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KlimaschutzWirdGesetz

Wir sind richtig am Arbeiten

Mit über einer Million Jobs in Deutschland schafft Klimaschutz die Arbeitsplätze von morgen.

#keinAber beim Klimaschutz.

Ist doch alles für die Kinder

Für nachfolgende Generationen handeln wir jetzt, um die gravierendsten Folgen der Erderwärmung abzuwenden. Daher machen wir ein Klimaschutzgesetz, das Verbindlichkeit schafft.

#keinAber beim Klimaschutz.

Das führt doch zu null Emissionen

Mit dem Kohleausstieg verringern wir unsere Treibhausgasemissionen um deutlich mehr als 200 Millionen Tonnen. Das entspricht einem Viertel der heutigen Gesamtemissionen Deutschlands.

#keinAber beim Klimaschutz.

Es ist unsere Aufgabe, den nächsten Generationen einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen und die Chancen, die im ambitionierten Klimaschutz liegen, konsequent zu nutzen. 2019 ist ein entscheidendes Jahr für den Klimaschutz.

Das Bundesumweltministerium hat einen konkreten Entwurf für ein Klimaschutzgesetz vorgelegt, das noch in diesem Jahr beschlossen werden soll. Damit schaffen wir Verbindlichkeit beim Klimaschutz, um den Weg in eine treibhausgasneutrale Gesellschaft zu beschreiten. Außerdem werden wir den Klimaschutzplan 2050 mit konkreten Maßnahmen unterlegen. Mit einem ersten Maßnahmenprogramm wollen wir sicherstellen, dass Deutschland 2030 seine Klimaziele erreicht. International wird übrigens sehr aufmerksam verfolgt, dass Deutschland sowohl aus der Atom- als auch der Kohleenergie aussteigt.

Mit der Kampagne zeigt das BMU, dass Deutschland in vielfältiger Weise davon profitiert, beim Klimaschutz voranzugehen: von Arbeitsplätzen über Zukunftstechnologien bis hin zu positiven Gesundheitseffekten – #keinAber beim Klimaschutz!

Svenja Schulze zum Klimaschutzgesetz

Klimaschutzgesetz

Aktuelle Meldungen zum Thema Klimaschutz

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Förderung | 16.08.19

Pilotprojekt zur Senkung von Feinstaub gefördert

Mit dem Pilotprojekt der Schäfer Metallurgie GmbH sollen Staubemissionen von circa 22,5 Tonnen diffuser Feinstäube pro Jahr gemindert werden. Die Förderung erfolgt aus dem Umweltinnovationsprogramm.
Pilotprojekt zur Senkung von Feinstaub gefördert
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Nachhaltige Entwicklung | 16.08.19

Jugendstudie: Engagement für Klimaschutz geht weiter

Umwelt- und Klimaschutz ist bei den 14- bis 22-Jährigen laut der Jugendstudie das wichtigste gesellschaftliche Thema. Gesamtergebnisse der Studie werden Anfang 2020 bei einer Jugendkonferenz vorgestellt.
Jugendstudie: Engagement für Klimaschutz geht weiter
Aufnahme des Regenwaldes in Brasilien.
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Klimaschutzinitiative International | 13.08.19

Förderung für Klimaschutzprojekte in Brasilen ruht

Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat wegen Zweifeln an der brasilianischen Umweltpolitik entschieden, die finanzielle Förderung zum Beispiel von Wald- und Biodiversitätsschutzprojekten in Brasilien auf Eis zu legen.
Förderung für Klimaschutzprojekte in Brasilen ruht
Svenja Schulze und der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling
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Abfallwirtschaft | 12.08.19

Hersteller von Wegwerfartikeln zur Verantwortung ziehen

Das BMU will die Kommunen bei den Kosten für die Stadtreinigung zukünftig entlasten. Demnach sind Hersteller von Einweg- oder Wegwerfartikel künftig an Reinigungs- und Entsorgungskosten im öffentlichen Raum zu beteiligen.
Hersteller von Wegwerfartikeln zur Verantwortung ziehen
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Klimaschutz | 09.08.19

Stellungnahme des BMU

In einer Stellungnahme geht das BMU auf Missverständnisse zur Einführung einer Kohlendioxidbepreisung ein.
Stellungnahme des BMU
Atmossphäre der Erde
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Klimaschutz | 08.08.19

