Regierungsvertreter und führende Biodiversitäts-Experten treffen sich vom 21. bis 26. Januar 2013 zur ersten offiziellen Plenarsitzung des im April 2012 in Panama City gegründeten Weltbiodiversitätsrats IPBES. Achim Steiner, Exekutiv Direktor der UNEP, Ursula Heinen-Esser, Parlamentarische Staatssekretärin im BMU und Jürgen Nimptsch, Oberbürgermeister der Stadt Bonn, eröffneten gemeinsam die internationale Konferenz im Alten Plenarsaal des WCCB in Bonn.
IPBES wurde gegründet, da von der internationalen Gemeinschaft erkannt wurde, dass biologische Vielfalt und ökosystemare Dienstleistungen in direktem Zusammenhang mit dem menschlichen Wohlbefinden stehen. Momentan beeinflusst der andauernde Verlust der Biodiversität die Lebensqualität und Überlebenschancen der Menschen auf sehr negative Weise. Auch politische Entscheidungen können sich negativ auf die Biodiversität auswirken. IPBES soll deshalb wissenschaftliche Erkenntnisse besser für politische Entscheidungen aufbereiten und zur Verfügung stellen.
IPBES ist das zwischenstaatlichen, wissenschaftlichen Beratungsgremiums zur biologischen Vielfalt und Ökosystemdienstleistungen (Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services).