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22.12.2020 | Informationspapiere und Hintergründe | Klimaschutz

Internationale Klimaschutzprojekte trotz Corona weiter hoch im Kurs

Befürchtungen, dass die Pandemie den Umsetzungswillen insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern beim Klimaschutz und Anpassung weltweit brechen könnte, werden durch die Praxis der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) widerlegt. Trotz einiger Verzögerungen in laufenden Projekten ist die Nachfrage nach Fördermitteln hoch. Eine Rückschau anhand von Beispielen zeigt, wie umfassend der Beitrag des Bundesumweltministeriums zur deutschen Klimafinanzierung die Herausforderungen des Klimawandels aufgreift. Im Mittelpunkt des Jahres 2020 standen Sonderinitiativen der IKI, die die Ambitionssteigerung beim Klimaschutz sowie den Schutz der Biodiversität mit einer nachhaltigen wirtschaftlichen Erholung kombinieren. Hierzu zählen unter anderem das Corona Response Paket (68 Millionen Euro), die "Ambition Initiative" der NAMA Fazilität (100 Millionen Euro von insgesamt 174 Millionen Euro) sowie der diesjährige Aufruf zum Ideenwettbewerb (240 Millionen Euro), dem bereits über 400 Organisationen weltweit bei der inhaltlichen Vorstellung gefolgt sind. Zahlreiche große Verbundprojekte sind darüber in diesem Jahr in den Entwicklungs- und Schwellenländern gestartet. Im Mittelpunkt stehen die Themen Minderung von Emissionen, Wiederherstellung von Waldlandschaften sowie finanzmarktpolitische Initiativen zur Mobilisierung von Privatkapital für Klimaschutz, Anpassung und Biodiversität.