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12.12.2019

Bilaterales Treffen mit der Schweiz zur nuklearen Sicherheit und zum Strahlenschutz

In der 37. Hauptsitzung der Deutsch-Schweizerischen Kommission wurde über aktuelle Entwicklungen, Ereignisse in den kerntechnischen Anlagen und den Stand der jeweiligen Standortauswahlverfahren für Endlager berichtet.

Am 26. und 27. November 2019 fand die 37. Hauptsitzung der Deutsch-Schweizerischen Kommission für die Sicherheit kerntechnischer Anlagen (DSK) in Leipzig statt. Verbunden war die Sitzung mit einer Besichtigung der Wismut GmbH in Ronneburg und Seelingstädt. Die deutsche Delegation wurde durch den Leiter der Unterabteilung S I des Bundesumweltministeriums, Herrn Elsner, angeführt. Die an die Schweiz angrenzenden Länder Baden-Württemberg und Bayern waren durch die jeweiligen Umweltministerien sowie das Regierungspräsidium Freiburg ebenfalls in der deutschen Delegation vertreten. Der Leiter der schweizerischen atomrechtlichen Aufsichtsbehörde, des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (ENSI), stand der Schweizer Delegation vor.

Die DSK und ihre Arbeitsgruppen bilden den Rahmen für den gegenseitigen Informationsaustausch über die Sicherheit kerntechnischer Anlagen. Regelmäßig wird in der Hauptsitzung über aktuelle Entwicklungen, Ereignisse in den kerntechnischen Anlagen und den Stand der jeweiligen Standortauswahlverfahren für Endlager berichtet. Zusätzlich wurde das Thema "nukleare Sicherung" als spezielles Schwerpunktthema behandelt. Des Weiteren haben die vier Arbeitsgruppen der DSK (Anlagensicherheit, Notfallschutz, Strahlenschutz und Entsorgung) die Ergebnisse ihrer Beratungen der letzten zwölf Monate präsentiert.

Die nächste Hauptsitzung der DSK wird im Oktober 2020 in Genf stattfinden.

12.12.2019 | Meldung Nukleare Sicherheit