Filmtour: Vielfalt im und auf dem Boden

Latschenkiefer Hohlweg

Vom Weltbodentag 5.12. bis zum Tag der Berge 11.12.

Der Alpenraum ist bekannt für seine einmaligen, spektakulären Landschaften und seine einzigartige Natur. So überwältigend die Aussichten sind, bleibt ein Teil oft verborgen: der Boden.

Zum Weltbodentag am 5. Dezember und zum Internationalen Tag der Berge am 11. Dezember 2020 zeigt das Bundesumweltministerium, was den Boden innerhalb und außerhalb der Alpen so schützenswert macht. Und weshalb die Alpenkonvention eigens ein Bodenschutzprotokoll umfasst.

Das BMU präsentiert die "Alpine Soil Film Tour"

Lands for Freedom

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Im Königreich der Pilze

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The Time of Forests

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LINKS4SOILS #1: What is a living soil?

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LINKS4SOIL #2 : Using a soil to its full potential

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LINKS4SOILS #3: Soil under a changing climate

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LINKS4SOILS #4: No soil: No food & No wood

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4:02 Minuten

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LINKS4SOILS: Why talking about soil?

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4:28 Minuten

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Filmauswahl

Die Bodenschutzarbeitsgruppe der Alpenkonvention hat die Idee einer "Alpine Soil Film Tour" entwickelt. Zum Weltbodentag (World Soil Day) und Internationalen Tag der Berge (International Mountain Day, IMD) zeigt das BMU im Rahmen des Festivals Berge lesen vom 5. bis 11. Dezember 2020 drei ausgewählte Filme zum Thema Boden und fünf Kurzfilme zum Thema Boden in den Alpen. Die Filme wurden auf dem Nature Film Festival Innsbruck ausgezeichnet beziehungsweise in einem EU-Alpenraumprojekt entwickelt.

Die Alpenkonvention und das Bodenschutzprotokoll

Der Boden ist unverzichtbarer Lebensraum. Die Nutzung der Böden für Siedlungen, Freizeit und Verkehr beeinträchtigt jedoch seine natürlichen Funktionen. Ein nachhaltiger Tourismus, eine ökologische Landwirtschaft und eine umweltfreundliche Forstwirtschaft tragen dazu bei, den Grund und Boden zu schonen.

Durch den Klimawandel schmelzen die Gletscher, schwindet die Schneesicherheit und verschieben sich die Klimazonen. Das bekommt der Alpenraum besonders zu spüren. Damit sich die Alpenregionen nachhaltig, umweltgerecht und zukunftsorientiert entwickeln, gibt es seit 1991 das Übereinkommen zum Schutz der Alpen – die Alpenkonvention. Deutschland ist einer der Vertragsstaaten und wird durch das Bundesumweltministerium vertreten.

Zum Vertragswerk der Alpenkonvention gehört auch ein Bodenschutzprotokoll. Auf Grundlage des Bodenschutzprotokolls wurde bei der 15. Konferenz der Vertragsstaaten der Alpenkonvention im April 2019 beschlossen, eine neue Arbeitsgruppe zum Bodenschutz einzurichten. Den Vorsitz der der neuen Arbeitsgruppe hat bis zur 16. Alpenkonferenz am 10. Dezember 2020 das BMU übernommen. Zum Auftrag der Arbeitsgruppe gehörte auch die Bewusstseinsbildung zum Thema Boden.