EMAS steht für das freiwillige europäische Umweltmanagementsystem, "Eco-Management and Audit Scheme". Es beruht auf der Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 vom 25. November 2009. Diese Verordnung hat die EG-Umwelt-Audit-Verordnung 761/2001 vom 19. März 2001 abgelöst.
EMAS steht für einen systematischen betrieblichen Umweltschutz auf hohem Niveau und ist mit dem Anspruch verbunden, die eigene Umweltleistung stetig zu verbessern.
Zusätzlich bietet EMAS den Teilnehmern auch eine wirtschaftliche Chance: Ressourceneinsparungen werden erkannt, gleichzeitig wird die Einhaltung der Rechtsvorschriften überprüft und damit die Rechtssicherheit für die Teilnehmer erhöht. Hinzu kommt die EMAS-Umwelterklärung; damit informieren EMAS- Teilnehmer die Öffentlichkeit glaubhaft über ihre Umweltauswirkungen und Umweltleistungen. EMAS zeichnet sich durch einen offenen Dialog mit allen beteiligten Kreisen aus und ist ein zukunftsfähiges Instrument strategischer Unternehmensplanung.
Die Koalitionsvereinbarung betont die Notwendigkeit der Kombination von Rechtsnormen und Kontrolle auf der einen Seite mit der Eigenverantwortung von Wirtschaft und Bürgern auf der anderen Seite. EMAS ist ein bewährtes Modell für diese Art der Kooperation und kann mit einer hohen Teilnehmerzahl die Effizienz dieser Art der Zusammenarbeit von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft unter Beweis stellen.