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Der Vielfalt verpflichtet

Gelebte Vielfalt im BMU

Im Rahmen des Diversity-Tags 2018 am 5. Juni war auch das BMU mit verschiedenen Aktivitäten dabei. Bundesumweltministerin Svenja Schulze sagte in einem Statement mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: "Wir stehen zur Charta der Vielfalt – dafür setze ich mich auch persönlich ein. Denn in einem Arbeitsumfeld, das frei von Vorurteilen ist, können alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam besser an den großen Zukunftsthemen unseres Hauses arbeiten: Für ein stabiles Klima, für saubere Luft und eine intakte Natur."


Weil uns Vielfalt immer noch am besten schmeckt, setzte sich das Bundesumweltministerium 2018 auch kulinarisch mit dem Thema Vielfalt auseinander. Im Rahmen des Diversity Lunch boten die Kantinen des BMU eine Woche lang täglich wechselnde Speisen aus Ländern an, mit denen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses über ihre Wurzeln verbunden sind.

Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt durch Bundesministerin Barbara Hendricks am 3. Juni 2014 hat sich das Bundesumweltministerium in einer freiwilligen Selbstverpflichtung zu einer Organisationskultur der Vielfalt bekannt. Es soll ein Arbeitsumfeld frei von Vorurteilen geschaffen werden. Alle Beschäftigten sollen Wertschätzungen erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Identität. Gelebte Vielfalt leistet einen entscheidenden Beitrag zu einer konstruktiven Arbeitsatmosphäre und herausragenden Arbeitsergebnissen des Hauses.

charta-der-vielfalt.de

Vielfalt auf allen Ebenen

Das BMU ist durch eine Vielfalt der Aufgaben gekennzeichnet, die sich bereits in der Organisationsstruktur widerspiegelt. Das Aufgabenspektrum umfasst die Bereiche des Umweltschutzes, wie Wasserwirtschaft, Ressourcenschutz, Immissionsschutz, Anlagensicherheit, Chemikaliensicherheit, den Klima- und Naturschutz sowie die nukleare Sicherheit. Vor diesem Hintergrund zeigt sich im BMU auch eine besondere Vielfalt der Berufe.

Vielfalt wird auch in der Ausbildung großgeschrieben. Nicht nur der persönliche Hintergrund unserer Auszubildenden spiegelt dies wider, sondern auch die Projekte, mit denen sich die Auszubildenden beschäftigen. Auszubildende lernen dabei soziale und kulturelle Vielfalt kennen und schätzen. Sie stärken dadurch ihre sozialen Kompetenzen.

Die Vielfalt der Lebenslagen seiner Beschäftigten möchte das BMU möglichst weitgehend berücksichtigen. Daher wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Pflege im BMU aktiv gefördert. Sie soll eine Balance zwischen dienstlichen Erfordernissen und den individuellen, aufgrund der jeweiligen Lebenslage bestehenden Bedürfnissen der Beschäftigten gewährleisten und dabei gleichzeitig die unterschiedlichen Interessen der Beschäftigten wahren.

Ein LSBT-Netzwerk "Queer" dient allen interessierten Beschäftigten als Anlaufstelle und Plattform für Austausch und Vernetzung. Das Netzwerk sensibilisiert für eine Organisationskultur der Vielfalt und der Antidiskriminierung.

Chancengleichheit

Im BMU und den Behörden des Geschäftsbereiches möchten wir die beruflichen Chancen und die konkreten Arbeitsbedingungen der Beschäftigten mit Behinderung weiter verbessern. Eine Integrationsvereinbarung regelt die Eingliederung der Menschen mit Behinderung insbesondere bei der Personalplanung, bei Maßnahmen des Personalmanagements, bei der Gestaltung des Arbeitsplatzes und des Arbeitsumfeldes sowie die Arbeitsorganisation und Arbeitszeit.

