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Veranstaltung "Roundtable on tackling global plastic pollution – Ways towards an international convention"

  • Jochen Flasbarth und Svenja Schulze im Sitzungssaal
  • Unter dem Titel "Roundtable on tackling global plastic pollution – Ways towards an international convention" trafen sich am 15. Oktober hochrangige Vertreter und Botschafter aus 14 Länder (Asien, Europa, Afrika und Ozeanien) zu einem Gespräch im BMU. Ziel der Veranstaltung war es, mögliche Vorteile und wichtige Schritte auf dem Weg zu einer internationalen "Plastik-Konvention" zum Schutz der Weltmeere vor der Vermüllung mit Kunststoffabfällen zu diskutieren.

  • In ihrer Eröffnungsrede wies Bundesministerin Schulze auf die aktuellen Umweltprobleme und die erhebliche Belastung natürlicher Ressourcen hin, die durch den Eintrag von Kunststoffabfällen in die Weltmeere entstehen. Die Vermüllung der Weltmeere gefährdet marine Ökosysteme und die menschliche Gesundheit gleichermaßen. Bundesministerin Schulze betonte, dass der internationale Kampf gegen Plastikmüll eine der dringendsten umweltpolitischen Aufgaben unserer Zeit ist.

  • Staatssekretär Flasbarth führte die rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus China, Dänemark, Fidschi, Indien, Indonesien, Kenia, Malaysia, Norwegen, Slowenien, Sri Lanka, Schweden, Schweiz, Türkei und der EU-Kommission durch die Veranstaltung. Deutschland und gleichgesinnte Staaten planen in den nächsten Monaten eng zusammenarbeiten, um im Februar 2021 die Zustimmung der 5. UN-Umweltversammlung (UNEA-5) für ein Mandat zur Erarbeitung einer solchen Konvention zu gewinnen.

  • Nationale Aktionspläne und bestehende internationale Abkommen leisten bereits wichtige Beiträge. Ein verbindliches internationales Abkommen würde aber bestehende Lücken schließen und daher einen Mehrwert bieten. Staatssekretär Flasbarth hob in diesem Kontext hervor, dass der Vorschlag für eine internationale Konvention zum Schutz der Weltmeere vor Kunststoffabfällen bereits bei der 4. UN-Umweltversammlung 2019 breite Unterstützung fand.

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