Sprungnavigation

Von hier aus koennen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:

Servicemenü

zur Sprungnavigation

Inhaltsbereich

zur Sprungnavigation

Stand: Mai 2012

Fragen und Antworten zur Energiewende

Gebäudesanierung

  1. Trägt auch Energieeinsparung (Gebäudesanierung, etc.) zur Energiewende bei?

    Energieeinsparung und Energieeffizienz sind ganz wesentliche Bestandteile der Energiewende und Voraussetzung dafür, dass Deutschland seine anspruchsvollen Klimaschutzziele und seine Ausbauziele für erneuerbare Energien erreicht. Wir wollen die Energieproduktivität um durchschnittlich gut 2 Prozent pro Jahr steigern und unseren gesamten Energiebedarf bis 2050 halbieren. Der Stromverbrauch soll bis 2050 um ein Viertel sinken. Ein Schwerpunkt liegt dabei im Gebäudebereich, auf den rund 40 Prozent des deutschen Endenergieverbrauchs und etwa ein Drittel der CO2-Emissionen fallen. Unser Ziel ist es, die Sanierungsrate für Gebäude von 1 Prozent auf 2 Prozent zu verdoppeln.
  2. Die Gebäudesanierung und der Ausbau der Stromnetze wird viel Geld verschlingen. Woher soll dieses Geld kommen?

    Ein Umstieg auf ein Energiesystem, das vollständig auf erneuerbaren Energien beruht, braucht eine langfristig gesicherte Finanzausstattung. Die Bundesregierung finanziert deshalb alle Maßnahmen, die die Energieeffizienz steigern, aus einem Sondervermögen - dem so genannten Energie- und Klimafonds. Dieser Fonds hat sich bisher aus den zusätzlichen Gewinnen der Energieversorgungsunternehmen gespeist, die sie aus der Laufzeitverlängerung erwarten durften. Hinzu kamen Mehreinnahmen aus der Versteigerung der Emissionszertifikate. Jetzt sind die Laufzeiten der Kernkraftwerke verkürzt. Zum Ausgleich sollen ab 2012 alle Einnahmen des Bundes aus dem Emissionshandel unmittelbar in den Energie- und Klimafonds fließen. Ein Teil der Gelder kommt dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm zugute. Die Bundesregierung stattet dieses Programm für 2012 bis 2014 mit 1,5 Milliarden Euro im Jahr aus - mehr als anderthalbmal so viel wie in 2011.
  3. Was kann ich konkret tun, um Förderungen zur Gebäudesanierung zu bekommen?

    Die KfW-Bankengruppe bietet verschiedene Förderprogramme für
    • den energieeffizienten Neubau,
    • das Sanieren von Wohnraum sowie
    • die energetische Sanierung von Gebäuden der kommunalen und sozialen Infrastruktur an.
    Mit dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm fördert die KfW umfassende Sanierungsvorhaben eines Gebäudes zum rundum energiesparenden "KfW-Effizienzhaus" sowie hochenergieeffiziente Einzelmaßnahmen. Um bei der Bauausführung und plangemäßen Durchführung höchstmögliche Qualität zu erreichen, gewährt die KfW einen Zuschuss für die Baubegleitung in Höhe von 50 Prozent, maximal jedoch 2.000 Euro im Rahmen des Programms "Energieeffizient Sanieren - Sonderförderung". Die Hausbanken vermitteln die Förderprogramme.
  4. Welche Gütekriterien muss eine (förderungswürdige) Gebäudesanierung konkret erfüllen?

    Die Fördervoraussetzungen sind an die derzeit geltende Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) angepasst. Mit der EnEV 2009 wurden die Anforderungen an Neubauten und größere Sanierungsvorhaben um durchschnittlich 30 Prozent angehoben. Bevor ein Gebäude oder eine Wohnung saniert wird, empfiehlt es sich, den Rat eines qualifizierten Energieberaters einzuholen. Er hilft, Energieeinsparpotentiale in der Wohnung oder im Haus aufzudecken und schlägt geeignete Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen vor. Für eine sogenannte Vor-Ort-Beratung durch qualifizierte Fachleute gewährt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einen Zuschuss.

zum Seitenanfang

{$website.social_icons.twitter.alttext}Schau dir Videos des BMU auf dem BMU-YouTube-Portal anAbonniere RSS-Feed des BMU

Navigation

zur Sprungnavigation

Themenportale