Digitalagenda

Umweltpolitische Digitalagenda

Illustration von zwei Personen, die auf ein Tablet schauen
Illustration von zwei Personen, die auf ein Tablet schauen

Der Klimawandel schreitet voran, Lebensräume verschwinden und Arten sterben aus: Ein gutes Leben in einer intakten Umwelt wird mittelfristig auch in Deutschland und Europa keine Selbstverständlichkeit mehr sein. Zentrale Bereiche unseres Lebens werden sich wandeln müssen. Wirtschaft, Arbeit, unser gesamter Alltag stehen vor einem sozial-ökologischen Umbau. Die Weichen dafür stellt der Mensch in diesem Jahrzehnt. Ob der Weg in eine lebenswerte, treibhausgasneutrale Zukunft führt, hängt auch von der Gestaltung der Digitalisierung ab.

Digitale Technologien und Infrastrukturen hinterlassen einen erheblichen und wachsenden ökologischen Fußabdruck. Damit die Digitalisierung nicht zum Brandbeschleuniger ökologischer Zerstörung wird, braucht es Leitplanken. Gelingt es, die Digitalisierung nachhaltig zu gestalten, kann sie den sozial-ökologischen Umbau entscheidend unterstützen.

Um die Digitalisierung in den Dienst von Umwelt, Klima und Natur zu stellen, hat das BMU die Umweltpolitische Digitalagenda auf den Weg gebracht. Sie definiert strategische Grundsätze und Ziele. Vor allem aber umfasst sie insgesamt über 70 Maßnahmen, von denen zahlreiche bereits auf den Weg gebracht sind, einige neu initiiert werden und andere in der Entwicklung sind.

Aktuelles

Porträtfoto von Bundesumweltministerin Svenja Schulze
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Digitalisierung | 18.03.20

Svenja Schulze über Umweltschutz und Digitalisierung

In einem Interview mit dem Digitalmagazin T3N sprach Bundesumweltministerin Svenja Schulze über reparierte Smartphones und die Vereinbarkeit von Nachhaltigkeit und Digitalisierung.
Svenja Schulze über Umweltschutz und Digitalisierung
Svenja Schulze diskutiert beim Panel mit Aya Jaff, Alice Grundhammer, Prof. Dr. Stephan Rammler und Stephan Engel.
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Digitalisierung | 02.03.20

Svenja Schulze stellt die Umweltpolitische Digitalagenda vor

Bundesumweltministerin Svenja Schulze stellte am Montagabend in Berlin die Umweltpolitische Digitalagenda vor und erklärte wie mit verschiedenen Maßnahmen, die Digitalisierung für den Umweltschutz genutzt werden kann.
Svenja Schulze stellt die Umweltpolitische Digitalagenda vor
Svenja Schulze stellt die Umweltpolitische Digitalagenda vor
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Digitalisierung | 02.03.20

Vorstellung der Umweltpolitischen Digitalagenda

Der Megatrend Digitalisierung kann für den Klimaschutz genutzt werden. Svenja Schulze hielt auf einer Veranstaltung zur Vorstellung der Umweltpolitischen Digitalagenda des Bundesumweltministeriums eine Rede.
Vorstellung der Umweltpolitischen Digitalagenda
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Digitalisierung | 28.02.20

Einblicke in die #umwelt.werkstatt

Drei Wochen lang diskutierten in Berlin rund 200 Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in insgesamt zehn Sessions über die Chancen der Digitalisierung. Bundesumweltministerin Svenja Schulze tauschte sich mit den renom
Einblicke in die #umwelt.werkstatt
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Digitalisierung | 28.02.20

Einblicke in die #umwelt.werkstatt – Making of

Drei Wochen lang diskutierten in Berlin rund 200 Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in insgesamt zehn Sessions über die Chancen der Digitalisierung. Bundesumweltministerin Svenja Schulze tauschte sich mit den renom
Einblicke in die #umwelt.werkstatt – Making of
Rita Schwarzelühr-Sutter an der Universität Siegen
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Digitalisierung | 05.12.19

