Weitere Tipps zum Thema Recycling

Produkte aus recyceltem Kunststoff verwenden

Ein Mann an einer Kunststoffrecyclingmaschine

Unser Tipp: Beim Kauf darauf achten, ob das gewünschte Produkt aus recyceltem Kunststoff, aus sogenannten Rezyklaten, hergestellt ist. Denn immer mehr Unternehmen nutzen bereits verwendetes Plastik, um es zu recyceln und neue Produkte herzustellen. Die neue Verpackung ist dabei zum Teil oder sogar vollständig aus recyceltem Kunststoff produziert. Die Recyclingquoten für Kunststoffverpackungen werden ab dem 1. Januar 2022 außerdem von 58,5 auf 63 Prozent erhöht.

Biotonne richtig nutzen

Kein Plastik in die Biotonne: Auf dem Bild eine volle Biotonne

Das gehört in die Biotonne

  • Gartenabfälle (zum Beispiel Abraum von Beeten, Baumschnitt, Baumrinde, Blumen, Blumenerde, Hecken- und Strauchschnitt, Laub, Nadeln, Pflanzen, Pflanzenteile, Reisig, Moos, Rasen- und Grasschnitt, Unkraut, Wildkraut, Zweige)
  • Heu, Stroh (kleine Mengen)
  • Topfpflanzen (ohne Topf), auch mit Blumenerde
  • Schnittblumen
  • Bioabfall-Sammeltüten/-beutel aus Papier und aus gekennzeichneten zertifizierten biologisch abbaubaren Kunststoffen
  • Brot- und Backwarenreste
  • Eierschalen
  • Fischreste und -gräten (haushaltsübliche Mengen; gegebenenfalls in Küchenpapier/Küchenkrepp oder Zeitungspapier eingewickelt, kein Hochglanzpapier, zum Beispiel von Zeitschriften, Illustrierten, oder Papier aus Alttapeten)
  • Fleisch- und Wurstreste (haushaltsübliche Mengen; gegebenenfalls in Küchenpapier/Küchenkrepp oder Zeitungspapier eingewickelt, kein Hochglanzpapier, zum Beispiel Zeitschriften, Illustrierten, oder Papier aus Alttapeten)
  • Gemüsereste, Gemüseabfälle (zum Beispiel Kartoffelschalen, Gemüseputzreste und so weiter)
  • Salatreste, Salatabfälle
  • Käsereste, einschließlich Naturrinde
  • Kaffee-Filtertüten, Kaffeesatz
  • Knochen (haushaltsübliche Mengen; gegebenenfalls in Küchenpapier/Küchenkrepp oder Zeitungspapier eingewickelt, kein Hochglanzpapier, zum Beispiel von Zeitschriften, Illustrierten, oder Papier aus Alttapeten)
  • Milchproduktreste
  • Nussschalen
  • Obstreste, Obstschalen (auch von Südfrüchten, Zitrusfrüchten)
  • Speisereste, roh, gekocht, verdorben (haushaltsübliche Mengen; gegebenenfalls in Küchenpapier/Küchenkrepp oder Zeitungspapier eingewickelt, kein Hochglanzpapier zum Beispiel von Zeitschriften, Illustrieren, oder Papier aus Alttapeten)
  • Teebeutel, Teereste
  • Federn
  • Haare
  • Kleintierstreu (nur aus biologisch abbaubarem Material) einschließlich enthaltenen Exkrementen von Kleintieren
  • Holzwolle, Holzspäne, Sägespäne (nur von unbehandeltem Holz)

Das gehört nicht in die Biotonne

  • Asche
  • Blumen- und Pflanztöpfe aus Kunststoff (auch zertifiziert biologisch abbaubar oder als kompostierbar gekennzeichnet), Ton, Keramik, Glas, Metall
  • Draht (zum Beispiel Blumenbindedraht)
  • Einweggeschirr und -besteck aus Kunststoff (auch zertifiziert biologisch abbaubar oder als kompostierbar gekennzeichnet)
  • Exkremente von Tieren (zum Beispiel Hundekot)
  • Glas
  • Geschenkband
  • Gummiartikel
  • Holzreste, behandelt (zum Beispiel imprägniert, lackiert, lasiert)
  • Hygieneartikel (Tampons, Binden und so weiter)
  • Kaffeekapseln aus Kunststoff (auch zertifiziert biologisch abbaubar oder als kompostierbar gekennzeichnet), Aluminium
  • Kehricht
  • Keramik, Porzellan
  • Kerzenreste
  • Kleintierstreu, nicht biologisch abbaubar (zum Beispiel mineralische Katzenstreu aus Tonmineralien wie Bentonit und so weiter)
  • Kohlepapier
  • Lederreste
  • Medikamente
  • Möbelholz
  • Papier, Pappe, Papierhandtücher, Papiertaschentücher, Servietten
  • Plastiktüten, Trage- und Einkaufstaschen aus Kunststoff (auch zertifiziert biologisch abbaubar oder als kompostierbar gekennzeichnet)
  • Putzlappen und -tücher
  • Ruß
  • schadstoffhaltige Abfälle, Problemabfälle
  • Spanplattenholz
  • Staubsaugerbeutel
  • Tapeten
  • Teppichböden
  • Textilien
  • Verbandmaterial
  • Verpackungen, zum Beispiel aus Kunststoff (auch zertifiziert biologisch abbaubar oder als kompostierbar gekennzeichnet), Aluminium, Glas, Metall, Verbundverpackungen
  • Watte, Wattestäbchen
  • Windeln

Aus Bioabfall entsteht in Kompostanlagen hochwertiger Dünger, der im Gartenbau und in der Landwirtschaft eingesetzt wird. Doch dafür müssen die richtigen Abfälle in die Biotonne. In Deutschland landet etwa die Hälfte der häuslichen Bioabfälle nicht in der Biotonne, sondern im Restmüll, während viel zu oft Plastiktüten, Glas und andere Fremdstoffe in die Biotonne geworfen werden. Das Bundesumweltministerium hat die Kommunen daher verpflichtet, die Abfallberatung zur Biotonne für die Verbraucherinnen und Verbraucher noch weiter auszubauen.