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Jochen Flasbarth zu bilateralen Gesprächen in Tokio

  • Im japanischen Außenministerium kam Staatssekretär Jochen Flasbarth mit dem Generaldirektor für globale Angelegenheiten Botschafter Hideo Suzuki zusammen. Im Mittelpunkt stand die Zusammenarbeit der beiden Länder sowohl bei der G20 als auch bei G7. Deutschland und Japan haben sich hierzu in den letzten Jahren eng abgesprochen und beispielsweise die Bekämpfung der Meeresvermüllung sowie das Thema Ressourceneffizienz gemeinsam in den G7- und G20-Prozessen verankert.

    Jochen Flasbarth: "Wir sind der japanischen Regierung dankbar, dass sie den umweltpolitischen Themen in der Zusammenarbeit der G7- und der G20-Länder eine große Bedeutung beimisst."

    Hideo Suzuki und Jochen Flasbarth unterstrichen, dass es im internationalen Klimaschutz nun um die Umsetzung des Pariser Abkommens. Auch die Zusammenarbeit mit den USA müsse trotz der Ankündigung von Präsident Trump, das Abkommen aufzukündigen, weiter fortgeführt werden. Es gehe darum Brücken zu erhalten und neu zu bauen, die möglichst vielen US-amerikanischen Akteuren das Mitwirken bei den internationalen Klimaschutzanstrengungen ermögliche. Hideo Suzuki sagte zu Fidschi und Deutschland zu unterstützen, um die bevorstehende UN-Klimakonferenz in Bonn zu einem Erfolg zu machen.

  • Staatssekretär Jochen Flasbarth ist in Tokio zu umweltpolitischen Gesprächen mit Vertretern der japanischen Regierung zusammengekommen. Mit dem stellvertretenden Umweltminister Yasuo Takahashi tauschte er sich zur gesamten Bandbreite der intensiven umweltpolitischen Zusammenarbeit aus.

    Jochen Flasbarth: "Japan ist für Deutschland ein zentraler Partner in der Umweltpolitik. Sowohl bilateral als auch auf multilateraler Ebene haben unsere beiden Länder schon viel Gutes gemeinsam bewegt. Diese Zusammenarbeit wollen wir weiter fortsetzen und intensivieren."

  • Vizeminister Yasuo Takahashi bestätigte das japanische Interesse, die Kooperation zu vertiefen. Insbesondere im Klimaschutz sei neben dem gemeinsamen Engagement für die Umsetzung des Pariser Abkommens die konkrete Kooperation zu wirtschaftlichen und technischen Fragen des Klimaschutzes von großer Bedeutung. Beide Seiten betonten die Bedeutung neben der Energiewirtschaft auch die energieintensiven Industrien zu dekarbonisieren und hierfür verstärkte Anstrengungen bei Forschung und Entwicklung zu unternehmen.