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Stand: 11.12.2007
Bericht für die Ausschüsse Verkehr und Umwelt des Deutschen Bundestages zu den mangelhaften Nachrüst-Partikelminderungssystemen für Diesel-Fahrzeuge
Nachprüfungen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) haben ergeben, dass mutmaßlich 40.000 mangelhafte Partikelminderungssysteme in ältere Diesel-PKW verbaut wurden. Insgesamt wurden bislang 170.000 PKW mit Partikelminderungssystemen (PMS) nachgerüstet, um eine Steuervergünstigung zu erhalten und Umweltzonen befahren zu können. Die Nachrüstung von über einer Million weiterer Diesel-PKW in den nächsten Monaten ist durch geeignete Öffentlichkeitsmaßnahmen angestrebt.
Der nachfolgende gemeinsame Bericht von BMVBS und BMU zeigt die ergriffenen Maßnahmen auf:
- Es wurde eine Kulanzregelung der Wirtschaft initiiert, die bislang verbauten mangelhaften Systeme freiwillig und ohne Kosten für die betroffenen Fahrzeughalter durch funktionierende Systeme zu ersetzen.
- Durch ein abgestimmtes Konzept von abgestuften Nachprüfungen (Prüfung nach Anlage XXVI StVZO mit signifikanten Vorentscheidungs- und/oder Abbruchkriterien) werden die genehmigten PMS aller Hersteller vom KBA flächendeckend nochmals auf ihre Wirksamkeit überprüft.
- Um die Bereitschaft zur Nachrüstung ihrer Diesel-Fahrzeuge mit Partikelminderungssystemen zum Schutz der Umwelt vor Feinstaubbelastung nicht zu gefährden, werden derzeit keine rechtlichen Anordnungen zum Nachteil der jetzt betroffenen Fahrzeughalter ausgesprochen.
Weitere Informationen:
-
Pressemitteilung vom 30.11.2007: Bundesumweltministerium weist Vorwürfe der DUH zurück -
Pressemitteilung vom 28.11.2007: Gabriel begrüßt Kulanzregelung der Wirtschaft -
Gemeinsame Erklärung des GVA und des ZDK -
BMU-Themenliste: Alle Informationen zu Dieselruß / Partikelfilter
Bitte beachten Sie auch die
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