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FAQ

Wie gefährlich ist Feinstaub?

Feine Staubpartikel bedrohen die Gesundheit. Je kleiner, umso gefährlicher – so lautet eine vereinfachte Regel: Je kleiner ein Partikel ist, umso tiefer kann er in die Lungen eindringen. Feinstaub ist krebserregend und kann zudem Schadstoffe wie giftige Schwermetalle bis in die letzten Verästelungen der Lungen tragen.

Feinstaub wird in verschiedene Größenklassen abhängig vom aerodynamischen Durchmesser der Partikel eingeteilt. Die Abkürzung PM steht dabei für die englische Bezeichnung "particulate matter", also teilchenförmige oder körnige Materie. Partikel der Kategorien PM10 beziehungsweise PM2.5 sind also kleiner/gleich 10 beziehungsweise 2,5 Mikrometer. Noch kleinere Partikel (kleiner als 0,1 Mikrometer) werden als Ultrafeinstaub bezeichnet.

Deutschland hält den von der Europäischen Kommission festgelegten Grenzwert für die Konzentration von Feinstaub (PM10) in der Außenluft (= Immissionsgrenzwert) inzwischen weitestgehend an allen kritischen Stellen ein. Der PM10-Tagesmittelwert darf nicht öfter als 35-mal im Jahr den Grenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter überschreiten. Für die kleinere Fraktion des Feinstaubs (PM2.5) gilt seit dem 1. Januar 2015 europaweit ein Grenzwert von 25 Mikrogramm pro Kubikmeter im Jahresmittel. Dieser wird in Deutschland ebenfalls eingehalten.

Enthalten in Fragen und Antworten zu

Kleinfeuerungsanlagen