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Stand: Juni 2009

Kurzinfo Klimawandel

Das Klima ändert sich weltweit - und damit auch die Lebensbedingungen der Menschen. Auch vor Deutschland machen Klimaveränderungen nicht Halt. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts sind die Durchschnittstemperaturen in Deutschland um knapp 0,9 Grad Celsius gestiegen. Das liegt vor allem an den häufig sehr warmen Sommermonaten seit 1990. Aber auch die Winter sind seit jenem Jahr öfter mild. Seit 1901 haben zudem die jährlichen Niederschlagsmengen um etwa 9 Prozent zugenommen. Außerdem treten extreme Wetterereignisse, wie Hitzewellen, Stürme und starke Niederschläge häufiger auf.

Die klimatischen Veränderungen zeigen erste Wirkungen auf die Pflanzen- und Tierwelt. Die Verlängerung der Blütezeit und der Vegetationsperiode geht mit einer Verlängerung der Pollensaison einher. Dadurch verlängert sich auch die Leidensperiode von Allergikern. Die Aufenthaltsdauer vieler Singvögel in Deutschland liegt fast einen Monat über der des Jahres 1970.

Diese direkten und indirekten Auswirkungen des Klimawandels haben bereits heute auch vielfältige Effekte auf unsere Gesundheit. Es ist daher notwendig Anpassungsmaßnahmen auf den Gebieten der Gesundheitsversorgung und -vorsorge, der Stadt- und Gebäudeplanung und im individuellen Verhalten zu treffen.

Aktivitäten der Bundesregierung

Das Bundesumweltministerium arbeitet auf dem Gebiet der gesundheitlichen Anpassung eng mit dem Bundesgesundheitsministerium und der Weltgesundheitsorganisation zusammen. Um unsere Bevölkerung zu schützen werden wir

  • die Ausbreitung von Vektoren für Krankheitserreger und von allergenen Pflanzen überwachen,
  • Frühwarnsysteme ähnlich dem des Hitzewarnsystems des Deutschen Wetterdienstes einrichten,
  • das Personal im Gesundheitswesen fortbilden und
  • Stadt- und Landschaftsplanung auf die neuen Bedingungen abstimmen.

Darüber hinaus werden wir unsere Bürgerinnen und Bürger zukünftig

  • verstärkt über die gesundheitlichen Gefahren des Klimawandels aufklären und
  • Möglichkeiten der individuellen Anpassung aufzeigen.

Die Deutsche Anpassungsstrategie

Im Dezember 2008 hat das Bundeskabinett die Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel verabschiedet, in der die menschliche Gesundheit eine zentrale Position einnimmt. Die Bundesregierung wird bis Ende März 2011 einen gemeinsam mit den Ländern erarbeiteten "Aktionsplan Anpassung" vorlegen, in welchem die Deutsche Anpassungsstrategie weiterentwickelt und die nächsten Schritte benannt werden.

Deutschland ist Vorreiter in der internationalen Klimaschutzpolitik

Für die Umweltpolitik ist der Klimawandel eine neue Herausforderung und damit zugleich eine gesamtstaatliche und globale Aufgabe. Es muss alles unternommen werden, um das Ausmaß des Klimawandels zu begrenzen.

Was kann ich selbst tun?

Klimaschutz hängt eng mit Energieeinsparung zusammen. Daher sind folgende Maßnahmen sinnvoll:

  • Energieverbrauch im Haushalt senken durch Einsatz energieeffizienter Haushaltsgeräte, Beleuchtung und Heizungsanlagen
  • Stand-by-Geräte bei Nichtnutzung abschalten
  • Beim Kauf eines Pkw auf spritarmen Motor und niedrigen CO2-Ausstoß achten
  • Das Auto auch mal stehen lassen und zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren
  • Anstelle des Autos den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nutzen
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