Gleichstellung

Der aktuelle Gleichstellungsplan des BMU setzt im Bereich Gleichstellung von Frauen und Männern von 2020 bis 2023 anspruchsvolle Ziele: Bis zum Ende der Laufzeit des Plans sollen 50 Prozent Frauen in Referatsleitungen gebracht sein.

Neben der konsequenten Erhöhung des Frauenanteiles bei Referatsleitungen bleibt es weiterhin ein besonderes Anliegen, auch Frauen in hohen Führungsfunktionen zu fördern. Das betrifft zum einen den Bereich der Unterabteilungsleitungen mit einem Frauenanteil von zurzeit 31,6 Prozent, der bis zum Ende der Laufzeit des Gleichstellungsplans auf 35 Prozent erhöht werden soll. Bei den Abteilungsleitungen liegt das BMU derzeit bei 37,5 Prozent. Diese Quote soll in den nächsten Jahren mindestens gehalten werden. Mit einem Frauenanteil der Führungspositionen insgesamt von 42 Prozent liegt das BMU über dem Durchschnitt der Bundesregierung.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Pflege

Zum vierten Mal in Folge hat das BMU im Jahr 2020 das unabhängige Zertifikat "auditberufundfamilie" erhalten. Damit wird unser langfristiges Engagement für eine familien- sowie lebensphasenbewusste Behördenkultur und Personalpolitik gewürdigt und bestätigt, dass die Behörde über eine moderne Verwaltungskultur verfügt: Die Familienfreundlichkeit ist fest in der Arbeitskultur verankert. Die vorhandenen zeitgemäßen Instrumente werden regelmäßig evaluiert, weiterentwickelt und optimiert. Ein integrierter Blick auf unterschiedliche Lebenslagen und -phasen sowie Diversityaspekte wird gewährleistet.

Das BMU will seinen erfolgreichen Weg fortsetzen und sieht ein ambitioniertes Handlungsprogramm bis 2022 vor, insbesondere 

  • die weitere Förderung der Arbeitsflexibilisierung,
  • die Weiterentwicklung der Behördenkultur – Anpassung an die sich durch die Arbeitsflexibilisierung verändernden Arbeitsweisen, u. a. durch
  • die Stärkung von Interessenausgleich und Teamgerechtigkeit und
  • die Unterstützung der Führungskräfte.