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Stand: Februar 2011

Arbeitsgruppe 4: Klimaschutz und Produkte

Vorsitz: Metro AG und Bundesumweltministerium, Referat ZG III 5

Eine besondere Herausforderung der Arbeitsgruppe 4 des Klimaschutzdialogs "Klimaschutz und Produkte" bestand darin, dem ungleichen Handlungsrahmen der am Klimaschutzdialog beteiligten Parteien ebenso gerecht zu werden wie den unterschiedlichen Handlungsoptionen. Produzierende Unternehmen haben andere Möglichkeiten, den klimafreundlichen Konsum zu befördern, als Handelsunternehmen. Ebenso können die beteiligten Verbände die Umsetzung von Maßnahmen in einem größeren Bereich unterstützen als einzelne Unternehmen.

Die Teilnehmer der Arbeitsgruppe sehen im Hinblick auf den Produktbereich in dem Klimaschutzziel der Bundesregierung, bis 2020 eine 40-prozentige Reduktion von Treibhausgasen (CO2-Äquivalente) gegenüber 1990 zu erreichen, eine sinnvolle Vorgabe im Kontext der globalen Herausforderung. Die Teilnehmer der Arbeitsgruppe sind bereit, ihren Beitrag zur Erreichung dieses Ziels zu leisten, und erwarten, dass sich die Bundesregierung auf internationaler Ebene für vergleichbar ambitionierte Zielsetzungen einsetzt.

Der Klimawandel ist die globale Herausforderung unserer Zeit. Auch in Deutschland sind die Folgen der globalen Erwärmung bereits spürbar. Schäden durch Extremwetterereignisse nehmen zu, Verkehrswege werden beeinträchtigt, die Landwirtschaft sieht sich mit Anpassungszwängen konfrontiert. Neben den Sektoren Energieerzeugung und Verkehr haben auch Produktions- und Konsummuster einen großen Anteil an den Treibhausgasemissionen in Deutschland.

Entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Produkten9, angefangen von der Herstellung über die Distribution und den Verkauf bis hin zur Nutzung durch den Konsumenten, entstehen unterschiedliche Umweltwirkungen. Hierzu zählt auch der Klimawandel durch Emittieren von Treibhausgasen. Nachhaltige Produktion und nachhaltiger Konsum sind dazu geeignet, diesen negativen Einfluss auf das Klima zu vermindern. Die Förderung des nachhaltigen Konsums und der nachhaltigen Produktion ist daher ein zentrales Anliegen der Mitglieder dieser Arbeitsgruppe, auch um die Erreichung der bestehenden Klimaschutzziele auf nationaler und europäischer Ebene zu unterstützen.

Für Hersteller und Handel ergeben sich durch klimaverträglichere Produkte neue Marktchancen. Diese reichen von energieeffizienten Elektrogeräten über energiesparende Wasch- und Reinigungsmittel bis zu Lebensmitteln mit einer optimierten Klimabilanz. Hier kann die deutsche Wirtschaft ihre Innovationskräfte umfassend nutzen und auf den sowohl innerhalb als auch außerhalb Europas wachsenden Märkten eine starke Stellung erreichen.

Auch für die Politik sind im Handlungsfeld "klimaverträglicher Konsum" zusätzliche Potenziale vorhanden, die zur Erreichung nationaler Klimaschutzziele genutzt werden können. Sensibilisierung und Information der Bevölkerung über klimaverträglichen Konsum sowie die Schaffung abgestimmter Rahmenbedingungen für die Wirtschaft können so zu wichtigen Säulen des Klimaschutzes in Deutschland werden.

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