BMU Website

Navigation

Von hier aus koennen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:

https://www.bmu.de/DL2363
16.10.2019 | Beschlüsse und Erklärungen | Klimaschutz

Eckpunkte zur Ausgestaltung eines nationalen Emissionshandels für Wärme und Verkehr

Mit dem Klimaschutzprogramm 2030 steigt Deutschland in die umfassende CO2-Bepreisung ein. Dazu hat die Bundesregierung aufbauend auf den Festlegungen des Klimaschutzprogramms 2030 am 16. Oktober 2019 die vom Bundesumweltministerium vorgelegten ergänzenden Eckpunkte zur Ausgestaltung eines nationalen Emissionshandels für Wärme und Verkehr beschlossen.

Als übergreifende Maßnahme ist im Klimaschutzprogramm 2030 die Einführung einer CO2-Bepreisung für die Sektoren Wärme und Verkehr in Form eines nationalen Emissionshandels vorgesehen. Wesentliche Festlegungen zur Ausgestaltung des nationalen Emissionshandelssystems, insbesondere bezüglich seines Anwendungsbereichs, der zur Teilnahme verpflichteten Unternehmen sowie der Festlegung der Gesamtmenge der Zertifikate werden in den Eckpunkten konkretisiert.

Damit erhalten künftig auch die Emissionen von Brennstoffen einen Preis für CO2, die aus der Verbrennung insbesondere von Heizöl, Flüssiggas, Erdgas, Kohle, Benzin und Diesel entstehen können, also die Emissionen im Bereich Verkehr und Wärme, die bisher nicht vom EU-Emissionshandel erfasst sind.