Dramatische Risiken des Klimawandels belegt

Der wissenschaftliche Sonderbericht des Weltklimarats (IPCC) zeigt, wie sehr der Klimawandel die Ökosysteme zu Land belastet und unterstreicht die Notwendigkeit, stärker als bislang dagegen anzukämpfen.
Dramatische Risiken des Klimawandels belegt
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Förderung | 07.08.19

Weniger Kohlenstoffdioxid in der Aluminiumproduktion

Mit der Einführung eines automatisierten und digitalen Verfahren für die Beschickung von Aluminiumschmelzöfen wird die Aluminium Norf GmbH den Ausstoß von rund einer halben Million Tonnen Kohlenstoffdioxid vermeiden.
Weniger Kohlenstoffdioxid in der Aluminiumproduktion
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Förderung | 02.08.19

BMU fördert energieeffiziente Rondelllackieranlage

Mit einem neuen Lackierverfahren leistet die Lothar Bix GmbH aus Meßkirch einen erheblichen Beitrag zum Umweltschutz, da künftig weder Abwasser noch Sondermüll anfallen werden.
BMU fördert energieeffiziente Rondelllackieranlage
Metallblech
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Förderung | 26.07.19

Neues Verfahren zur Metallbeschichtung gefördert

Das BMU hat eine innovative Anlage zur Beschichtung von Metallfolien, Blechen und Bändern gerfördert, die ein energie- und ressourcenschonendes Streuverfahren einsetzt. So werden jährlich rund 146 Tonnen CO2-Emissionen eingespart.
Neues Verfahren zur Metallbeschichtung gefördert
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Klimaschutz | 24.07.19

Umweltschonendes Verfahren in der Materialtechnologie

Das BMU fördert eine neuartige Produktionsanlage, um umweltschonend Dicobaltoctacarbonyl herzustellen. DiCOC wird bei der Herstellung von Chemikalien für die Produktion miniaturisierter elektronischer Bauteile benötigt.
Umweltschonendes Verfahren in der Materialtechnologie
Florian Pronold übergibt den Förderbescheid Radverkehr in Regensburg.
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Nationale Klimaschutzinitiative | 22.07.19

BMU fördert Radverkehr in Regensburg mit 1,1 Millionen

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative wird in Regensburg die Infrastruktur für Fahrräder ausgebaut und mit dem öffentlichen Nahverkehr vernetzt. Gefördert wird das Projekt mit 1,1 Millionen Euro.
BMU fördert Radverkehr in Regensburg mit 1,1 Millionen
Rita Schwarzelühr-Sutter beim HLPF-Treffen in New York
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Internationale Umweltpolitik | 16.07.19

Vereint für Klimaschutz und gegen Ungleichheiten

Beim Ministersegment des UN-Nachhaltigkeitsforums am 16. Juli in New York hat Deutschland gefordert, gesellschaftliche Ungleichheiten und Klimawandel stärker in den Blick zu nehmen.
Vereint für Klimaschutz und gegen Ungleichheiten

#keinAber beim Klimaschutz!

Klimaschutz Ja, aber-Bingo
Klimaschutz Ja, aber-Bingo - BMU
Aber Klimaschutz schadet der Wirtschaft.

Im Gegenteil. Fehlender Klimaschutz schadet der Wirtschaft, weil die Klimafolgen das Wirtschaftswachstum senken werden. Investitionen in den Klimaschutz hingegen sind gut für unsere Wirtschaft: Im Jahr 2017 gab es rund 1,5 Millionen Klimaschutzbeschäftigte. Damit ist jeder 30. Beschäftigte in Deutschland für den Klimaschutz tätig. Ein Markt, der zukünftig noch anwachsen wird und damit die Arbeitsplätze von morgen schafft.


Aber das ist Öko-Planwirtschaft.

Im Gegenteil. Mit dem Klimaschutzgesetz verankern wir unsere Klimaschutzziele. Über die klare Zuordnung von jährlich zulässigen Emissionsmengen und einer regelmäßigen Berichterstattung über Fortschritte und Defizite, wissen wir immer genau wo wir stehen. Bei Überschreitungen muss die Bundesregierung unverzüglich nachsteuern. Welche Maßnahmen die Bundesregierung entwickelt und umsetzt, bleibt ihr überlassen. Die Verantwortlichkeit bleibt beim zuständigen Ministerium – muss aber ernst genommen werden.


Aber der Markt wird das schon regulieren.

Die Finanzkrise hat uns gezeigt, dass der Markt sich nicht selbst reguliert und nicht klima-effizient sein kann, solange Preise nicht die ökologische Wahrheit widerspiegeln. Hier kann eine CO2-Bepreisung, die sozialverträglich gestaltet ist, einen wichtigen Beitrag leisten.

