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Stand: 01.06.2009

Ergebnisse präventiver Forschung zur gesundheitlichen Anpassung an den Klimawandel im Hinblick auf Quecksilber

Nationaler Verbraucherschutz vor Umweltkontaminanten in Lebensmitteln

Die Bundesregierung hat am 17. Dezember 2008 die deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel beschlossen, welche auch die umweltbezogene Lebensmittelsicherheit einbezieht. Wer planen und vorsorgen soll, braucht umfassende Informationen. So könnten sich in Folge der Metabolisierung von Quecksilber neben einem Anstieg der Belastung durch Gesamt-Quecksilber auch Klimawandel bedingte Veränderungen der Zusammensetzung der Quecksilberverbindungen im Lebensmittel Fisch einstellen. Für die Abschätzung der damit verbundenen Gefährdung für die menschliche Gesundheit ist es bedeutsam, den tatsächlichen Anteil von toxischem Methylquecksilber am Gesamtquecksilbergehalt zu kennen.

Abbildung: Verlauf der gemittelten Oberflächentemperatur der Meere nach drei Datenzentren: dem UK Met Office (UKMO, blau), dem US-amerikanischen National Centre for Environmental Predicition (NCEP, schwarz) und dem US-amerikanischen National Climatic Data Centre (NDC, rot).

Quelle: IPCC, 2001 (Climate Change 2001: The Scientific Basis Contribution of Working Group I to third Assessment report of the IPCC. Cambridge, New York: Cambridge University Press)

Vorsorge braucht Information

In dem nun abgeschlossenen Forschungsvorhaben wurden die Methylquecksilber-Konzentrationen verschiedener Fischarten aus unterschiedlichen Fanggebieten ermittelt und die Abhängigkeit der Konzentrationen von Quecksilber und Methylquecksilber von Länge und Gewicht der Fische untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass der Anteil an Methylquecksilber am Gesamtquecksilbergehalt in Fischereierzeugnissen variiert. Die Annahme, dass über 90 % des Quecksilbers in Form von Methylquecksilber vorliegt, konnte an der ganz überwiegenden Mehrzahl der untersuchten Proben bestätigt werden. Sowohl die Gehalte an Methylquecksilber als auch an anorganischem Quecksilber steigen mit zunehmender Länge und zunehmendem Gewicht der Fische an.

Damit wurde im Zuge des vom Bundesumweltministeriums geförderten Forschungsvorhabens ein statistisch abgesicherter und aussagekräftiger Datenpool mit rund 750 Einzelergebnissen aufgebaut, mit dem sich zukünftig Trendentwicklungen zu möglichen Klimawandel bedingten Änderungen in der Aufnahme von toxischem Methylquecksilber über den Verzehr von Fisch bzw. Expositionsabschätzungen ableiten lassen.

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