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Seltene Tierarten – grenzenlose Artenschutz-Erfolge

Auf dem Gebiet der ehemaligen DDR kamen einige Tierarten vor, die in der Bundesrepublik schon ausgestorben waren oder kurz vor dem Aussterben standen. In den letzten 30 Jahren konnten sich – unterstützt durch Schutzmaßnahmen – eine Reihe von Arten wieder ausbreiten. Zu nennen ist etwa der Seeadler, der in der Bundesrepublik noch mit vier Paaren vorkam, während es in der DDR etwa 60 Paare waren. Heute leben in Deutschland wieder über 700 Paare. 

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Aber auch der Kranich, der heute mit rund 11.000 Paaren in Deutschland brütet, war in der Bundesrepublik fast ausgestorben. Er dringt langsam weiter nach Westen vor und brütet seit 2008 erneut auch in Nordrhein-Westfalen. Andere Vogelarten wie die Großtrappe sind bis heute auf das Gebiet der ehemaligen DDR beschränkt, wo sie schon vor der Wende mit großem Engagement geschützt wurden. 

Doch waren es nicht nur Vögel, die in der DDR überlebt haben. Auch die Rückkehr des Bibers nach Westdeutschland fußte auf den noch vorhandenen Beständen in der DDR und Auswilderungen und Umsiedlungen nach Westen. Heute breiten sich Biber in allen Teilen des Landes aus und sind wieder ein fester Bestandteil der gesamtdeutschen Tierwelt.