Stand: April 2013
Auftrag der Arbeitsgruppe Interaktion ist es, konkrete Lösungsmöglichkeiten für das optimierte Zusammenwirken von Erneuerbaren Energien, konventioneller Erzeugung und der Nachfrage zu identifizieren. Hierbei sollen drei Ziele erreicht werden:
- Erneuerbare Energien und konventionellen Kraftwerkspark integrieren
- Versorgungssicherheit erhalten
- Kosten minimieren
Die Arbeitsgruppe Interaktion hat zu diesem Thema vier Sitzungen durchgeführt. Auf den Sitzungen haben verschiedene Experten zu einzelnen Themengebieten Vorträge gehalten.
Sitzung 1
- Prof. Dr. Michael Sterner / Technische Hochschule Regensburg
- Dr. Frank Sensfuß / Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung
- Dr. Christoph Maurer / Consentec GmbH
- Dr. Christian Nabe / Ecofys Deutschland GmbH
- Dr. Michael Ritzau / BET GmbH
- Meg Gottstein / The Regulatory Assistance Project
Sitzung 2
- Florian Leber / Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.
Sitzung 3
- Dr. Michael Ritzau / BET GmbH
- Dr. Christian Nabe / Ecofys Deutschland GmbH
- Prof. Dr. Christian von Hirschhausen / Technische Universität Berlin
- Markus Peek / r2b energy consulting GmbH
Sitzung 4
- Dr. Marco Nicolosi / Ecofys Deutschland GmbH
- Dr. Frank Sensfuß / Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung
- Markus Peek / r2b energy consulting GmbH
Am 15. Oktober 2012 hat die Arbeitsgruppe Interaktion einen Bericht für den Steuerungskreis der Plattform Erneuerbare Energien erstellt. In diesem werden 20 Flexibilitätsoptionen herausgearbeitet. Diese ermöglichen es, große Anteile Erneuerbarer Energien in das Stromsystem zu integrieren. Aus diesem Grund sollten die Flexibilitätsoptionen bei der Weiterentwicklung des Strommarktdesigns berücksichtigt werden.
Der Sonderworkshop der Plattform Erneuerbare Energien vom 4. März 2013 beschäftigte sich mit dem Thema Kopplung von Erneuerbaren und konventionellen Energien. Leitidee war hierbei, Strommarktdesign aus der Perspektive der Erneuerbaren Energien zu denken.
Der Endbericht umfasst die folgenden zentralen Aussagen:
- Erneuerbare Energien müssen im Zentrum der Überlegungen zum Strommarkt stehen.
- Das Strommarktdesign muss sich somit an die Eigenschaften der fluktuierenden Erneuerbaren Energien anzupassen.
- Als Hauptakteure im Markt müssen aber auch Erneuerbare Energien Verantwortung übernehmen.
- Die bestehenden Märkte sind grundsätzlich geeignet, um Erneuerbare Energien kosteneffizient in den Markt und das Stromsystem zu integrieren.
- Dem Markt sollte daher zunächst Raum zur Weiterentwicklung gegeben werden, ohne das Strommarktdesign grundlegend zu verändern.
Vorschläge zum Strommarktdesign haben präsentiert:
- Frau Prof. Dr. Karen Pittel / ifo-Institut
- Wilfried Koeplin / BAYER AG
- Frank Petzold / Verband kommunaler Unternehmen e.V.
- Gerd Krieger / Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer Power Systems
In der Diskussion um ein zukunftsfähiges Strommarktdesign haben des Weiteren vorgetragen:
- Dr. Volker Oschmann / Bundesumweltministerium: Einleitung der Sitzung
- Dr. Christian Nabe / Ecofys Deutschland GmbH: Systematisierung der Kopplungsvorschläge
- Dania Röpke / Bundesumweltministerium: Erfahrungen mit der Direktvermarktung
- Dr. Karsten Neuhoff/ Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung: Kopplung von konventionellen und erneuerbaren Energien
- Markus Peek / r2b energy consulting GmbH: Anforderungen an ein zukunftsfähiges Strommarktdesign