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04.07.2018 | Gutachten und Studien | Ressourceneffizienz

Minderung der industriellen Treibhausgasemissionen Deutschlands durch materialbezogene Handlungsansätze in ausgewählten Branchen – ein Problemaufriss

In Deutschland werden in jeder Sekunde 34 Tonnen Rohstoffe gewonnen und weiterverarbeitet. Die Nutzung von Rohstoffen in der Produktion ist, neben anderen umweltbezogenen Wirkungen, auch mit ursächlich für das Entstehen industrieller Treibhausgasemissionen. Von besonderem Interesse sind die Produktionen der Grundstoffindustrien, da diese einerseits für einen Großteil der Industrieemissionen, andererseits ganz wesentlich für die erste Verarbeitung nicht-erneuerbarer Rohstoffe für die nachfolgende Wertschöpfungskette verantwortlich sind. Die vorliegende Studie des Instituts für Ressourceneffizienz und Energiestrategien (IREES) im Auftrag des Bundesumweltministeriums stellt die wesentlichen Kategorien möglicher materialbezogener Handlungsoptionen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen der Industrie dar. Darüber hinaus werden auf der Basis einer Einschätzung des THG-Vermeidungspotenzials und von Hemmnissen erste Politikempfehlungen gegeben. Dabei fokussiert die Studie auf die besonders relevanten Produktionen der Herstellung von Stahl, Zement und Massenkunststoffe sowie deren Wertschöpfungsketten.