Mit dem Gleichstellungsplan werden im BMU die Maßgaben des Bundesgleichstellungsgesetz umgesetzt. Der Plan bilanziert den Ist-Zustand und stellt Ziele und Maßnahmen zur weiteren konkreten Umsetzung der Gleichstellung von Frauen und Männern im BMU dar.

Individuelle Förderung

Die Rahmenvereinbarung über die Personalentwicklung im BMU verfolgt das Ziel, die Fähigkeiten und Stärken der Beschäftigten einschließlich ihrer Verwendungsbreite zu fördern und weiterzuentwickeln. Wesentlicher Grundsatz der Personalentwicklungspolitik ist es, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

Die Führungskräftegrundsätze des BMU sollen eine Führungskultur gewährleisten, die geprägt ist von gegenseitiger Wertschätzung, Respekt und Loyalität sowie von gegenseitiger Unterstützung. Beschäftigte sollen gleichermaßen in ihren individuellen Potenzialen hinsichtlich fachlicher und sozialer Kompetenz und Kreativität gefördert werden. Sie bezieht alle Hierarchieebenen ein.

Stimmen zur gelebten Vielfalt im Hause

Wir legen großen Wert darauf, unterschiedliche Menschen zusammenzubringen
BMU/Sascha Hilgers

"Wir stehen zur Charta der Vielfalt – dafür setze ich mich auch persönlich ein. Denn in einem Arbeitsumfeld, das frei von Vorurteilen ist, können alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam besser an den großen Zukunftsthemen unseres Hauses arbeiten: Für ein stabiles Klima, für saubere Luft und eine intakte Natur."

Svenja Schulze | Bundesumweltministerin


Wir gehen neue Wege der Beteiligung
BMU/Sascha Hilgers

"Als Leiter der Zentralabteilung bin ich für das gesamte Spektrum der Verwaltungsaufgaben im BMU verantwortlich. Es ist mir ein besonderes Anliegen, dass sich unser Haus durch eine moderne und lebendige Verwaltungskultur auszeichnet. Dem entspricht auch unser Ziel, die Vielfalt der Lebenslagen der Beschäftigten zu berücksichtigen. Wir bieten den Beschäftigten viele Entwicklungsmöglichkeiten und fördern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Pflege.

In einem Ministerium mit vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen im Arbeitsalltag gehen wir auch neue Wege der Beteiligung: Im BMU können die Beschäftigten die Grundlagen unseres kollegialen Miteinanders mitgestalten, indem sie beispielsweise im Rahmen von Workshops zu übergeordneten Themen - z.B. bei der Erarbeitung der Beurteilungsrichtlinie, der Arbeitsflexibilisierungsvereinbarung und aktuell der in der zweiten Jahreshälfte vorgesehenen Beschäftigtenbefragung - ihre Erfahrungen und Interessen einbringen. VIELFALT wird bei uns auch beim Einstieg in die Berufskarriere großgeschrieben. Derzeit stellt uns die Digitalisierung vor große Herausforderungen, die wir im BMU mit hohem Engagement angehen, um Arbeitsprozesse wie auch Zusammenarbeit zu optimieren, und die wir unter Wahrung unserer spezifischen, sehr vielfältigen Anforderungen meistern werden. All das zeichnet unser Haus aus und motiviert mich und meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei unserer Arbeit."

Dirk Meyer, Leiter Abteilung Z – Zentralabteilung, Verwaltung, Haushalt, Forschung


Bei uns arbeiten Menschen aus über 30 Berufsbildern
Porträt von Helmut Alda
BMU/Evelyn Silin

"Als Leiter des Personalreferates bin ich immer wieder neu begeistert, welche Vielfalt an Persönlichkeiten, Lebensläufen und unterschiedlichen Berufen sich im BMU konzentriert. Das ist für ein Ministerium nicht selbstverständlich und hat vor allem mit der Aufgabenvielfalt des BMU zu tun. Bei uns arbeiten Menschen aus über 30 Berufsbildern, darunter Agrarwissenschaftlerinnen, Meteorologen, Kernphysikerinnen, Geologen, Sprachwissenschaftler, Juristen, Informatiker und Forstwirtinnen.

