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Stand: Juli 2009

Projekt RENEWBILITY zeigt Klimaschutzpotentiale im Verkehrssektor

Klimaschutz im Verkehr – eine Herausforderung

Der Verkehr verursacht heute etwa ein Fünftel der Treibhausgasemissionen in Deutschland. Demzufolge muss auch dieser Sektor seinen Beitrag zu den Klimaschutzzielen der Bundesregierung leisten. Doch erst seit Ende der 1999 ist ein Rückgang der verkehrsbedingten CO2-Emissionen zu verzeichnen. Und erst seit 2005 liegen sie wieder unter dem Niveau von 1990, wobei bis 2007 eine Senkung um 11 Mio. Tonnen erreicht wurde. Eine weitergehende signifikante Senkung der verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen ist vor allem wegen des anhaltenden Verkehrswachstums eine große Herausforderung für die Umwelt- und Verkehrspolitik – das Projekt RENEWBILITY zeigt, dass diese Herausforderung durchaus zu meistern ist.

Das Projekt

Im Jahr 2005 startete das vom Bundesumweltministerium geförderte Projekt "RENEWBILITY – Stoffstromanalyse nachhaltige Mobilität im Kontext erneuerbarer Energien bis 2030" in Zusammenarbeit mit dem Öko-Institut e.V. und dem Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR). Kern des Vorhabens ist die Entwicklung eines Modells, mit dem Treibhausgasemissionen und Energieverbrauch im Verkehrssektor unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen berechnet werden können. Der Blick geht dabei bis ins Jahr 2030. Erstmals werden dabei die Auswirkungen politischer Maßnahmen sowohl auf der Nachfrageseite als auch auf der Angebotsseite von Personen- und Güterverkehr berücksichtigt.

Eine weitere Besonderheit ist die Einbeziehung von Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in das Projekt. So haben Stakeholder aus der Energie-, Kraftstoff-, Umwelt-, Logistik-, Bahn- und Automobilbranche gemeinsam in einem zweijährigen Diskussionsprozess an der Gestaltung eines Szenarios zum Klimaschutz im Verkehr mitgewirkt. Nach vier Jahren Projektlaufzeit wurde das Vorhaben erfolgreich abgeschlossen. Die Ergebnisse wurden im Juni 2009 in Form einer Ergebnisbroschüre veröffentlicht. Sie zeigen, dass der Verkehrssektor unter den gesetzten Rahmenbedingungen und Annahmen bis zum Jahr 2030 seine Treibhausgasemissionen unter Einbeziehung der Vorkette um bis zu einem Viertel gegenüber 2005 senken kann. Eine Zusammenfassung des Projektes sowie die ausführlichere Ergebnisbroschüre können unter dem unten stehenden Link abgerufen werden. Weiterführende Informationen und Dokumente zum Projekt sind außerdem auf der Internetseite www.renewbility.de einsehbar.

Weitere Informationen:
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