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22.03.2019 | Informationspapiere und Hintergründe | Protokolle und Berichte | Nanotechnologie

5. Dialogphase: FachDialog 3 Risikoforschung, -kommunikation und -management zu Nanomaterialien am Beispiel des Langzeitprojektes "Nano-In-Vivo"

Möglichkeiten transparenter Kommunikation von Chancen und Risiken der Nanotechnologien

Im Rahmen des Nano-In-Vivo Projekts haben die BASF, die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), das Umweltbundesamt (UBA), das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) seit 2012 Langzeitwirkungen von Nanomaterialien an Cerdioxid erforscht. Die Schirmherrschaft des Projektes liegt beim BMU.

Die histopathologischen Untersuchungen an Ratten wurden vom Fraunhofer Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin (ITEM) konzeptioniert und durchgeführt. Für die fachliche Begleitung und anschließende Bewertung der Ergebnisse sind die Bundesoberbehörden BAuA, UBA und BfR verantwortlich. Ein externer Beraterkreis aus hochrangigen, international renommierten, unabhängigen Wissenschaftlern war beratend für das Studiendesign tätig und begleitete die Untersuchungen.

Im Projekt werden Langzeiteffekte von Nanomaterialien in der Lunge und in anderen Organen von Ratten untersucht. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Untersuchung von Wirkungen im Bereich niedriger Dosen über einen längeren Zeitraum, um chronische Wirkungen von Nanomaterialien zu ermitteln. Dieses Projektdesign ist weltweit bisher einzigartig. Das eingesetzte Material war Cerdioxid.

Im FachDialog am 23. und 24. April wurden die Ergebnisse des Projektes vorgestellt und diese in den übergreifenden regulatorischen Kontext eingeordnet. Zudem wurden Fragestellungen der Forschungszusammenarbeit und der transparenten Kommunikation von Forschungsergebnissen vertiefend diskutiert.

Insbesondere Vertreterinnen und Vertreter zivilgesellschaftlicher Gruppen waren eingeladen, am FachDialog teilzunehmen.