Sprungnavigation

Von hier aus koennen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:

Servicemenü

zur Sprungnavigation

Inhaltsbereich

zur Sprungnavigation

Stand: Dezember 2009

Wissenschaftlicher Hintergrund

Der Klimawandel ist überwiegend vom Menschen verursacht. Dies hat der Weltklimarat (IPCC) mit seinem letzten Sachstandsbericht in 2007 unmissverständlich bekräftigt. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse der Klimaforschung lassen zudem befürchten, dass der Klimawandel noch schneller voranschreitet, als in 2007 ursprünglich angenommen.

Historisch betrachtet sind die Industrieländer (Annex-I-Länder) für den größten Teil der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Ihre Pro-Kopf-Emissionen werden diejenigen in den Entwicklungsländern auf absehbare Zeit noch deutlich übersteigen. Allerdings wachsen besonders in den wirtschaftlich fortgeschrittenen Schwellenländern wie China oder Indien die Emissionen stark an. Inzwischen hat China sogar die USA als weltweit größter Emittent von Treibhausgasen abgelöst.

Entwicklung der CO2-Emissionen wichtiger Industrie- und Schwellenländer

Quelle: BMU

Nur wenn es bis 2020 gelingt, den Trend bei der globalen Emissionsentwicklung umzukehren, lässt sich der globale Temperaturanstieg auf 2 Grad Celsius begrenzen und der Klimawandel auf ein noch beherrschbares Maß begrenzen. Dies bedeutet, dass die Emissionen bis 2050 gegenüber dem Niveau von 1990 mindestens halbiert werden müssen. Die positive Nachricht des IPCC ist jedoch, dass wir bereits über die notwendigen Technologien verfügen, um eine Trendwende der globalen Emissionen zu erreichen.

Klimaschutz als Strategie für nachhaltiges Wirtschaftswachstum

Die Bekämpfung des Klimawandels ist nicht nur eine ökologische Notwendigkeit, sondern auch eine Chance zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum: Investitionen in Energieeffizienz und den Ausbau erneuerbarer Energien reduzieren nicht nur den Emissionsausstoß, sondern senken gleichzeitig die Abhängigkeit von Energieimporten, steigern inländische Nettoinvestitionen und schaffen Arbeitsplätze. Auf die vielfach positiven Wirkungen eines "grünen Wirtschaftswachstums" haben zuletzt unter anderem UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon, der ehemalige Chefökonom der Weltbank Sir Nicholas Stern und der UNEP Exekutivsekretär Achim Steiner hingewiesen.

Bereits im Jahr 2006 hat Nicolas Stern in einer umfassenden ökonomischen Analyse zudem gezeigt, dass die Kosten des Klimawandels die Kosten des Klimaschutzes bei weitem übersteigen. Ein ungebremster Klimawandel wird 5-20 Prozent des globalen Sozialprodukts kosten, aktive Klimapolitik dagegen nur etwa ein Prozent.

Treibhausgas-Emissionen 2007

Quelle: UNFCCC u.a. © co2online gGmbH, Deutscher Infografikdienst

{$website.social_icons.twitter.alttext}Schau dir Videos des BMU auf dem BMU-YouTube-Portal anAbonniere RSS-Feed des BMU

Navigation

zur Sprungnavigation

Themenportale