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Stand: Januar 2010
GDI-DE Geodateninfrastruktur Deutschland
Mit der Einrichtung des Lenkungsgremiums
GDI-DE durch den Arbeitskreis der Staatssekretäre für eGovernment in Bund und Ländern im November 2004 wird das im Rahmen von Pilotprojekten erfolgreich umgesetzte Konzept für den Aufbau der GDI-DE nun
schrittweise über die Verwaltungsebenen hinweg realisiert. Die GDI-DE wird als ein wesentlicher Beitrag zur eGovernment-Initiative
DeutschlandOnline gesehen.
Im Lenkungsgremium GDI-DE ist der Bund durch BMI und BMWi vertreten; neben den 16 Ländern sind die Kommunen durch die drei kommunalen Spitzenverbände repräsentiert. Über die beratende Kommission für Geoinformationswirtschaft (GIW-Forum) unter der Leitung des BMWA beteiligt
sich die Geoinformationswirtschaft am Aufbau der GDI-DE.
Der Aufbau der GDI-DE umfasst:
- Die Schaffung einer nationalen Geodatenbasis (NGDB) zur Darlegung des wachsenden redundanzfreien Datenangebots sowie
- Ein offenes Geodatennetzwerk, das einheitlich strukturiert ist und die Interoperabilität zwischen den beteiligten Systemen einschließlich transparenter Zugriffe auf die im Netz verteilten Geodaten gewährleistet, sowie
- Dienste und Standards.
Die Anforderungen, die sich für die Umweltverwaltungen von Bund und Ländern aus dem Aufbau der GDI-DE ergeben, werden vom Ständigen Ausschuss Umweltinformationssysteme (
StA UIS) der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft "Klima,
Energie, Mobilität - Nachhaltigkeit" (
BLAG KliNa) koordiniert.
Weitere Informationen:
Internet-Dienst GeoPortal.Bund
Mit dem
GeoPortal.Bund ist die Bundesregierung der Realisierung der Geodateninfrastruktur für Deutschland (GDI-DE) ein deutliches Stück näher: Erstmalig ist die Recherche und der Zugriff auf
raumbezogene Datenbestände (Geodaten) des Bundes, der Länder und künftig auch der Kommunen ermöglicht. Der Nutzer erhält die gefundenen Datensätze in einer Bildschirmkarte präsentiert.
Alle Informationen zu Geoinformationen auf
www.bmu.de/geoinformationen.
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