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09.12.2018 | Informationspapiere und Hintergründe | Klimaschutz

Weltklimakonferenz COP24 in Katowice – eine Gebrauchsanweisung

Seit dem 2. und noch bis zum 14. Dezember 2018 findet in Katowice/Polen die 24. Weltklimakonferenz statt (COP24). Dort treffen sich unter polnischer Präsidentschaft Regierungsvertreter aus 197 Staaten, um die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens voran zu bringen. Neben den offiziellen Regierungsdelegationen nehmen an der Konferenz Vertreter von Nichtregierungsorganisationen als Beobachter teil – darunter Wirtschafts- und Umweltverbände, Gewerkschaften, Forschungseinrichtungen, Kirchen, Regionen und Kommunen.

Drei Themen stehen im Fokus der Verhandlungen in Katowice:

  • Erstens, ein verbindliches Regelwerk für die in Paris formulierten nationalen Klimaziele zu schaffen und damit deren Transparenz, Überprüfbarkeit und Verbindlichkeit zu stärken. Das Regelwerk soll sicherstellen, dass die Pariser Klimaziele von allen vergleichbar umgesetzt und von allen Staaten eingehalten werden.
  • Zweitens soll die Konferenz darauf vorbereiten, dass im Jahr 2020 die Klimaziele aller Staaten aktualisiert werden sollen. Denn die in Paris gemachten Zusagen reichen noch nicht aus, um die Erderhitzung auf deutlich unter 2 Grad Celsius, geschweige denn auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen.
  • Und drittens soll die Konferenz die Solidarität mit den ärmsten Ländern, die am meisten unter dem Klimawandel leiden, verdeutlichen. Die Bundesregierung unterstreicht ihre Bereitschaft zur Solidarität mit steigenden Beiträgen zur internationalen Klimafinanzierung und auf COP24 insbesondere mit ihrer Zusage, den Grünen Klimafonds mit weiteren 1,5 Milliarden Euro zu unterstützen.