Allerdings hätten wir schon früher beginnen können, technologische Innovationen und nachhaltige Mobilitätskonzepte zu erforschen und auf den Markt zu bringen. Denn ungezügeltes Wirtschaftswachstum, das einseitig endliche fossile Ressourcen verbraucht, führt uns stärker in die Krise. Der vermehrte Einsatz etwa von erneuerbaren Energien, klimaschonender Mobilität, steigender Gesundheitsvorsorge sowie Techniken zur Herstellung von sauberem Trinkwasser hingegen führt zu wachsendem Wohlstand.


Aber Erderwärmung ist ja nicht unbedingt etwas Schlechtes.

Eine Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur und lokale Temperaturerhöhungen sind nicht dasselbe: letztere müssen in der Tat nicht unbedingt schlecht sein. Der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur über 1,5 Grad hingegen kann laut Weltklimarat IPCC bedeuten, dass wir in vielen Weltregionen mit einer Zunahme von Temperaturextremen mit entsprechenden Auswirkungen auf Mensch und Natur rechnen müssen. Klimawandel ist außerdem nicht nur auf den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur beschränkt. Auch Extremereignisse wie Starkniederschläge mit Hochwassergefahr, der Meeresspiegelanstieg mit Risiken für Millionen von Menschen, die Ozeanversauerung sowie das Artensterben gehören dazu.


Aber Deutschland alleine kann eh nichts retten.

Stimmt. Muss es aber auch nicht. Weltweit gibt es zahlreiche Staaten, Regionen und Städte, die beim Klimaschutz vorangehen (und deutlich weiter sind als wir). Bereits 185 Staaten, darunter auch Deutschland haben sich im Rahmen des Pariser Klimaschutzabkommens völkerrechtlich dazu verpflichtet, ihren Beitrag zu leisten, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad und möglichst unter 1,5 Grad zu begrenzen.


Aber das Klima hat sich schon immer verändert.

Ja. Aber in der Menschheitsgeschichte niemals so schnell und so dramatisch. Dafür ist die Freisetzung von CO2 durch den Menschen verantwortlich.

Frühere Klimaveränderungen zeigen uns nicht, dass die Menschheit das Klima nicht beeinflussen kann. Im Gegenteil: Sie zeigen uns, dass das Klima sowie die Ozeane und in Folge auch die Ökosysteme empfindlich auf die Zunahme von Treibhausgasen reagieren. In den vergangenen hundert Jahren hat die Konzentration von Treibhausgasen in der Erdatmosphäre rapide zugenommen. Dementsprechend rasant nimmt auch die globale Durchschnittstemperatur sowie die Versauerung der Ozeane zu.


Aber die Chance, noch einzugreifen, ist eh schon vertan.

Nein, richtig ist nur die Erkenntnis, dass je länger wir untätig sind, die Herausforderungen nur größer werden als kleiner. Es gilt weiterhin: Je heißer es wird, umso schlimmer werden die Folgen. Darum ist jede Senkung der Emissionen sinnvoll, um dieses Schlimmere zu verhindern.


Aber die Bürgerinnen und Bürger wollen das nicht.

Im Gegenteil, eine breite Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger fordert entschlosseneres Handeln der Politik beim Klimaschutz und ist auch bereit, auf die gewaltigen Herausforderungen des Klimaschutzes mit einer persönlichen Verhaltensänderung zu reagieren.


Aber andere Themen sind wichtiger als Klimaschutz.

Wenn es nicht gelingt, die steigende Erwärmung zu begrenzen, wird das weit reichende Folgen weltweit haben – ohne Emissionsbeschränkungen wird der Meeresspiegel bis Ende des Jahrhunderts zwischen 45 und 82 Zentimeter ansteigen, so der Weltklimarat IPCC in seinem höchsten Emissionsszenario. Der IPCC schließt nicht aus, dass der Anstieg des Meeresspiegels auch deutlich höher ausfallen könnte. Küstenregionen und tief gelegene Inselstaaten würden dann überflutet. An vielen Orten der Welt kann man den bereits stattfindenden Klimawandel schon beobachten: anhand der Zunahme von Dürren, der Ausbreitung von Wüsten, häufigeren Überschwemmungen, der steigenden Zahl weiterer extremer Wetterereignisse und abschmelzenden Gletschern. Verantwortungsvolle Politik bedeutet auch, nachfolgendenden Generationen einen lebenswerten Planeten zu erhalten und diesem Thema daher Priorität einzuräumen.