Hier arbeiten zusammen junge und lebensältere Kolleginnen und Kollegen, Verheiratete mit und ohne Kinder, alleinerziehende Mütter und Väter, lesbische und schwule Kolleginnen und Kollegen mit und ohne Kinder, Kolleginnen und Kollegen mit Migrationshintergrund, Kolleginnen und Kollegen mit und ohne Behinderung. Die mit diesen Hintergründen verbundene Vielfalt der Ansichten und Herangehensweisen macht das Arbeiten im BMU für mich ungeheuer spannend."

Helmut Alda | Leiter AG Z I 1 - Personal einschl. Geschäftsbereich, Personalentwicklung


Die Vielfalt der Lebenshintergründe im Arbeitsalltag positiv nutzen
Porträt von Martina Bleischwitz
BMU/Manfred Schlich

"Am Puls der Zeit zu sein, sehe ich als wesentliche Herausforderung der Personalentwicklung. Das bedeutet auch, die Vielfalt der Lebenshintergründe im Arbeitsalltag positiv zu nutzen. Als Leiterin der Personalentwicklung setze ich mich dafür ein, die individuellen Fähigkeiten und Stärken der Beschäftigten zu fördern und weiterzuentwickeln.

Hohe fachliche als auch soziale Kompetenz und Kreativität sind erforderlich, um die vielfältigen Aufgaben unseres Hauses sachgerecht zu meistern. Unsere Führungskräfte tragen hier eine besondere Verantwortung. Deshalb unterstützen wir im BMU eine Führungskultur, die geprägt ist von gegenseitiger Wertschätzung, Respekt und Loyalität. Durch angemessene Kommunikation und Delegation sowie geeignete Förderung und Fortbildung wollen wir uns ständig verbessern. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie spielt dabei eine wesentliche Rolle."

Martina Bleischwitz | Referatsleiterin Personalentwicklung


Unser Ressort lebt von der Interdisziplinarität der Perspektiven
Porträt von Laurent Lüttge
BMU/Manfred Schlich

"Aus Sicht des Organisationsreferates zeichnen sich das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und sein Geschäftsbereich durch eine außergewöhnliche Aufgabenvielfalt aus. Die zahlreichen Tätigkeitsfelder erstrecken sich von klassischen juristischen und Verwaltungstätigkeiten über wirtschaftliche Fragestellungen, wie etwa im Bereich des Klimaschutzes, bis hin zu technisch und naturwissenschaftlich geprägten Bereichen wie z. B. Kerntechnik oder Naturschutz. Daraus resultiert die lohnenswerte Herausforderung, das Miteinander einer Vielzahl von Berufsgruppen, und damit einhergehend auch unterschiedlicher Perspektiven, aufbau- und ablauforganisatorisch optimal zu strukturieren und zu steuern. Denn es ist gerade diese Vielfalt der Sichtweisen, Qualifikationen und Erfahrungen der Beschäftigten des Hauses die eine weiterhin erfolgreiche Umweltpolitik garantiert. Unser Ressort lebt von der Interdisziplinarität der Perspektiven und der Vielfalt in den Köpfen."

Laurent Lüttge | Referatsleiter Z I 2 – Organisation, Verwaltungscontrolling, Verwaltungsmodernisierung


Mit Vielfalt zum Erfolg
BMU/Steffen Helmecke

Als Personalvertretung engagieren wir uns seit langem für gute Arbeitsbedingungen.

Es ist uns ein wichtiges Anliegen, ein diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem jede Kollegin und jeder Kollege Respekt und Wertschätzung erfährt.

Dabei machen wir uns dafür stark, dass die unterschiedlichen Interessen, Fähigkeiten und Kenntnisse der Beschäftigten geschätzt und bei Personalentwicklung und -management berücksichtigt werden. Alle Kolleginnen und Kollegen sollen sich in unserem Haus optimal entwickeln und entfalten können.

