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Europäische Union | Richtlinien | RL 2004/12/EG

Richtlinie 2004/12/EG zur Änderung der Richtlinie 94/62/EG über Verpackungen und Verpackungsabfälle

Änderung der Verpackungsrichtlinie

Ziel der im Jahr 1994 verabschiedeten Richtlinie 94/62/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über Verpackungen und Verpackungsabfälle ist die Harmonisierung der unterschiedlichen Maßnahmen der Mitgliedstaaten im Bereich der Verpackungen und Verpackungsabfallbewirtschaftung sowie die Sicherung eines hohen Umweltschutzniveaus. Die Richtlinie strebt an, Abfälle aus Verpackungen in erster Linie zu vermeiden, unvermeidbare Abfälle zu verwerten und als Folge daraus eine Verringerung der Beseitigung von Verpackungsabfällen zu erreichen.

Die Verpackungsrichtlinie räumt den Mitgliedstaaten ausdrücklich die Möglichkeit ein, Systeme zur Wiederverwendung von Verpackungen zu fördern. Zur Verwertung enthält die Verpackungsrichtlinie detaillierte Zielvorgaben, die durch die Änderungsrichtlinie 2004/12/EG bis zum Jahr 2008 angehoben wurden. Bis spätestens zum 31. Dezember 2008 waren zwischen mindestens 55 und höchstens 80 Gewichtsprozent der Verpackungsabfälle stofflich zu verwerten und folgende Mindestzielvorgaben für die stoffliche Verwertung der Materialien, die in Verpackungsabfällen enthalten sind, zu erfüllen:

  • 60 Gewichtsprozent für Glas
  • 60 Gewichtsprozent für Papier und Karton,
  • 50 Gewichtsprozent für Metalle,
  • 22,5 Gewichtsprozent für Kunststoffe (wobei nur Material berücksichtigt wird, das durch stoffliche Verwertung wieder zu Kunststoff wird),
  • 15 Gewichtsprozent für Holz.
Aktualisierungsdatum: 31.03.2017

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