Stand: 09.01.2013
Stromspar-Tipps: Die schnellsten Tipps
Schön, dass Sie Strom und Geld sparen wollen. Wir helfen Ihnen dabei. Hier gibt es Tipps, die Sie sofort ohne Kosten und Zeitaufwand umsetzen können.
Suchen Sie Spartipps, die sehr effektiv unnötige Stromkosten vermeiden, werden Sie bei unseren wirksamsten Tipps fündig. Für diese Tipps brauchen Sie sich bloß einmalig zu entscheiden. Mit jedem umgesetzten Tipp sparen Sie dann ganz von allein eine Menge Strom. Wenn Sie nur wenig Zeit oder Geld aufwenden möchten, um Ihre Stromkosten zu senken, finden Sie viele weitere Möglichkeiten bei unseren kostengünstigsten Tipps.
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Waschmaschine voll beladen
Die Zahl der jährlichen Waschgänge lässt sich deutlich verringern, wenn man die Waschmaschine bis zu ihrer maximalen Zuladung mit Wäsche füllt. Moderne Waschmaschinen haben zwar eine Mengenautomatik, aber auch die verbrauchen bei halber Beladung zum Teil deutlich mehr als die Hälfte an Waschmittel, Wasser und Strom. Bei alten Waschmaschinen ist die Stromkostenersparnis durch optimale Beladung und damit weniger Waschgänge noch größer. Zudem hat man somit geringere Ausgaben für Wasser, Abwasser und Waschmittel. -
Niedrige Waschtemperatur wählen
Moderne Waschmittel erlauben deutlich geringere Waschtemperaturen als früher. Kochwaschprogramme bei 90 Grad sind praktisch gar nicht mehr nötig. Selbst bei stark verschmutzter Wäsche reichen 60 Grad, um die Wäsche hygienisch sauber zu bekommen. Im Normalfall sind sogar 30 oder 40 Grad Waschtemperatur ausreichend. Das schont nicht nur die Textilien, sondern auch die Haushaltskasse: Waschen bei 60 Grad verbraucht 50 Prozent mehr Strom als bei 40 Grad. Auch auf die Vorwäsche kann man meist verzichten. Bei modernen Waschmaschinen reichen mit entsprechenden Niedrigtemperatur-Waschmitteln oft sogar 20 Grad. -
Ökoprogramme nutzen
Den sparsamsten Verbrauch haben Wasch- und Geschirrspülmaschinen im Spar- oder Ökoprogramm. Diese Programme brauchen zwar länger, weil eine längere Einweichzeit nötig ist, um den Schmutz zu entfernen. Die Ersparnis an Wasser und an Strom kann sich jedoch gegenüber dem Normalprogramm auf Dauer bemerkbar machen. -
Mit Deckeln kochen
Jedes Töpfchen hat leider nicht immer sein Deckelchen, auch wenn sich das bei Kochen bezahlt machen würde. Zugedeckt geht es beim Kochen mit Topf und Pfanne deutlich schneller und mit weniger Energie – bis zu 30 Prozent weniger Strom benötigt ein Elektro-Herd dann. Glasdeckel sind praktisch, weil man das Essen im Blick behält. Im Schnellkochtopf kocht man übrigens besonders sparsam - durch die verkürzte Garzeit reduziert sich der Stromverbrauch des Elektro-Herds um bis zu 50 Prozent. Töpfe und Pfannen sollten zudem nicht kleiner als die Herdplatten sein, sonst geht Energie ungenutzt verloren. -
Ohne Vorheizen backen - mit Restwärme kochen
Die wenigsten Gerichte müssen wirklich in den bereits vorgewärmten Backofen. In aller Regel reicht es aus, den Backofen erst anzuschalten, wenn Auflauf, Pizza oder Kuchen hineinkommen. Die Garzeiten sind dann je nach Backofen zwar verschieden und etwas länger als in den Rezepten oder auf den Verpackungen von Fertigprodukten angegeben ist. Aber so nutzt man die Energie besonders effizient. Der Backofen und übrigens auch Elektroherdplatten können oft schon einige Minuten vor dem Ende der Garzeit abgestellt werden, weil die Restwärme zum Fertiggaren oder -backen ausreicht. -
Wäschetrockner nicht im Sommer nutzen
Mit Wind und Sonne trocknet Wäsche schnell und kostenlos. Wer Platz für Wäscheständer, -spinne oder -leine an der frischen Luft oder in gut belüfteten Räumen hat, kann so leicht den Stromverbrauch drosseln. Es zahlt sich besonders bei energieintensiven Wäschetrocknern aus, sie möglichst sparsam zu verwenden. Oft sind noch ineffiziente B- und C-Geräte in Betrieb, bei denen sich ein Austausch gegen ein sparsames Gerät lohnen würde. Wie beim Waschen gilt auch bei Trocknern: Lieber einmal voll beladen als zweimal nur zur Hälfte.