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Stand: März 2013

Erste Bilanz zur gemeinsamen Forschungsstrategie der Ressortforschungseinrichtungen des Bundes

Die Vielfalt der Nanomaterialien in Zahl und Anwendung und ihre besonderen Eigenschaften sind eine große Herausforderung für die Behörden, um eine adäquate Regulierung und Bewertung möglicher Chancen und Risiken für Mensch und Umwelt zu gewährleisten. Hierzu ist eine kontinuierliche Risiko- und Begleitforschung notwendig. Der Grundsatz der europäischen Chemikalienverordnung ist, dass Hersteller, Importeure und nachgeschaltete Anwender die Verantwortung für ihre Chemikalien - und damit auch Nanomaterialien - übernehmen müssen. Somit sind sie auch für die Erhebung notwendiger Daten zur Risiko- und Sicherheitsbewertung verantwortlich. Mit Mitteln der Bundesregierung wird darüber hinaus eine entsprechende Risiko- und Begleitforschung finanziert, um die Regulierung zu unterstützen und vorausschauende Maßnahmen zu ergreifen. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), das Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) und das Umweltbundesamtes (UBA) 2007 erstellten vor diesem Hintergrund eine Forschungsstrategie , die die Materialcharakterisierung, die Wirkungsanalyse, die Exposition von Mensch und Umwelt sowie Fragen der Risikobewertung, des Risikomanagements und der Risikokommunikation von Nanomaterialien adressierte und Prioritäten für die Forschung setzte. Auf Grundlage dieser Strategie wurden in den letzten Jahren über 80 Forschungsprojekte durchgeführt. Damit tragen die Ressortforschungseinrichtungen durch ihre Aktivitäten zu einem wissenschaftlich fundierten und praxisgerechten Brückenschlag zwischen Materialinnovation und Sicherheit für Mensch und Umwelt bei.

Die Strategie und deren Projekte wurden nun in einer ersten Bilanzierung unter Einbeziehung der Kompetenz der Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) und der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) sowie der Moderation des BMU fortgeschrieben und ausgewertet. Im Fokus dieser Bilanzierung steht die Notwendigkeit, die Entwicklung von Standards und Handlungsempfehlungen voranzubringen und das Regierungshandeln zu unterstützen. Ziel war und ist es, durch gemeinsames Handeln mögliche Gesundheits- und Umweltrisiken von Nanomaterialien bereits in einem frühen Innovationsstadium zu identifizieren, zu bewerten und Strategien für ein Risikomanagement zu entwickeln.

Forschungserfolge konnten bereits bei der Charakterisierung von Nanomaterialien, der Ermittlung von Partikelbelastungen und der Aufklärung von Wirkmechanismen erzielt werden. Die Weiterentwicklung von Testverfahren eröffnete die Möglichkeit für stoffbezogene Risikobewertungen, aus denen erste Ansätze für eine Gruppierung von Nanomaterialien nach Gefahreneigenschaften abgeleitet werden konnten. Allerdings werden weitere Anstrengungen notwendig sein.

Die Bilanz schlüsselt detailliert die Forschung der Behörden auf und markiert Wissenslücken in den Bereichen Arbeits-, Verbraucher- und Umweltschutz.
Sie ist als ein lebendes Dokument konzipiert, das in regelmäßigen Abständen erneut bilanziert und fortlaufend ergänzt werden soll.

Die gemeinsame Presseerklärung der Ressortforschungseinrichtungen ist unter den folgenden Seiten einzusehen:

Internetseite der Umweltbundesamtes (UBA):
www.umweltbundesamt.de/chemikalien/publikationen

Internetseite der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA):
www.baua.de/de/Themen-von-A-Z

Internetseite der Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB):
www.ptb.de/de/aktuelles

Internetseite der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM):
www.nano.bam.de

Internetseite der Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR):
www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2013

Weitere Informationen

PDF, barrierefrei (1,9 MB)

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