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Stand: Oktober 2010

Energiekonzept 2050 - Meilensteine und Bewertungen

Onshore-Wind

bessere Flächenausweisung + Erleichterung des Repowering + reduzierte Lichtemissionen + moderne Radaranlagen

Die Windenergie an Land bietet kurz- und mittelfristig das wirtschaftlichste Ausbaupotenzial im Bereich erneuerbarer Energien. Zur Nutzung dieses Potentials sieht das Konzept insbesondere vor:

 

die Weiterentwicklung der Raumordnungspläne gemeinsam mit den Ländern und Kommunen, mit dem Ziel, ausreichend Flächen für die Windparks auszuweisen.

Mit der Initiative für eine verbesserte Flächenausweisung für Windparks im Rahmen der Planung der Länder wird das zentrale Hindernis für den Onshore-Ausbau angesprochen: Es werden gegenwärtig nicht genügend Standorte zum Bau von Windparks ausgewiesen. Mit einer optimierten Standortauswahl können Länder und Kommunen zusätzliche Flächen im Einklang mit Natur und Landschaftsbild ausweisen und dadurch die erheblichen Chancen für regionale Arbeitsplätze und Investitionen nutzen.

 

der rechtliche Rahmen für das "Repowering" wird verbessert, insbesondere durch Anpassungen im Bau- und Fachplanungsrecht gemeinsam mit den Kommunen - Stichwort: Abstandsregelung und Höhenbegrenzung.

Beim Repowering geht es um den Ersatz alter Anlagen durch leistungsfähigere, moderne Anlagen. Die bisherigen Regelungen zur Abstandsregelung von Windparks zu Gemeinden und zur Höhenregelung entsprechen vielfach nicht dem neuen Stand der Technik der Windanlagen und behindern dadurch das Repowering unnötig. Das Repowering soll so gestaltet werden, dass der Ausbau sich mit den berechtigten Schutzbedürfnissen der Bevölkerung vereinbaren lässt und gleichzeitig die Rechtssicherheit erhöht wird.

 

die Reduzierung der Lichtemissionen von Windenergieanlagen.

Anwohner von Windenergieanlagen fühlen sich durch die Lichtemissionen nachts belästigt. Ziel ist es, die Hindernisbeleuchtung der Windanlagen nur noch dann anzuschalten, wenn sich tatsächlich ein Flugobjekt nähert. Dazu wird neben anderen Maßnahmen insbesondere auch eine Transponderanschaltpflicht bei Flugzeugen (insbesondere kleineren Maschinen) eingeführt. Dadurch sollen anfliegende Flugzeuge mit den Windanlagen "kommunizieren".

 

die Modernisierung militärischer Radaranlagen.

Militärische Radaranlagen werden durch Windenergieanlagen regelmäßig beeinträchtigt. Zum Beispiel können Windenergieanlagen als bewegliche Flugziele identifiziert werden. Das erschwert die Unterscheidung zwischen einzelnen Luftfahrzeugen und Windenergieanlagen. Moderne digitale Radaranlagen können hier Abhilfe schaffen. Es muss auch geprüft werden, inwieweit Modifikationen an den Windenergieanlagen einen Beitrag zur Lösung des Problems leisten können.

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