Rede von Rita-Schwarzelühr-Sutter an der Universität Siegen

Rita Schwarzelühr-Sutter hielt an der Universität Siegen an der Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät einen Vortrag. Das Thema war "Die Rolle der Digitalisierung für Klimaschutz und Nachhaltigkeit".
Rede von Rita-Schwarzelühr-Sutter an der Universität Siegen
Bundesumweltministerin Svenja Schulze am Redepult
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Digitalisierung | 26.11.19

Rede von Svenja Schulze bei der Konferenz KI x Klima

Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat bei der Konferenz "Künstliche Intelligenz im Umweltschutz – eine Erfolgsformel?" eine Rede gehalten. Im Zentrum stand die Frage wie man KI für den Umweltschutz nutzen kann.
Rede von Svenja Schulze bei der Konferenz KI x Klima
Bundesumweltministerin Svenja Schulze auf der Bühne am Podium
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Digitalisierung | 26.11.19

Künstliche Intelligenz für Klima- und Umweltschutz

Wie lassen sich Digitalisierung und Klimawandel zusammenzubringen? Was sind Chancen und Risiken der Künstlichen Intelligenz? Diesen Fragen geht eine Veranstaltung über KI nach.
Künstliche Intelligenz für Klima- und Umweltschutz
Svenja Schulze bei der umwelt.werkstatt
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Digitalisierung | 26.11.19

Svenja Schulze stellt die #umwelt.werkstatt vor

Digitale Technologien wie Künstliche Intelligenz bieten enormes Potenzial für den Umwelt- und Klimaschutz. Die #umwelt.werkstatt soll dazu 2020 in einer umweltpolitischen Digitalagenda münden.
Svenja Schulze stellt die #umwelt.werkstatt vor
Bundesumweltministerin Svenja Schulze am Redepult
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Digitalisierung | 26.11.19

Netzwerkabend "KI mal Klima"

Kann Künstliche Intelligenz (KI) die Welt retten? Wie kann man KI für den Umweltschutz nutzen? Diesen und weiteren Fragen im Hinblick auf die neue Technologie und den Klimawandel widmete sich die KI-Konferenz in Berlin.
Netzwerkabend "KI mal Klima"

Politische Pionierarbeit

Mit der Erarbeitung der Umweltpolitischen Digitalagenda ist das BMU neue Wege gegangen: Auf der re:publica 2019 hatte die Bundesumweltministerin Eckpunkte für die Digitalagenda vorgestellt und damit einen breiten Beteiligungsprozess eröffnet. Im Herbst 2019 startete das Bundesumweltministerium mit der umwelt.werkstatt einen außergewöhnlichen Arbeitsprozess mit über 200 ausgewiesenen Expertinnen und Experten. 

Umweltgerechte Digitalisierung

Damit die Digitalisierung ihr Potenzial für den Schutz von Umwelt, Klima und Ressourcen entfalten kann, muss ihr eigener ökologischer Fußabdruck so gering wie möglich sein. Die Realität ist davon weit entfernt. Mit dem Wachstum von Entwicklung und Einsatz digitaler Technologien steigen auch Energie- und Ressourcenverbräuche.

Transformationsfelder: Wie und wo Digitalisierung den sozial-ökologischen Umbau vorantreibt

Es gibt nicht die eine Digitalisierung, sondern unterschiedliche Branchen, Lebensbereiche und Handlungsfelder. Vier besonders relevante von ihnen greift die Umweltpolitische Digitalagenda auf. 

Frau hat ein Smartphone in der Hand
Transformationsfeld

Mobilität

Digitale Technologien bieten die große Chance, Mobilität neu und umweltverträglich zu organisieren. Alternativen zum eigenen Auto oder Voraussetzung für automatisiertes Fahren werden geschaffen.

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Maßnahmen

Die Umweltpolitische Digitalagenda enthält mehr als 70 Maßnahmen, die Digitalisierung und Umweltschutz verbinden sollen. Davon sind die einen schon konkret auf den Weg gebracht worden. Andere wurden im Zuge der Digitalagenda neu initiiert. Und weitere Maßnahmen weisen noch weiter in die Zukunft – sie sollen als Nächstes entwickelt werden.

