregierung ist 2006 vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) berufen worden. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Unternehmen, Umwelt- und Verbraucherorganisationen, Gewerkschaften, Kirchen, Ministerien und Behörden haben hier in einem nationalen Stakeholderdialog Beiträge zu Chancen und Risiken von Nanomaterialien erarbeitet und Instrumente zur Unterstützung des verantwortungsvollen Umgangs mit Nanomaterialien entwickelt. Die Arbeiten der NanoKommission sind seit 2011 abgeschlossen. Aufgrund der Empfehlung der NanoKommission, die offenen wissenschaftlichen Fragestellungen und anstehenden Fachaufgaben in weiteren Dialogen fortzuführen, wurde das Format in zweitägige Kolloquien umgestellt.

Die bisherigen Dialogphasen förderten die kontinuierliche Kommunikation sowie das gemeinsame Verständnis zwischen den Stakeholdern und ermöglichten einen wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch in einem offenen und vertrauensvollen Dialograum. Für die Angebotskalkulation ist von zwei FachDialogen und einer zweitägigen Konferenz auszugehen. Die Auftraggeberin (AG) hat das Recht, die Arbeitnehmerin oder den Arbeitnehmer mit der organisatorischen und inhaltlichen Durchführung von bis zu zwei weiteren FachDialogen zu den im Angebot und im Vertrag genannten Konditionen, insbesondere der angegebenen Preise, zu beauftragen. Es besteht kein Anspruch der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers, dass die AG diese Option ausübt.