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Die EU-Verordnung zur Verminderung der CO2-Emissionen von Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen

Die Verordnungen (EG) Nummer 443/2009 und (EG) Nummer 510/2011 legen CO2-Minderungsziele für neue Personenkraftwagen (PKW) beziehungsweise leichte Nutzfahrzeuge (LNF) im Rahmen des Gesamt-konzepts der Europäischen Union fest. Diese Verordnungen liefern derzeit die größten Beiträge zur CO2-Verminderung im Straßenverkehr. Die in der PKW-Verordnung festgelegten CO2-Zielwerte für die durchschnittliche EU-Neuwagenflotte sind 130 Gramm CO2/Kilometer in 2015 (entspricht circa 5,2 Liter/100 Kilometer), wobei bereits seit 2012 Teile der Neuwagenflotte diesen Wert einhalten müssen (Phase-in). Ab 2020 gilt ein Zielwert von 95 Gramm CO2/Kilometer (entspricht circa 3,8 Liter/100 Kilometer). Dieser muss im Jahr 2020 von 95 Prozent der Neuwagenflotte und ab 2021 von der gesamten Neuwagenflotte eingehalten werden. Für LNF lauten die Ziele 175 Gramm CO2/Kilometer (entspricht circa 6,7 Liter/100 Kilometer) seit 2017 (Phase-in ab 2014) und 147 Gramm CO2/Kilometer ab 2020 (entspricht circa 5,6 Liter/100 Kilometer).

Die Verordnung schafft einen verbindlichen Rechtsrahmen und gibt der Autoindustrie Planungssicherheit. Die europäischen Vorgaben werden langfristig die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie steigern helfen, denn die Zukunft gehört effizienten Fahrzeugen – in Europa wie weltweit.

Die CO2-Zielwerte werden fortgeschrieben. Seit Abschluss der Revision der 2020-Zielwerte konzentrieren sich die Diskussionen verstärkt auf den Kommissionsvorschlag für die Post 2020-Periode, der im November 2017 vorgestellt wurde.


Stand: 09.01.2018