Sprungnavigation

Von hier aus koennen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:

Inhaltsbereich

zur Sprungnavigation

Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen im Bereich Sport, Jugend und Kultur"

Mit dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen im Bereich Sport, Jugend und Kultur" fördert das Bundesbauministerium von 2016 bis 2020 insgesamt 102 überregional wahrnehmbare, größere Projekte der sozialen Infrastruktur mit einem besonderen Qualitätsanspruch mit insgesamt 240 Millionen Euro.

Sport, Jugend- und Freizeiteinrichtungen kommen im Hinblick auf die soziale und gesellschaftliche Integration eine zentrale Rolle zu. Sie unterstützen in besonderem Maße den gesellschaftlichen Zusammenhalt und sind oftmals wichtige Ankerpunkte im direkten Lebensumfeld der Bürgerinnen und Bürger. Das Bundesprogramm fördert diese Einrichtungen, um deutlich sichtbare Impulse für die Entwicklung der Kommunen und Quartiere sowie der Regionen zu setzen und um einen Beitrag zu leisten für einen stärkeren sozialen Zusammenhalt, für erfolgreiche Integration vor Ort sowie für den Klimaschutz.

Dabei stehen insbesondere investive Projekte mit besonders sozialer und integrativer Wirkung im Fokus. Gefördert wird die Sanierung, in bestimmten Fällen auch der ersetzende Neubau sozialer Gebäude einschließlich energetischer Maßnahmen. Die Förderquote liegt in der Regel bei 45 Prozent, bei nachgewiesener Haushaltsnotlage der Kommune erhöht sie sich auf 90 Prozent.

Ein Qualitätsmerkmal der Projekte ist eine gute Einbindung in das städtische Umfeld, um eine entsprechende Aufwertung der Quartiere zu erreichen. Dies gelingt insbesondere in enger Zusammenarbeit mit Vereinen, Trägern, Verbänden und Quartiersmanagement. 

Auswahl der Förderprojekte

In der Antragsphase 2015 gingen zu diesem Programm fast 1000 Projektvorschläge mit einem Antragsvolumen von rund zwei Milliarden Euro ein (Investitionsvolumen drei Milliarden Euro). Da das Bundesprogramm damit mehrfach überzeichnet war, erfolgte eine Auswahl der Förderprojekte anhand fachlicher Kriterien, einer zügigen Umsetzbarkeit der Projekte sowie unter Berücksichtigung einer bundesweit angemessenen Verteilung in Anlehnung an den Königsteiner Schlüssel.

Das BMUB hat im Februar 2016 nach fachlicher Bewertung die Förderprojekte der ersten Tranche ausgewählt. Alle Zuwendungsbescheide wurden im Dezember 2016 erlassen. Für die Förderung der 55 Projekte standen 140 Millionen Euro Bundesmittel zur Verfügung (2016 bis 2018).

Für das Jahr 2017 konnte das Programm um 100 Millionen Euro aufgestockt werden. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat dazu die Förderung weiterer Projekte beschlossen. Der Beschluss erfolgte auf Basis der bestehenden Anträge aus dem Förderaufruf 2015. Die erhöhten Fördermittel stehen für die Jahre 2017 bis 2020 für 47 Projekte zur Verfügung. Die Zuwendungsbescheide für diese zweite Tranche wurden im Dezember 2017 erlassen.

Eine Fortsetzung des Programms ist derzeit nicht vorgesehen.

Zuletzt geändert: 20.03.2018