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10.04.2016

Für sauberere Luft in Deutschlands Städten

Die Umweltministerkonferenz von Bund und Ländern hat die Bundesregierung am 7. April 2016 einstimmig gebeten, eine neue Kennzeichnung für Pkw zu entwickeln, die nur wenig Stickoxide ausstoßen.

Die Umweltministerkonferenz von Bund und Ländern hat die Bundesregierung am 7. April 2016 einstimmig gebeten, eine neue Kennzeichnung für Pkw zu entwickeln, die nur wenig Stickoxide ausstoßen. Dieser Bitte folgend wird das Bundesumweltministerium nun die bereits existierende Umweltplaketten-Verordnung fortentwickeln. Damit bekommen die Kommunen die Möglichkeit, die Luftqualität für die Bürgerinnen und Bürger in den Stadtgebieten, die sehr stark mit Stickstoffdioxid belastet sind, deutlich zu verbessern. Die Verordnung bestimmt diese Stadtgebiete nicht, sie schafft nur eine technische Voraussetzung dafür. Die Kommunen können dann veranlassen, dass nur Fahrzeuge mit geringem Stickstoffdioxidausstoß diese Gebiete befahren dürfen. Die Plaketten- Verordnung wird frühzeitig auf den Weg gebracht, um diesen Kommunen mittelfristig Planungssicherheit für ihre Luftreinhaltepläne zu geben.

Das heißt nicht, dass morgen die meisten Dieselfahrzeuge – es betrifft ja auch LKW und Nutzfahrzeuge – nicht mehr in die Innenstädte dürfen. Der jeweilige Zeitpunkt wird vor Ort bestimmt werden und längere Übergangsphasen beinhalten. Stuttgart etwa erwägt, wenn die Luftqualität 2019 aufgrund vieler anderer Maßnahmen immer noch über dem zulässigen Grenzwert liegt, eine Einführung unter der Voraussetzung, dass 80 Prozent der PKW die neue Plakette erhalten. 

10.04.2016 | Meldung Luftreinhaltung