Stand: Juni 2009
Seit einigen Jahren erregen insbesondere einige perfluorierte Tenside (PFT) Aufmerksamkeit, weil sie weltweit in der Umwelt verbreitet sind und in menschlichem Blut und Muttermilch nachgewiesen wurden. Sie kommen gelegentlich im Trinkwasser und Lebensmitteln vor.
Am besten untersucht sind hierbei Perfluoroctansäure (PFOA) und Perfluoroctansulfonsäure (PFOS). Sie sind in der Umwelt nicht abbaubare und bioakkumulierende Stoffe. Aus Tierversuchen sind krebserzeugende und reproduktionstoxische Eigenschaften bekannt. Daher sind diese Chemikalien auch kritisch für die menschliche Gesundheit. Auf welchen Wegen sie in den menschlichen Körper gelangen, ist nur teilweise bekannt.
Die Europäische Union hat das Inverkehrbringen und Verwenden von PFOS bis auf einige Ausnahmen seit Juni 2008 verboten. Deutschland setzt sich dafür ein, dass PFOS in das POPs-Übereinkommen aufgenommen wird. Damit wäre ein weltweites Verbot verbunden.
Vor der Anschaffung von Heimtextilien und Teppichböden überlegen, ob eine wasser- und schmutzabweisende Beschichtung nötig ist.