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23.08.2013

Bericht zur Post 2015-Agenda für nachhaltige Entwicklung vorgelegt

Das Bundeskabinett hat am 21. August 2013 den von BMZ und BMU vorgelegten Bericht "Die Post 2015-Agenda für nachhaltige Entwicklung: Gemeinsame globale Herausforderungen, Interessen und Ziele" verabschiedet.

Das Bundeskabinett hat am 21. August 2013 den von BMZ und BMU vorgelegten Bericht "Die Post 2015-Agenda für nachhaltige Entwicklung: Gemeinsame globale Herausforderungen, Interessen und Ziele" verabschiedet. Dieser enthält die Ausgangslage und die Perspektiven für den Prozess der nachhaltigen Entwicklung nach 2015.

Die Post 2015-Agenda für nachhaltige Entwicklung soll in den kommenden anderthalb Jahren von den Vereinten Nationen erarbeitet werden. Angestrebt wird eine Agenda, die weltweit auf eine nachhaltige Entwicklung zur Beseitigung der Armut hinwirkt sowie nachhaltigen Wohlstand und Wohlergehen aller Menschen innerhalb der ökologischen Belastungsgrenzen der Erde gewährleisten soll. Dabei sollen alle Länder in die Pflicht genommen und den verschiedenen nationalen Gegebenheiten, Fähigkeiten und Entwicklungsniveaus Rechnung getragen werden.

Aus Sicht der Bundesregierung sollte sich die Post 2015-Agenda inhaltlich an dem breiten Ansatz der Millenniumserklärung und der Rio+20-Abschlusserklärung orientieren; das heißt es sollten die drei Dimensionen nachhaltiger Entwicklung – ökologisch, ökonomisch und sozial – balanciert integriert und die Achtung und Verwirklichung universeller Menschenrechte, gute Regierungsführung, Frieden und Sicherheit sowie Rahmenbedingungen wie Handelsregelungen, Finanzsystemstabilisierung und Klimaschutz berücksichtigt werden.

In diesem Rahmen sollte die Post 2015-Agenda für nachhaltige Entwicklung den Schutz natürlicher Ressourcen, Klima und Biodiversität sowie Ökosystemleistungen als notwendige Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung befördern. Das schließt unter anderem die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen, Ressourceneffizienz, den Ausbau von und den Zugang zu erneuerbaren Energien sowie Energieeffizienz, nachhaltige Produktions- und Konsummuster, Kreislaufwirtschaft, Chemikalienmanagement sowie Reduktion und Anpassung an den Klimawandel ein. So wäre sichergestellt, dass die Post 2015-Agenda den Schutz globaler Güter und die Bewältigung globaler Herausforderungen deutlich voranbringt.

23.08.2013