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Stand: Mai 2011

Kurzinfo Elektromobilität

Die Entwicklung Deutschlands zum Leitmarkt und Leitanbieter der Elektromobilität ist erklärtes Ziel der Bundesregierung und der deutschen Industrie. Gemeinsam wird die Absicht verfolgt, bis zum Jahr 2020 mindestens eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu bringen. Für 2030 strebt die Bundesregierung mit ihrem Energiekonzept bereits sechs Millionen Elektroautos im Pkw-Bestand an.

Auf Grundlage des Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität, der am 19. August 2009 beschlossen wurde, hat die Bundesregierung mit der Nationalen Plattform Elektromobilität ein Gremium hochrangiger Experten ins Leben gerufen, die seitens der Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft Vorschläge und Maßnahmen zur Erreichung der gemeinsamen Ziele entwickelt. Die Nationale Plattform Elektromobilität, von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel am 3. Mai 2010 beauftragt, hat am 30. November 2010 ihren ersten Bericht an die zuständigen Ministerien BMWi, BMVBS, BMU und BMBF übergeben. Den zweiten Bericht mit den maßgeblichen Empfehlungen an die Bundesregierung hat die Bundeskanzlerin am 16. Mai 2011 von Prof. Henning Kagermann, Vorsitzender der Nationalen Plattform Elektromobilität entgegengenommen. Er bildet eine wichtige Grundlage für das Regierungsprogramm Elektromobilität, welches am 18. Mai 2011 vom Bundeskabinett beschlossen wurde.

Die Aktivitäten der Bundesregierung im Bereich Elektromobilität sind ein wesentlicher Baustein auf dem Weg zu einer klimafreundlichen, Umwelt und Umfeld schonenden Mobilität. Weltweit gibt es heute fast 1 Milliarde Kraftfahrzeuge, davon sind 700 Millionen Pkw. Diese Zahl wird sich voraussichtlich bis spätestens 2030 verdoppeln. Das bedeutet, dass nicht nur Deutschland vor der großen Herausforderung zur Reduktion der verkehrsbedingten CO2- und Schadstoffemissionen sowie der Abhängigkeit von Erdölimporten steht, sondern nahezu alle Industrie- und Schwellenländer weltweit. Als Reaktion darauf sind in den wichtigen Automobil-Absatzmärkten der Zukunft – vor allem Asien – in den nächsten 10 bis 15 Jahren deutliche Verschärfungen der Emissionsgrenzwerte zu erwarten, bis hin zu Einfahrverboten für verbrennungsmotorisch betriebene Fahrzeuge in Innenstädte.

Die aktive Unterstützung der Elektromobilität durch die Bundesregierung fördert also nicht nur die Lebensqualität in unseren Städten, sondern stärkt auch die Wettbewerbsfähigkeit einer der tragenden Säulen unserer Volkswirtschaft - die Automobilindustrie. Sie ermöglicht es darüber hinaus, zunehmend heimische, dauerhaft verfügbare Energie aus erneuerbaren Quellen im Verkehr einzusetzen. Bisher ist Pkw-Mobilität nahezu vollständig von importiertem, knapper und teurer werdendem Erdöl abhängig.

Um jedoch die großen Potenziale des Elektroantriebs zur Reduktion der CO2-Emissionen tatsächlich ausschöpfen zu können, muss der Strom hierfür aus erneuerbaren Energien kommen. Ansonsten verschieben wir die Emissionen einfach vom Auto zu den Kraftwerken.

Mit dieser Kopplung werden auch zwei Branchen zusammengeführt, in denen Deutschland weltweit führend ist: Automobilbau und Anlagenbau für erneuerbare Energien. In der systemischen Verknüpfung von Elektrofahrzeugen und intelligenter Ladetechnologie zur Einspeisung von Strom aus Wind und Sonne liegt ein erheblicher Wettbewerbsvorteil der deutschen Wirtschaft. Zeitlich flexibel ladende Elektroautos können auf diese Weise auch dazu beitragen, zunehmende Anteile fluktuierender Stromerzeugung leichter ins Netz zu integrieren. Dieser Themenbereich ist daher zentraler Bestandteil des Förderprogramms Elektromobilität des BMU.

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