Wir sind davon überzeugt, dass die Vielfalt unserer Belegschaft sowohl innovative als auch kreative Lösungen hervorbringt und so zu einer erfolgreichen Umweltpolitik beiträgt.

Der Personalrat im Bundesumweltministerium


Die gleichberechtigte Teilhabe in der Alltagspraxis des BMU verankern
Porträt von Astrid Krummwiede
BMU/Manfred Schlich

"Als Gleichstellungsbeauftragte steht ganz oben auf meiner Agenda, die Ziele des BMU-Gleichstellungsplans mit allen Beteiligten gemeinsam zu erreichen. Klar heißt dies konkret: Frauen auf ihrem Weg in alle Führungspositionen, bei beruflichem Ein- und Aufstieg und in Gremien zu fördern, um noch immer bestehende Unterrepräsentanzen abzubauen.

Einen gleichermaßen hohen Stellenwert hat es für mich, die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in der Alltagspraxis und Führungskultur des BMU zu verankern. Dazu sind familienfreundliche Arbeitsbedingungen und ein tolerantes Verständnis des Familienbegriffs sowie geschlechtergerechte Strukturen, diskriminierungsfreie Denkmuster und Rollenverständnisse wichtige Aspekte einer gelebten Vielfalt."

Astrid Krumwiede | Gleichstellungsbeauftragte


Aus der Mitwirkung schwerbehinderter Menschen entspringen starke Impulse
Porträt Stefan Süsterhenn
BMU/Manfred Schlich

"Als Inklusionsbeauftragter des Arbeitgebers besteht meine Aufgabe darin, darauf zu achten, dass die gesetzlichen Arbeitgeberpflichten des BMU erfüllt werden. Hierbei wird mir aus der Praxis heraus immer wieder deutlich: Das, was wir in die Ausbildung und Beschäftigung – unter anderem eine adäquate Arbeitsumgebung schwerbehinderter Menschen – besonders investieren, erhalten wir durch hohes Engagement und ausgeprägte Leistungsbereitschaft dieser Kolleginnen und Kollegen mehr als zurück.

Aus der Mitwirkung schwerbehinderter Menschen auf allen Hierarchieebenen und in unterschiedlichsten Teams entspringen starke positive Impulse nicht nur inhaltlich für die Aufgabenerledigung, sondern vor allem auch für Kollegialität und Zusammenhalt unter den Beschäftigten."

Stefan Süsterhenn | Leiter Unterabteilung Z I - Verwaltung


Der öffentliche Dienst als Vorbild in der Gesellschaft
BMU/Max Burkhardt

"Als Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen im BMU vertrete ich die Interessen der Kolleginnen und Kollegen mit Behinderung und stehe ihnen mit Rat und Hilfe zur Seite. Die Schwerbehindertenvertretung fördert insbesondere die berufliche Eingliederung schwerbehinderter Menschen und achtet auch auf die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtquote, nach der auf mindestens 5 Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen beschäftigt werden sollen.

Es ist für mich sehr erfreulich, dass diese Quote in unserem Haus sogar mit mehr als 8 Prozent erfüllt wird. Ich finde es wichtig, dass der öffentliche Dienst als Vorbild in der Gesellschaft fungiert und sich im Sinne der Vielfalt für eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung einsetzt."

Petra Ballmann | Schwerbehindertenvertretung


Kolleginnen und Kollegen für Vielfalt am Arbeitsplatz sensibilisieren
Porträt von Andrea Meyer
BMU

"Das Netzwerk 'Queer' ist eine Anlaufstelle für lesbische, schwule, bisexuelle und Trans*-Menschen im BMU. Die Vernetzung dient dazu, uns offen über unsere Lebensrealität auszutauschen und die Kolleginnen und Kollegen für die Vielfalt am Arbeitsplatz zu sensibilisieren. Das macht es für alle einfacher, miteinander zu arbeiten."

Andrea Meyer und Stephan Haufe | LSBT-Netzwerk "Queer" im BMU