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Stand: April 2009

Masterplan Güterverkehr und Logistik

Mit dem Masterplan Güterverkehr und Logistik sind konkrete Handlungsempfehlungen zur Effizienzsteigerung des Güterverkehrssystems erarbeitet worden, mit denen die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands gestärkt und gleichzeitig wachstums- und beschäftigungspolitische Impulse gesetzt werden können. Die Erarbeitung des Masterplans ist in einem breit angelegten Dialogprozess mit Akteuren aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden erfolgt und wurde unter Federführung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) erstellt. Dazu wurden sieben Handlungsfelder identifiziert, eines davon ist der Umweltschutz.

Handlungsfeld Umweltschutz

Das Handlungsfeld "Umweltschutz" wurde am 22. Mai 2007 in einem von BMVBS und BMU gemeinsamen durchgeführten Workshop bearbeitet. Mehr als 80 Experten haben in drei Arbeitsgruppen wesentliche Aspekte des Umweltschutzes im Bereich Güterverkehr und Logistik benannt und diskutiert. Die Ergebnisse des Workshops bildeten die Grundlage für die weitere Ausarbeitung des Masterplans Güterverkehr und Logistik.

Ein wichtiger Rahmen für den Masterplan Güterverkehr und Logistik wurde durch die Regierungserklärung von Minister Sigmar Gabriel am 26.04.2007 gesetzt. Das Integrierte Energie- und Klimaschutzprogramm (IEKP) der Bundesregierung brachte 2007 ein Maßnahmepaket auf den Weg, das maßgeblich zur Umsetzung der Beschlüsse der EU zum Klimaschutz beitragen soll, nämlich die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2020 um 14% gegenüber 2005 zu reduzieren. Dazu wird auch der Verkehrssektor einen signifikanten Beitrag liefern müssen.

Die Zusammenhänge und die daraus resultierenden Anforderungen an den Masterplan Güterverkehr und Logistik hat MinDir. Dr. habil Uwe Lahl in seiner Begrüßungsrede (s.u.) deutlich formuliert.

Forschungs- und Entwicklungsvorhaben des BMU zum Masterplan

Das BMU hat zur Begleitung des Masterplans im August 2006 das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben "Nachhaltige Mobilität durch Innovationen im Güterverkehr" initiiert. Ziel dieses Vorhabens war es, innovative Entwicklungen und Effizienzpotentiale im Bereich der Güterverkehrsträger (infrastruktur- sowie transportbezogen) und der logistischen Abläufe zu identifizieren, unter Effizienzgesichtspunkten zu bewerten und daraus resultierende Konsequenzen und Möglichkeiten für eine umweltfreundlichere Mobilität abzuleiten. Forschungspartner in diesem Projekt waren das Öko-Institut (Leitung), die Universität Dortmund und das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik. Der Abschlussbericht von November 2007 zu diesem Projekt ist unter dem unten stehenden Link einsehbar.

Der Masterplan im Ergebnis

Mit dem im Juli 2008 verabschiedeten Masterplan Güterverkehr und Logistik hat die Bundesregierung ein strategisches Konzept und konkrete Maßnahmen für die künftige Ausrichtung des Güterverkehrs vorgelegt. Der Gesamtansatz des Masterplans orientiert sich deutlich an den Zielen einer nachhaltigen Verkehrspolitik. Sowohl bei der abstrakten Zielbestimmung als auch bei den einzelnen Handlungsvorschlägen liegen Schwerpunkte im Bereich des Klima- und Umweltschutzes. Übergeordnete Ziele des Masterplans sind:

     

  • Verkehrswege optimal nutzen - Verkehr effizient gestalten
  • Verkehr vermeiden - Mobilität sichern
  • Mehr Verkehr auf Schiene und Binnenwasserstraße
  • Verstärkter Ausbau von Verkehrsachsen und Knoten
  • Umwelt- und klimafreundlicher, leiser und sicherer Verkehr
  • Gute Arbeit und gute Ausbildung im Transportgewerbe
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