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19.12.2019

Svenja Schulze zu Fortschritten beim Klimaschutz im Energiesektor

Porträtfoto von Bundesumweltministerin Svenja Schulze
Bundesumweltministerin Svenja Schulze hebt in ihrer Stellungnahme hervor, dass es im zweiten Jahr in Folge Fortschritte beim Klimaschutz im Energiesektor gibt. Das zeige deutlich, dass sich politisches Gestalten lohnt.

Am 18. Dezember hat die AG Energiebilanzen vorläufige Berechnungen zum Energieverbrauch 2019 vorgelegt. Demnach sinken die CO2-Emissionen, die mit Energieverbrauch zu tun haben, um rund 50 Millionen Tonnen. Maßgeblich ist ein Rückgang beim Verbrauch von Steinkohle und Braunkohle um jeweils 20 Prozent.

Dazu erklärt Bundesumweltministerin Svenja Schulze:

"Beim Klimaschutz im Energiesektor macht Deutschland jetzt schon im zweiten Jahr in Folge Fortschritte. Das ist nicht von allein geschehen: Mit der Sicherheitsbereitschaft wurden in den vergangenen Jahren erste Braunkohleblöcke aus der regulären Stromproduktion genommen. Mit der Reform des europäischen Emissionshandels wurde Kohlestrom teurer und klimafreundlichere Alternativen attraktiver. Und mit den erneuerbaren Energien wurden die Alternativen zur fossilen Stromproduktion aufgebaut, die jetzt zum Tragen kommen. Das macht Mut für die nächsten Schritte beim Klimaschutz. Denn es zeigt: politisches Gestalten lohnt sich. Jetzt kommt es darauf an, dass die Koalition die gesetzlichen Weiterentwicklungen zum Ausbau der Wind und Sonnenergie schafft. Es macht mir Sorge, dass wir hier schon zu viel Zeit verloren haben und damit Chancen im Klimaschutz aber auch Arbeitsplätze in der Windbranche gefährden. Denn nur mit einem deutlich stärkeren Ausbau der Erneuerbaren werden wir diese positive Entwicklung sinkender CO2-Emissionen weiter verstärken können. Andere Bereiche wie der Verkehrssektor stagnieren nach wie vor. Das, was die Politik in der Energiepolitik bereits geschafft hat, müssen wir auch in der Verkehrspolitik hinbekommen." Svenja Schulze zu Fortschritten beim Klimaschutz im Energiesektor

19.12.2019 | Meldung Klimaschutz