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Stand: Februar 2013

Afrika übernimmt Vorsitz der Partnerschaft zu nachhaltigen Konsum- und Produktionsweisen

UBA-Präsident übergibt den Vorsitz an die Umweltministerin von Tansania

Am 20. Februar 2013 hat der Präsident des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth, als Leiter der deutschen Delegation beim UNEP-Verwaltungsrat in Nairobi den Vorsitz der Partnerschaft zu nachhaltigen Konsum- und Produktionsweisen (SCP) an die amtierende Präsidentin der Afrikanischen Umweltministerkonferenz (AMCEN), Dr. Terezya Luoga Huvisa, Umweltministerin von Tansania, übergeben.

Die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den afrikanischen Staaten wurde 2005 mit der Gründung einer Task Force „Cooperation with Africa“ im sogenannten Marrakesch Prozess der Vereinten Nationen begonnen. Sie hat das Ziel, nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen in Afrika auf den verschiedensten Ebenen zu fördern. Zu den Aktivitäten gehören u.a. die Entwicklung eines afrikanischen Umweltkennzeichens, die Förderung der organisatorischen Voraussetzungen für SCP in Afrika und die Förderung von nationalen und kommunalen SCP-Aktionsplänen. Das Bundesumweltministerium hatte den Vorsitz der Task Force inne und hat diese Aktivitäten finanziell unterstützt.

Europäische Kommission signalisiert weitere Unterstützung

Auf afrikanischer Seite wurden diese Aktivitäten ausdrücklich als positives Beispiel für eine gelungene Kooperation zwischen Industrie- und Entwicklungsländern gewürdigt und im Laufe der Jahre auch die politischen Voraussetzungen für eine verstärkte Arbeit im Bereich nachhaltiger Konsum- und Produktionsmuster geschaffen. Es wurde der „African Roundtable on Sustainable Consumption and Production“ gegründet und ein Rahmenprogramm für SCP von der afrikanischen Umweltministerkonferenz verabschiedet. Die Afrikanische Union hat mittlerweile die Schirmherrschaft über die Arbeiten zum afrikanischen Umweltzeichen übernommen.

Durch die Übergabe des Vorsitzes tritt die Zusammenarbeit mit den afrikanischen Staaten in eine neue Phase. Die bisherigen Aktivitäten werden fortgeführt und gleichzeitig gibt es eine stärkere Öffnung für die Beteiligung Dritter. So hat bereits die Europäische Kommission ihr Interesse angekündigt, im Rahmen ihres sogenannten SWITCH-Programms in Afrika SCP-Aktivitäten zu fördern und dabei an den Aktionsplänen der Task Force anzuknüpfen. Auch das Bundesumweltministerium wird diese Aktivitäten weiter unterstützen.

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