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Nachbarschaften stärken, Miteinander im Quartier

Ressortübergreifende Strategie zur sozialen Stadt

Mit der ressortübergreifenden Strategie Soziale Stadt "Nachbarschaften stärken, Miteinander im Quartier", die im August 2016 vom Bundeskabinett beschlossen wurde, wurde die Grundlage für eine stärkere Verzahnung von Ressortprogrammen gelegt. Ziel ist es, Synergien zu schaffen und vor Ort in den Kommunen ein kohärentes und damit effizienteres und bedarfsgerechtes Vorgehen zu ermöglichen. So sollen einer sich verfestigenden Polarisierung in den Städten entgegengewirkt und benachteiligte Stadtteile und Quartiere noch effektiver unterstützt werden. Dafür wird das Programm "Soziale Stadt" im Rahmen der Städtebauförderung als Leitprogramm der sozialen Integration fortgeführt. Stadtteile mit hohen Integrationsanforderungen sollen gezielter unterstützt werden, indem die Städtebaufördermittel auch mit Fördermitteln anderer Ressorts gebündelt und so besser aufeinander abgestimmt werden.

Die ressortübergreifende Strategie bildet die Grundlage für eine kontinuierliche Zusammenarbeit der betroffenen Bundesressorts für Quartiere mit besonderen sozialen Integrationsanforderungen. Für die Jahre 2017 bis 2020 sind vom Bund jährlich 10 Millionen Euro zur Umsetzung der ressortübergreifenden Strategie "Soziale Stadt" vorgesehen. Mit den Mitteln sollen die baulich-investiven Maßnahmen des Städtebauförderungsprogramms Soziale Stadt durch Projekte vor Ort ergänzt werden, die einen Beitrag für mehr Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten. Ziel ist die Entwicklung und Förderung ressortübergreifender Modellprojekte, die bundesweit in ausgewählten Quartieren der Sozialen Stadt implementiert werden. Mit den Modellprogrammen "Verbraucher stärken im Quartier" und "Jugendmigrationsdienste im Quartier" befinden sich zwei Modellprojekte bereits in der Umsetzung, im Jahr 2018 sind weitere ressortübergreifende Modellprojekte geplant.


Stand: 05.01.2018