Stand: Juli 2008
BMU-Faltblatt: Handeln gegen Feinstaub
Von allen Schadstoffen in der Atemluft belastet der Feinstaub unsere Gesundheit zurzeit am meisten. Darüber sind sich alle Experten einig. Die gemessenen Feinstaubkonzentrationen überschreiten trotz der bereits erzielten Minderungserfolge immer noch deutlich die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Schwellenwerte und die Grenzwerte der Europäischen Union.
Feinstaub kann das Herz-Kreislaufsystem und die Atemwege schädigen. Er steht im Verdacht, krebserzeugend zu sein. Nach Untersuchungen der WHO wird durch Feinstäube die durchschnittliche Lebenserwartung in der Europäischen Union im Mittel um 8,6 Monate und in Deutschland sogar um 10,2 Monate verkürzt. Die weitere Reduzierung dieser Belastung muss deshalb ein Schwerpunkt der Umweltpolitik sein.
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