Der ökologische Fußabdruck der Digitalisierung

Der moderne Mensch lebt in einer digitalisierten Welt. Wir posten Videos in den sozialen Medien, bestellen Kleidung online und schicken einen Teil davon wieder zurück. Im Büro tauschen wir weltweit Dateien aus. All dies wirkt sich stark auf die Umwelt aus. Denn dazu benötigen wir Kommunikationsnetze und leistungsstarke Clouds. Dahinter stecken weltweit Rechenzentren, die große Mengen an Strom verbrauchen. Und auch die Geräte an sich sind nicht unproblematisch für die Umwelt.

Imagemap: Der ökologische Fußabdruck der Digitalisierung
Imagemap: Der ökologische Fußabdruck der Digitalisierung
Erweiterte Bildbeschreibung der Grafik "Ökologischer Fußabdruck der Digitalisierung"

Illustration der Zusammenhänge einer digitalisierten Welt

Der ökologische Fußabdruck der Digitalisierung wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst.

Mobilität

  • Connected Cars und automomes Fahren mit einer intelligenten Verkehrslenkung - durch Vernetzung mit Ampelanlagen - verbrauchen Strom und verursachen Emissionen. 
  • Ebenso die LKWs, die Waren des Online-Handels mit Retouren transportieren.

Produktion von Geräten

  • Wichtige Einflussfaktoren sind die Gewinnung von Rohstoffen und die Herstellung der Geräte.
  • Auch die Entsorgung von Altgeräten und der gegebenenfalls illegale Export von Elektroschrott beeinflussen den ökologischen Fußabdruck der Digitalisierung.
  • Im Jahr 2018  lagen allein in deutschen Haushalten 124 Millionen alte Mobiltelefone ungenutzt herum (Quelle 4).

Mobile Kommunikation, soziale Medien und Streaming

  • Grundlage für mobile Kommunikation sind Kommunikationsnetzwerke - Mobil-/5G und Glasfaser.
  • Für das Jahr 2022 liegt die Prognose des weltweiten Datenverkehrs bei 396 Milliarden Gigabyte pro Monat.  Im Jahr 2017 waren es noch 122 Milliarden (siehe Quelle 2).
  • Rechenzentren verbrauchen circa 20 Prozent des gesamten Energieverbrauchs weltweit (siehe Quelle 1)

Stromerzeugung

  • Der Strom für Büro und Fabrik 4.0 wird aus konventionellen und erneuerbaren Energien erzeugt. 
  • Durch die Digitalisierung steigt der Energieverbrauch um etwas mehr neun Prozent pro Jahr.
  • Circa vier Prozent der weltweiten Emission von Treibhausgasen gehen auf das Konto der Digitalisierung. 
  • Zum Vergleich: Das ist ungefähr genauso viel wie der Emissionsanteil von Deutschland und Kanada zusammen (siehe Quellen 1 und 3)

Quellen "Ökologischer Fußabdruck der Digitalisierung"

Medien

Die Entstehung der Umweltpolitischen Digitalagenda

re:publica

06. bis 08. Mai 2019

Session 1: Leitbilder und Standpunkte

25. November 2019

Session 2: Umweltpolitik 4.0 für Monitoring & Vollzug

26. November 2019

Session 3: Umweltdaten

27. November 2019

Session 4: Industrie 4.0

02. Dezember 2019

Session 5: Green IT und Ökodesign

03. Dezember 2019

Session 6: Innovationen im gesellschaftlichen Wandel

04. Dezember 2019

Session 7: Nachhaltiger Konsum

05. Dezember 2019

Session 8: Mobilität

06. Dezember 2019

Session 9: Kreislaufwirtschaft

09. Dezember 2019

Session 10: Biodiversität, Naturschutz, Landwirtschaft

11. Dezember 2019

Vorstellung der Umweltpolitischen Digitalagenda

02. März 2020

Diskussion im Futurium Berlin

02. März 2020

re:publica

06. bis 08. Mai 2020