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Stand: März 2013

Neue Jury Umweltzeichen nimmt Arbeit auf

Erstmals auch Jugendvertreterin in der Jury

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Katherina Reiche begrüßte die neue, durch den Bundesumweltminister berufene Jury Umweltzeichen. In der ersten Sitzung der neuen Berufungsperiode am 14. März 2013 im Bundesumweltministerium in Berlin wurde auch deren Vorsitz neu gewählt. Dabei wurden Dr. Volker Teichert, Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft, als Vorsitzender und die frühere Vorsitzende des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Prof. Dr. Edda Müller, als Stellvertreterin bestätigt.

Der Jury Umweltzeichen gehört erstmals auch eine Vertreterin der Interessen von Jugendlichen an: Dr. Bettina Suthues von der Deutschen Sportjugend soll deren Stimme besonderes Gewicht verleihen. Neu in der Jury sind zudem Dr. Benjamin Bongardt vom Naturschutzbund (NABU), der Andreas Fußer folgt, Daniel Schneider, der zukünftig den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) anstelle von Dr. Werner Schneider vertritt, sowie Dr. Babette Winter, die als Vertreterin Thüringens Klaus Rehda aus Sachsen-Anhalt ablöst.

Die Jury Umweltzeichen setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern von Umweltverbänden, Konsumentenorganisationen, Wirtschaftsverbänden, Städten und Gemeinden sowie der Medien, Kirchen, Wissenschaft, Jugend und Bundesländern. Sie ist das unabhängige Beschlussgremium des Umweltzeichens Blauer Engel.

Der Blaue Engel hat in den letzten Jahren seine Stellung als produktübergreifendes Umweltzeichen deutlich ausgebaut. Derzeit existieren für 132 Produktgruppen Vergabegrundlagen in den Schutzbereichen Klima, Umwelt und Gesundheit, Ressourcen und Wasser. Mehr als 13 000 Produkte tragen den Blauen Engel. Der Blaue Engel steht hierbei aber auch im steten Wettbewerb zu anderen Kennzeichen und umweltbezogenen Aussagen. Obwohl in den letzten Jahren die Nutzung des Blauen Engels eine erfreuliche Zunahme erfahren hat, gilt es, ihn weiterzuentwickeln und fit für neue Herausforderungen zu machen, um sich im "Labeldschungel" behaupten und dem Informationsbedürfnis der Verbraucher gerecht werden zu können. 

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