Stand: November 2012

Naturkapital Deutschland – TEEB DE

Das Projekt "Naturkapital Deutschland – TEEB DE" führt die internationale TEEB-Initiative auf nationaler Ebene fort. In mehreren thematischen Berichten sollen bis 2015 der Wissensstand über den Wert und die Leistungen der Natur in Deutschland zusammengetragen und Perspektiven zur Weiterentwicklung des politischen Instrumentariums aufgezeigt werden. Diese Berichte liefern ökonomische Argumente für die Erhaltung des "Naturkapitals" als Ergänzung und Untermauerung ethischer und ökologischer Begründungen.

Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf folgenden Fragen:

  • Welche Bedeutung haben Ökosysteme in Deutschland für den Umgang mit dem Klimawandel?
  • Wie können die Ökosystemleistungen ländlicher Räume und geschützter Gebiete langfristig gesichert werden?
  • Wie tragen Stadtgrün und stadtnahe Ökosysteme zur Lebensqualität in Städten bei? Wie kann dieser Wert besser in Planungsentscheidungen einbezogen werden?
  • Welche Möglichkeiten und Instrumente bestehen, den Wert von Ökosystemleistungen in Entscheidungen über Land- und Ressourcennutzung besser einzubeziehen?

Ein interaktiver und integrativer Prozess

Zahlreiche Akteure aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft wirken an der Berichtserstellung mit und tragen über die interaktive Webseite zum Projekt bei (www.naturkapital-teeb.de). Gesucht werden aktuelle Forschungsergebnisse zur ökonomischen Bedeutung und Bewertung von Ökosystemleistungen sowie erfolgreiche Beispiele zur gesellschaftlichen und ökonomischen Inwertsetzung des Naturkapitals in Deutschland.

Fachliche Beratung

In einem Projektbeirat vertretene Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Medien und Wirtschaft begleiten das Projekt als fachliche Berater und zur Vermittlung des "Naturkapital Deutschland"- Ansatzes. Durch eine Projektbegleitende Arbeitsgruppe werden die verschiedenen gesellschaftlichen Interessengruppen beteiligt.

Projektkoordination, Projektleitung

"Naturkapital Deutschland – TEEB DE" wird vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) koordiniert und durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert.
Die Projektleitung liegt bei Prof. Dr. Bernd Hansjürgens (UFZ, Abteilung Ökonomie); Kontakt: teeb-de@ufz.de.